Kanalfahrt Metro Bauernmarkt und Newski Prospekt. Dauer 3,5 Stunden!

Foto bei der Kanalfahrt

 

 

Bei unserer Kanalfahrt sehen Sie Sankt Petersburg von der Wasserseite. Wir fahren mit einem kleinen Boot durch die zahlreichen Kanäle. Hier sehen wir die zahlreichen Paläste und Domiziele des Adels aus einer anderen Perspektive.

 

 

 

 

Der Bauernmarkt, die Metro und der Newski Prospekt zeigen uns das heutige Leben in der Stadt Sankt Petersburg.

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Fotos vom Bauernmarkt in Sankt Petersburg.

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Die Inseln in Sankt Petersburg

An die Petrograder Insel in Sankt Petersburg, grenzen vom Norden die sogenannten "Inseln". Neben der Apotheker-Insel sind das die Krestowski-Insel, die Kamenny-Insel und die Jelagin-Insel.

 

Die Inseln an der Newamündung, hatten ursprünglich in den Nowgoroder Schriftquellen den Namen Formeni-Inseln (finnisch tamminen - Eiche). Bis heute wachsen auf der Kamenny-Insel und auf der Jelagin-Insel Eichen, was eine Seltenheit für diese Breitengrade darstellt.

 

Die dort angelegten Insel-Gärten, sind ein Denkmal der russischen Gartenbaukunst des 18. bis 19. Jahrhunderts und zugleich die größte Parkanlage im Sankt Petersburger Stadtgebiet.

Die Kanalfahrt in St. Petersburg zählt zu den Erlebnissen, welche diese Stadt einzigartig macht. Lassen Sie sich von diesem Erlebnis "verführen". Übrigens, ist die Kanalfahrt in St. Petersburg bei jedem Wetter ein tolles Erlebnis. In dieser Stadtführung, zeigen unsere Stadtführer in St. Petersburg das Zentrum der Stadt, mit dem Newski-Prospekt, die schönsten Metrostationen und den Bauernmarkt.


Die Stadtführung in St. Petersburg führen wir in deutscher Sprache durch. Nach Anfrage führen unsere Reiseleiter St. Petersburg die Führungen auch in russischer oder in japanischer Sprache durch.

Die Kameny-Insel mit einer Fläche von 106 Hektar, welche dem Kamenoostrowski Prospekt seinen Namen gab, bildete sich als erstes heraus.

 

Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts, schenkte Peter I. diese Kameny-Insel dem Grafen Gowowkin, dem ersten russischen Kanzler.

 

Im Feldbuch Peter I. sind Aufzeichnungen, über einen Besuch des Kaisers auf diesem Landsitz erhalten geblieben.

 

Der nächste Eigentümer war der Kanzler Bestushew-Rjumin, der bei einer Umsiedelung seines Landsitzes aus seinen Ukrainischen Gütern, mehrere Tausende von Leibeigenen mitbrachte.

 

Angesiedelt wurden diese Leibeigenen, am gegenüberliegenden Ufer der großen Newka. Diese Siedlungen, wurden Staraja und Norwaja Drerwnja (altes und neues Dorf) genannt.

In den Jahren um 1760 wurde Katharina II. zur Besitzerin der Insel, welche sie später ihrem Sohn Paul schenkte. An der Stelle eines hölzernen Schlosses, wurde in den Jahren von 1776 bis 1781 das Kamenoostroeski-Schloss errichtet.

 

Außerdem wurde unweit des Schlosses ein Invalidenhaus für alte Matrosen errichtet.

 

Im Jahr 1778 erfolgte dann der Bau einer kleinen Kirche im englischen Gotikstil, nach einem Projekt von Juri Velten.

 

Diese Kirche erhielt den Namen Geburt Johannes des Täufers.

Wenn Sie jetzt schon eine Reise nach Sankt Petersburg geplant haben, so freuen sich die Reiseleiter auf Ihren Besuch! Mit der Kanalfahrt, lernen Sie Sankt Petersburg von der Wasserseite kennen. In kaum einer anderen Stadt, können Sie eine Bootstour erleben. Lassen Sie sich dieses Erlebnis nicht entgehen.


Eine Stadtrundfahrt und die Kanalfahrt ist der passende Auftakt, um Sankt Petersburg kennenzulernen. Mit dieser Tour zeigen Ihnen die Stadtführer den Newski Prospekt und einen Teil der Metro. So erhalten unsere Gäste die passenden Vorraussetzungen, um sich in dieser Stadt sicher zu orientieren.

Alle diese Bauten östlich vom Kamenoostrowski Prospekt sind bis heute erhalten geblieben. Als dann Alexander I. die Kameny-Insel erbte, wurde diese nach einem Projekt von Thoma de Thomons in einen Landschaftspark umgestalltet.

Zu dieser Zeit war es bei den kaiserlichen Würdenträgern Mode, Sommerhäuser zu bauen.

 

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, blieb die Kamenny-Insel eine sehr angesehene Sankt Petersburger Wohngegend für die reiche Bourgeoisie.

Die Jelagin-Insel mit einer Fläche von 94 Hektar, welche mit der Kameny-Insel durch die sogenannte Erste Jelagin-Brücke verbunden war, hieß noch Anfang des 18. Jahrhunderts die Bären-Insel. Diesen Namen hatte die Insel erhalten, nachdem ein russischer Spähtrupp auf der Suche nach den Schwedischen Truppen, hier auf einen Bären stieß.

Der erster Besitzer dieser Insel, war der Vizekanzler Baron Schafirow, dem Peter I. diese Insel als Wotschina (Erbbesitz schenkte).

 

Im Jahr 1723 kam der Baron Schafirow wegen Veruntreuung von Staatseigentum vor Gericht. Die Insel erhielt daraufhin der Senats-Generalstaatsanwalt Jagushinski als Geschenk.

Um das Jahr 1770 wurde die Insel zum Eigentum des Iwan Jelagin 1725-1794 des Oberhofmeisters am Hofe Katharinas II. Dieser kümmerte sich intensiv um eine Gestaltung des neuen Landsitzes.

 

Unter Iwan Jelagin bekamen die Inselufer einen bis heute erhalten gebliebenen Wall, gegen die Überschwemmungen und auf der östlichen Inselspitze wurde ein Schloß errichtet.

Nach dem Tode Jeagins ging die Insel an den Grafen Orlow über, der sie im Jahr 1817 für den Betrag von 350.000 Rubel an die kaiserliche Regierung verkaufte.

 

Der Kaiser Alexander I. entschloss sich, hier für seine Mutter die Kaiserwitwe Maria Fjodorowna 1759-1828 ein neues Schloß zu bauen.

Die Arbeiten an der Schaffung des Ensembles nahm im Jahr 1822 ihren Anfang und wurde im Jahr 1828 abgeschlossen. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts, entwickelte sich die Jelagin-Insel zur wichtigsten, kaiserlichen Sommerresidenz.

Mit der Ausarbeitung eines Projekts und dem Umbau des Jelagin-Schlosses wurde der Architekt Carlo Rossi betraut. Dies war die erste Arbeit Rossis in Sankt Petersburg, in der er sich als Meister für große Projekte beweisen konnte.

 

Die Gestalltung des Jelagin-Parkes wurde an den Gartenbaumeister Joseph Bush übertragen, der hier ein System von Teichen schuf, welches 1\5. des Inseterritoriums einnahm.

Das Hauptgebäude des Jelagin-Ensembles war das Schloss, bei dessen Umgestaltung der Architekt Rossi einen Teil der Konstruktion des alten Schlosses beibehielt. Die Prunksäle des Jelagin-Schlosses befanden sich entgegen der Tradition, nicht im zweiten Geschoss, sondern im ersten. Erleuchtet wurden diese durch hohe Fenster, welche einen weitreichenden Blick auf die Landschaft eröffneten.


Der prächtigste Saal war der Oval-Saal, der im Mittelrisalit der Ostfassade des Schlosses lag. Ein im Plan halbrunder Saal, den eine nicht zu hohe Kuppel krönte.

 

Von den Zeitgenossen wurde dieses Schloss als "Vorbild des feinsten Geschmacks" bezeichnet.

Ach den Dienstgebäudetrakt, mit der Küche, dem Marstall, der Orangerie und den Parkpavilons errichtete Rossi kunstvoll.

 

Nach dem Tode Nikolaus I. im Jahr 1855 erfolgte für die Jelagin-Insel ein allmählicher Übergang in eine Regierungsresidenz. Hier hielten sich Stolypin, Goremykin und Kokowzew zur Erholung auf.

Die Krestowski-Insel mit einer Fläche von 420 Hektar, ist die größte der Inseln. Diese Insel ist gegen die vom Finnischen Meerbusen wehenden Winde und Überschwemmungen am wenigsten geschützt.

 

Deshalb haben die wechselnden Inselbesitzer wie Menschikow, Münnich, Alexej und Kirill Rasumowski diese Insel verpachtet und sich nicht weiter mit dieser befasst.

Auf der Krestowski-Insel befand sich bereits im 18. Jahrhundert das steinerene Jagdschloss, in dem Kirill Rasumowski die Kaiserin Katharina II. empfing.

 

Im 19. Jahrhundert entwicklete sich diese Insel immer mehr zum Erholungsplatz für den Sankt Petersburger Mittelstand. Dort wurden gewöhnlich Ruppelplätze aufgebaut.

Im Jahre 1846 wurde nach alter Tradition der kaiserliche Sankt Petersburger Jachtklub wieder belebt.

 

In den Jahren um 1930 wurde auf Vorschlag Segej Kirows, die Insel in ein Sport- und Erholungszentrum umgewandelt. Diese Arbeiten wurden dann vom Krieg unterbrochen, jedoch im Jahr 1945 wieder aufgenommen. Neben einem Stadion wurden hier ein Tennisklub und eine Reihe anderer sportlicher Einrichtungen geschaffen.