Ihre St. Petersburg Stadtführung - der Jussupow Palast - Moika-Palast!

Jussupow Palast - Rasputin auf der Spur! Mit unserer Stadtrundfahrt in Sankt Petersburg!

Auf dieser Seite finden Sie die folgenden Informationen:


  1. Warum sollten wir diese Besichtigung machen? Was ist hier das besondere?
  2. Wo befindet sich der Jussupow Palast?
  3. Wie komme ich zum Jussupow Palast?
  4. Die Familie Jussupow die Verwandtschaft des letzten Zaren
  5. Der berühmte Enkel - Fürst Nikolai Borissowitsch Jussupow
  6. Wann kauften die Jussupows diese Villa? Was ist das besondere an diesem Gebäude?
  7. Das Privattheater im Palast
  8. Felix Jussupow ging in die Geschichte ein!
  9. Die Verschwörer sind während des Mordes in der oberen Etage
  10. Der Wunderheiler Grigorij Rasputin, wer war er? Woher kam er?
  11. Der Aufstieg Rasputins, der enge Kontakt mit der Zarenfamilie
  12. Der Jussupow-Palast die Kellerräume, der Mord
  13. Das auffinden Rasputins und der Polizeibericht
  14. Nach dem Mord, nach der Oktoberrevolution
  15. Im Herrenzimmer - Raucherzimmer Souvenirverkauf im Palast

 

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie weitere Informationen:

  1. Die Übersicht mit allen Informationen über unsere Webseite
  2. Einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Sankt Petersburg
  3. Informationen zu Ihrer visafreien Einreise, wenn Sie Schiffsgäste sind

1. Warum sollten wir diese Besichtigung machen? Was ist hier das besondere?

der Jussupov Palast

Ein Foto vom Haupteingang des Jussupo Palastes
Der Haupteingang vom Jussupow Palast

 

 

In der Nähe der Isaakskathedrale, am Moika-Fluss befindet sich ein Palast, mit einer besonderen Geschichte.

 

Dieser Palast, gehörte bis zur Oktoberrevolution der Familie Jussupow.

 

Diese Familie, besaß damals noch 3 weitere Paläste in Sankt Petersburg und 2 weitere Paläste in Moskau.

 

Die Jussupows waren damals, eine der reichsten Familien Russlands. Ursache dieses Reichtums, waren die Landgüter und Industriebetriebe in 17 Gebieten des Landes. Ein enger Kontakt zur Zarenfamilie, gehörte zur Familientradition.

 

Große Bekanntheit erlangte das Gebäude am Mouika-Fluss durch die dramatische Tötung des Geistlichen Rasputin.

 

Grigorij Rasputin war ein enger Vertrauter der Zarenfamilie. Er versorgte mit seinen Heilkräften den Zarensohn und Thronnachfolger, der die Bluterkrankheit hatte.

 

Aber er mischte sich durch seine Friedensbemühungen, über die Zarin auch in die Außenpolitik Russlands ein.


Wir klären bei unserem Besuch. Wer war Grigorij Rasputin!

  • Ein Heiliger? Ein Hellseher? Ein Scharlatan? Ein Verrückter?
  • Warum war die Familie Jussupow so reich?
  • Was hatte Rasputin mit der Familie Jussupow zu tun?
  • Warum wurde er umgebracht?

 

Tauchen Sie ein in die Geschichte, erfahren Sie bei der Führung im Palast, warum das Gift bei Rasputin nicht wirken wollte und wie dramatisch die letzten Stunden des Grigorij Rasputin waren.

 

Bedingt, durch die dann folgende geschichtliche Entwicklung, sind viele Exponate im Originalzustand, so wie vor 100 Jahren erhalten geblieben.

 

Unsere Führung dauert mindesten 2 Stunden

 

Achtung: Die Besichtigung des Jussupow-Palastes wird oft preisgünstig angeboten. Bei diesen preisgünstigen Angeboten, sind die Besichtigungen der Kellerräume und die Rasputin-Geschichte nicht dabei!

 

Tipp: Bei der Besichtigung des Jussupow-Palastest sollte unbedingt die Rasputin-Geschichte dabei sein! Ohne diese macht die Besichtigung des Moika-Palastes keinen Sinn.

 

2. Wo befindet sich der Jussupow Palast?

Etwas abseits des Newski Prospektes, in der Nähe der Isaakskathedrale befindet sich der Jussupow Palast.

 

An der Uferstraße des Moika-Flusses mit der Nummer 94.

Karte vom Zentrum mit Jussupow Palast
Karte wo befindet sich der Jussupow Palast.

3. Wie komme ich zum Jussupow Palast?

Weil sich keine Metrostation in der Nähe des Palastes befindet, schaltet diese Möglichkeit aus. Mit dem Fahrzeug oder zu Fuß am Kanal entlang erreichen Sie den Palast.

Badewanne im Wohnbereich - gleich neben dem Zimmer


4. Die Familie Jussupow - die Verwandtschaft des letzten Zaren - St. Petersburg Führung

Der Palast des Fürsten Jussupow, liegt am Moika-Ufer und hat die Hausnummer 94.

 

Der Stammbaum dieser Familie Jussupow geht auf den tatarischen Jusuf zurück, dessen Söhne im 16. Jahrhundert, in den Dienst des Zaren Ivan IV. aufgenommen wurden.

 

Ein Nachfahre des Mursa, war der zum Christentum konvertierte Grigori Jussupow 1676 - 1730, ein Mitstreiter Peter I. und Leiter der Geheimkanzlei.

Die Jussupows, Verwandtschaft der Zarenfamilie:

 

Die männliche Linie der Familie Jussupow wurde bereits beim Enkel Nikolai Jussupow (ebenfalls Nikolai) unterbrochen.

 

Dessen Tochter Sinaida Jussupowa, eine berühmte Schönheit am Hofe Alexanders III. heiratete den Grafen Felix Sumarokow Elston, der mit der Zarenfamilie verwandt war.

 

Auf Erlaß des Zaren, bekam Sinaida Jussupowa das Recht, den Titel, Fürst Jussupow zu tragen wie auch ihr Gemahl und ihre direkten Nachfahren.

 

Fürst Felix Jussupow, der jüngste Sohn der Fürstin Jussupow und des Grafen Sumarokow-Elston trug als letzter seiner Familie diesen Fürstentitel, nachdem der ältere Bruder nach einem Duell verstab.

5. Der berühmte Enkel - Fürst Nikolai Borissowitsch Jussupow

Auch durch eine sehr kluge Heiratspolitik, entstanden äußerst fruchtbare, verwandtschaftliche Beziehungen.

 

Das berühmteste Familienmitglied der Jussupows, war dessen Enkel, der Fürst Nikolai Borissowitsch Jussupow, welcher eine der Nichten Potemkins mit dem Namen Tatjana Potemkina geheiratet hatte.

 

Nikolai Borissowitsch Jussupow 1750 - 1831 war ein angesehener Diplomat, ein in Russland bekannter Mezän und Besitzer des berühmten Landsitzes in Archangelskoje. Er erfreute sich der Gunst Katharinas II. und begleitete in den Jahren um 1790 den Thronfolger Paul bei dessen Reise durch Europa. 

Besuchen Sie diesen historischen Ort und lassen Sie sich erklären, wie hier vor fast 100 Jahren Geschichte geschrieben wurde.

6. Wann kaufte die Familie Jussupow diese Villa am Moika-Kanal? Was ist das besondere an diesem Gebäude?

In St. Petersburg wo sich der Fürst fast nie aufhielt, besaß er ein Landsitz am Fontanka-Fluß, welchen er an die Krone verkaufte.

 

Bevor er sich von seiner Frau trennte, im Jahr 1830 kaufte er für diese bei der Gräfin Branizkaja, einer Schwester der Fürstin Jussupow eine Villa am Moika-Fluß.

 

Die Gräfin Branizkaja ihrerseits hatte diese Villa noch früher bei einem der Erben des Grafen Pjotr Schuwalow erworben, dem das in der Mitte des 18. Jahrhunderts gebaute Schloß mit dem dazugehörigen Garten gehörte.

 

Dieser Garten ging damals auf die Morskaja-Straße hinaus. Später wurde diese in Offizierskaja-Straße umbenannt. Heute trägt sie den Name Dekabristen-Straße.

Das Schloss des Grafen Pjotr Schuwalow, verglich man schon damals wegen der Kunstsammlung des Grafen mit einem Museum.

 

Im Jahr 1754, wurde hier die Geburt des Thronfolgers Paul mit einem prächtigen Maskenball gefeiert.

 

Nachdem die Jussupows das Haus mit Garten gekauft hatten, erfolgte sofort ein Umbau.

Nach dem Tod des Fürsten Nikolai Jussupow im Jahr 1831, wurden viele Kunstgegenstände aus Moskau in den Palast am Moika-Fluss gebracht. Nach der Oktoberrevolution im Jahr 1917 wurden diese Kunstwerke entweder verkauft oder der Eremitage übergeben.

geheime Tresore, Türen und Räume

Nicht nur die äußerst wertvolle Einrichtung des Palastes, sondern auch die zahlreichen versteckten Tresore, geheimen Türen, Kammern und Räume waren hier einmalig.

7. Das Privattheater im Palast

Auch schon sehr früh, richteten die Jussupows im Palast ein Privattheater ein, welches damals, als das schönste Privattheater Sankt Petersburg galt. Im Jahr 1890 erfolgte dann eine Umgestaltung  in den Rokokostiel, wofür der Architekt Alexander Stepanow den Auftrag erhielt.

Berühmte russische Sänger und Schauspieler, haben hier ihre Bühnenstücke aufgeführt. Es ist überliefert, dass Sinaida Jussupowa und Felix Jussupow gern auf der Bühne standen.

Das Badezimmer des Yussupov Palastes

Felix Jussupow ging in die Geschichte ein!

Dieser Felix Jussupow heiratete Irina Alexandrowna, die Nichte des Zaren Nikolaus II..

 

Er war eines der aktivsten Mitglieder der höfischen Oppositionsbewegung, welche sich gegen Grigorij Rasputin bei Hofe gebildet hatte.

 

Er ist in die russische Geschichte im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember 1916 eingegangen.

 

Drei Monate vor der Thronabdankung des Zaren Nikolaus II. spielten sich im Jussupow-Palast dramatische Dinge ab. Diese fingen mit der versuchten Vergiftung des Grigorij Rasputin an und endeten mit deren Erschießung  auf dem Hof des Palastes.

 

Unter den Beteiligten dieses Mordes, waren neben dem Felix Jussupow, der Großfürst Dmitri Pawlowitsch und der Deputierte der Staatsduma Purikewitsch.

 

Im Jahr 1919, musste die Jussupows mit allen Verwandten der Kaiserwitwe Maria Fjodorowna Russland fluchtartig verlassen. Das Privathaus wurde verstaatlicht.

9. Die Verschwörer sind während des Mordes in der oberen Etage

Während Felix Jussupow versucht den Giftmord auszuführen, sind in der oberen Etage des Palastes die beteiligten am Mord versammelt.

 

Der Plattenspieler befindet sich in einer Nische des Flurs. So ist die Musik gleichzeitig in mehreren Räumen und auch im Keller zu hören.

 

Es ist bekannt, dass der Plattenspieler auch bei dem Besuch Rasputins, vor seiner Ermordung spielte.

Neben Felix Jussupow, waren der Dumaabgeordnete Wladimir Purischkewitsch, der Großfürst Dimitri Pawlowitsch, ein Hauptmann Suchotin, ein Arzt mit dem Namen Lasowert und ein Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes mit dem Namen Oswald Rayner.

10. Der Wunderheiler Grigorij Rasputin, wer war er? Woher kam er?

Grigorij Jefimowitsch Rasputin wurde am 09.01.1869 in der Stadt Tjumen geboren. Seine Jugend, verbrachte er als Taugenichts und als Trunkenbold.

 

Durch seine Arbeit in den verschiedenen Klöstern unseres Landes, fand Rasputin später seinen Weg zum christlichen Glauben. Im Jahr 1887 heiratete er.

Es ist bekannt, dass es immer wieder zu kleinen Auseinandersetzungen mit den Vertretern der Kirche kam.

 

Immer stärker wurde sein Ruf als Heiler, so dass auf seinen Pilgerreisen, ihn sein Ruf voraus eilte. Er behandelte die armen Leute, wie auch die reiche Oberschicht.

Als Rasputin im Jahr 1903 nach Sankt Petersburg kam, hatte dieser sich schon einen großen Ruf als Wunderheiler erworben. Weil dieser diesen Ruf hatte, war Rasputin ein gern gesehener Gast bei allen Veranstalltungen der Oberschicht.

 

Es ist überliefert, dass sich täglich eine große Anzahl Hilfesuchenden  vor seinem Wohnort versammelten um durch ein Wunder geheilt zu werden. Auch Damen der Oberschicht, welche sich ein Kind von Rasputin wünschten, sollen  zahlreich unter den Wartenden gewesen sein.

der Wunderheiler Rasputin mit den Frauen
Rasputin und die Frauen

Aber auch als Geistlicher und Heiler in Sankt Petersburg, berichtete die Zeitung ständig über seine Trinkgelage und über zahlreiche Belästigungen von Frauen. Ständig wurden über neue Skandale Rasputins berichtet.

11. Der Aufstig Rasputins, der enge Kontakt zur Zarenfamilie

Weil der Sohn des Zaren an der Bluterkrankheit litt, war es nur eine Frage der Zeit, dass er auch der Zarenfamilie half. Damals war diese Krankheit des Zarensohnes ein streng gehütetes Geheimnis.

 

Legendär ist die Hilfe Rasputins im Jahr 1915, als die Hausärzte im Palast das Nasenbluten des Sohnes nicht stoppen konnten. Rasputin stabilisierte zunehmend die Gesundheit des Jungen.

Wegen dem engen Kontakt Rasputins zur Zarin, wurde diesen ein Verhältnis nachgesagt. Bis zum heutigen Tage, gibt es keine Belege für ein Verhältnis.

 

Rasputin setzte sich bei der Zarin für die Beendigung des Krieges ein, was einigen politischen Mitspielern nicht gefiel. Die Namen der Verschwörer gegen Rasputin stützen die These, dass dies ein Grund für die Ermordung Rasputins gewesen sein könnte.

Grigorij Rasputin wohnte in der Гороховой улице 64.

St. Petersburg Führung

 

Tipp zu unseren Führungen: Alle unsere Führungen, bieten wir in der deutschen Sprache an.

 

Die Verschwörer sind aktiv am Mord beteiligt


12. Der Jussupow-Palast die Kellerräume, der Mord

Am 16. Dezember des Jahres 1916, passiert das unvorstellbare. Das Kaminzimmer im Keller des Palastes, soll der geplante Tatort werden.

Felix Jussupow lädt Rasputin einige Tage zuvor zum Abendessen ein, weil angeblich seine Frau den Wunderheiler Rasputin kennenlernen möchte.

 

Während sich die Verschwörer in der oberen Etage aufhalten, führt Felix Jussupow seinen Gast in das Kaminzimmer des Kellers, wo der Tisch reichlich gedeckt ist.

Der Kuchen und der Wein sind mit Zyankali vergiftet. Rasputin isst und trinkt reichlich davon, ohne das sich eine Wirkung einstellte. So die offizielle Version.

 

Jussupow, der mit dieser Situation überfordert ist, verlässt unter einem Vorwand Rasputin um sich mit den anderen Verschwörern zu beraten.

 

Zurück kommt er mit einer Pistole, um Rasputin zu erschießen. Die Pistolenschüsse in die Brust Rasputins, verfehlen auch ihre Wirkung. Felix Jussupow ist nun sicher, dass seine Schüsse tödlich waren und verlässt die Kellerräume.

 

Nun schleppt sich der schwerverletzte Rasputin in den Innenhof des Palastes, wo er von einem anderen Verschwörer beschossen wird.

13. Das auffinden Rasputins und der Polizeibericht

Rasputins Leiche wird im Wasser aufgefunden.

 

Die Polizei findet schnell die Täter. Weil auch Mitglieder der Romanows unter den Verschwörern sind, wird durch die Familie Druck auf den Zaren ausgeübt, um Straffeiheit für die Täter zu erreichen.

 

Der Großfürst Alexander Michailowitsch, sprach dafür extra beim Zaren vor, um die Straffreiheit für die Familienmitglieder zu erreichen.

14. Nach dem Mord, nach der Oktoberrevolution

Felix Jussupow wird wegen dem Mord nicht belangt. Die Verbannung auf eines seiner Landgüter, wird vom Zaren angeordnet.

15. Im Herrenzimmer - Raucherzimmer Souvenirverkauf im Palast

Im Jussupow Palast, gibt es einen Souvenirladen. Dieser Raum des Palastes, sollten Sie auch besuchen. Dieses Herrenzimmer, wurde als Raucherzimmer und als Esszimmer genutzt.

 

Neben den aufwändigen Holzarbeiten, sind die Teppiche wie so oft in Russland äußerst kunstvoll gefertigt. Nur in diesem Raum, sind die Teppiche aus Leder.

 

Neben den gewöhnlichen Souvenirs, konnten wir auch Glasangebote finden welche in anderen Geschäften bislang nicht angeboten wurden.

 

Einen Überblick über russische Souvenirs finden Sie auf dieser Seite.

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