Landausflug St. Petersburg

Peterhof - die Parkanlage und Zarskoje Selo Puschkin. Unser Ausflug mit dem Auto dauert 8 Stunden.

Peterhof - Blick auf den Kanal

An der Küste des Finnischen Meerbusens, befindet sich der Peterhofer Park. Diese 115 Hektar große Zarenresidenz, wird auch das „russiches Versaille“ genannt.

 

 

 

Auf dieser Seite, haben wir die historische Entwicklung der Peterhofer Residenz beschrieben.

Puschkin     Zarskoje Selo   Katharinenpalast

Zarskoje Selo - Puschkin

 

Auf diesem Foto sehen Sie die Palastkirche des Katharinenpalastes.

 

 

 

 

 

Hier befinden sich über 30 Räume im prunkvollen Barockstil. Eines der Räume ist das Bernsteinzimmer.


Die Entwicklung der Peterhofer Residenz

Zar Peter I. ließ ursprünglich in Peterhof ein kleines Haus bauen, um einen Rastplatz für die Schiffe auf dem Weg nach Kronstadt zu schaffen. Die Vorortresidenz wurde im Jahr 1705 gegründet.

 

 

 

Im Jahr 1714 wurde das bislang kaum genutzte Landgut, in eine Paraderesidenz umgewandelt.

 

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts bildete sich dieser kleine Rastplatz zu einem gigantischen Komplex, von mehr als 100 Hektar heraus. Dieser besteht aus 11 Parks, aus mehr als 200 Fontänen, dutzenden Gebäuden und Pavillons.

 

Heute sehen wir hunderte Skulpturen, in den Schlossräumen mehrere hunderte von Gemälden und tausende Werke der dekorativen Kunst.

 

Verschiedene Möglichkeiten für einen Landausflug St. Petersburg

Um unseren Besuchern schon im Vorfeld einen kleinen Einblick über die Geschichte dieses Ortes zu geben, so haben unsere Stadtführerinen diese historischen Daten zusammengetragen. In Peterhof empfehlen wir die Besichtigung des Parkes unbedingt mit einer Stadtführerin durchzuführen.

Bitte fragen Sie uns nach weiteren nach weiteren Möglichkeiten für einen Landausflug St. Petersburg.

 

Übrigens.... neben Ausflügen in Sankt Petersburg, bieten wir das komplette Programm bis zu einer Pauschalreise unseren Gästen.

In den Jahren 1714 und 1715 erfolgten hier umfangreiche Bauarbeiten.

 

 

 

Von 1714 bis 1724 wurden die oberen Gemächer errichtet. Im nördlichen Bereich entstand der untere Park, welchen noch heute der Kanal teilt. Zum unteren Park gehören die großen Kaskaden, welche mit den oberen Gemächern durch die Terrassen verbunden sind.

 

Mehr als 40 Skulpturen wurden in den Jahren von 1715 bis 1722 auf den Terrassen angebracht.

 

Der Peterhofer Park zeigt eine einzigartige Verbindung zwischen der westeuropäischen und der russischen Architektur.

 

Der etwa 100 Hektar große untere Park und der 15 Hektar große obere Garten haben einen Höhenunterschied von fast 16 Meter. Das Schloss steht am Rande des oberen Garten, mit einer wunderschönen Aussicht auf den unteren Park.

Bei Ihrer Reise nach Sankt Petersburg darf ein Besuch in Peterhof nicht fehlen. Unsere Stadtführer zeigen Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und des Umlandes. Unseren Ausflug nach Peterhof können wir mit einer Besichtigung in Zarskoje Selo (Puschkin mit Katharinenpalast und Bernsteinzimmer) kombinieren, da diese beiden Zarenresidenzen nicht sehr weit voneinander entfernt liegen. Landausflug St. Petersburg.

Da der Peterhofer Park sehr groß ist, so werden unsere Stadtführer in St. Petersburg nicht nur zu den Zeiten der Weißen Nächte die Besichtigung so gestalten, dass wir an den Schwerpunkten nicht zugleich mit anderen, großen Besuchergruppen stehen.

 

Bitte sprechen Sie uns darauf an, ob Sie einen Ausflug, eine Städtereise oder Pauschalreise wünschen.

Vom Jahr 1715 bis zum Jahr 1725 wurden die große Kaskade und die Fontänenallee gebaut, welche auch als Wasserkanal dient. Die Allee bildet das Zentrum des unteren Parks. Auf der östlichen Seite liegt Monplaisir, auf der westlichen Seite liegt der Park Marly.

 

 

 

Die große Kaskade gilt als einzigartig auf der Welt. Sie speist mit ihrer Wasserkraft 17 Wassertreppen und 75 Fontänen.

Peter I. war aktiv an der Planung des Wassernetzes für die Versorgung der Fontänen im Peterhofer Park beteiligt.

 

 

Er entwickelte das Model einer selbstlaufenden Wasserleitung, durch höhergelegene Quellen. Sogar die hohen Fontänenstrahlen werden durch einen natürlichen Wasserdruck erzeugt. Nachdem Peter I. die Quellen in den Ropschaer Höhen untersucht hatte, wurde diese Idee verwirklicht.

 

 

Die Fontänen wurden mit einem Feuerwerk, im Jahr 1723 festlich in Betrieb genommen.

Bildhauer in England, Holland und Russland fertigten gleichzeitig die Skulpturen aus vergoldeten Bleiblech für den Peterhofer Park.

 

 

 

"Samson, dem Löwen den Rachen aufreißend" ist die zentrale Skulpturengruppe, welche mit einem Wasserstrahl von 21 Meter Höhe erreicht. Diese wurde unter der Kaiserin Anna Ioannowna im Jahr 1735, zu Ehren des 25. Jahrstages des Sieges bei Poltawa aufgestellt.

Da Peterhof etwas außerhalb der Stadt liegt, so holt Sie unser Stadtführer, von Ihrem Hotel in Sank Petersburg mit dem Fahrzeug ab. Unsere Stadtführer achten immer darauf, dass die Fahrzeuge in einem ordentlichen Zustand sind. Darauf können sich unsere Reisegäste verlassen!

Bei uns erfahren Sie die geschichtlichen Hintergründe der Sehenswürdigkeiten aus Sankt Petersburg.

Übrigens, wir bieten neben Einzelpersonen auch kleinen Gruppen unseren Service. Ob Sie einen Ausflug unternehmen, oder eine Pauschalreise buchen möchten.

 

Ihre komplette Städtereise können Sie bei uns buchen. Von der Erstellung der Visa, über die Buchung der Flüge, die Buchung Ihres Hotels bis zur Organisation und Durchführung der Ausflüg. Sprechen Sie uns auf eine Pauschalreise nach Sankt Petersburg an!

Diese zentrale Skulpturengruppe wurde ursprünglich von Bartolomeo Carlo Rastrelli gefertigt. Im Jahr 1801 mussten diese Skulpturen durch bronzene ersetzt werden. Michail Koslowski hielt sich bei der neuen Fertigung, an die Vorgaben Rastrellis.

 

 

 

Die große Kaskade, welche einer Paradetreppe gleicht, ist auf die Nordfassade des Schloßes gerichtet.

Von 1714 bis 1725 wurde das ursprüngliche Schloß unter der Leitung der Architekten Johann Braunstein und Niccolo Michetti errichtet.

 

 

 

Umfangreiche Umbauarbeiten ließ die Zarin Jelisaweta Petrowna im Jahr 1740 am Schloß durchführen. Architekt war der große Bartolomeo Francesco Rastrelli, Sohn des Bildhauers Bartolomeo Carlo Rastrelli.

 

An das 17 Meter hohe Schloß, mit dem typisch petrinischen Barock, baute Rastrelli zwei weitere Gebäude an.

 

 

Auf der östlichen Seite, wurde eine Kirche und auf der westlichen Seite das sogenannte Wappengebäude mit einer Wetterfahne errichtet.

Das Gebäude mit vergoldeten Zwiebelkuppeln auf hohen Trommeln, erstellte Rastrelli. Dies sollte der neue russische Stil in Verbindung zu den altrussischen Traditionen sein.

 

Die Innenausstattung des Schlosses erarbeiteten die besten Architekten Russlands in anderthalb Jahrhunderten. Leblond, Rastrelli, Vallin de la Mothe, Velten und Stakenschneider arbeiteten hier.

 

 

 

Während der Okkupation im Jahr 1944, wurde von den Faschisten das Schloß gesprengt. Nach dem Krieg erfolgte der liebevolle neue Aufbau des Schloßes.


Monpaisier

Monplaisier ist ein zierliches, eingeschossiges Schloß, welches in den Jahren von 1714 bis 1723 nach dem Projekt von Braunstein, Leblond und Michetti mit Blick zum Finnischen Meerbusen, auf der östlichen Seite des Seekanals errichtet wurde.

 

Es bildet das östliche Zentrum und nimmt zugleich die größte Fläche des unteren Peterhofer Parks ein. Dieses umfasst sechs kleine Gärten, den Monplaisier-, den Menagerie-, den Chinesischen-, den Orangerie-, den Pyramiden- und den Parterre-Garten.

Wie groß die Phantasie war, welche ihrer Schöpfer bei der Errichtung des Parkes in ihre Werke einbrachten, zeigt sich im System von Alleen, welche miteinander von Parterre-Gärten verbunden sind und in deren Zentrum Fontänen in vielfältiger Art den Besucher überraschen.

 

Das Schloß Monplaisier selbst besteht aus einem Mittelgebäude mit daran angrenzenden Galerien. Es ist aus Kleinziegeln gebaut und besitzt ein ungewöhnliches Außendekor.

Dem Dekor fehlen, wie vielen Bauten aus Petrinischer Zeit, ein Anordnung von Säulen. Typisch für die Innenausstattung von Monplaiser sind Eichentäfelungen an den Wänden und eine herrliche Bemalung mit Temperaturfarben, welche nach Entwürfen von Philippe Pillement die Künstler der Moskauer Rüstkammer A. Sacharow und S. Buschujew gefertigt haben.

Das Marly-Ensemble mit dem Landausflug St. Petersburg

Das Marly-Ensemble, welches den westlichen Teil des unteren Parks einnimmt, erhielt den Namen Marly nach dem berühmten Königspark Marly bei Paris, der zu Zeiten Ludwigs XV. mit  Versaille wetteiferte, aber während der Französichen Revolution zerstört wurde.

 

Peter I. besuchte im Jahr 1717 das Schloß Marly in Frankreich, wo er Skizzen machte, welche er später während des Baus am Peterhofer Ensembles verwendete.

Mittelpunkt des Marly-Ensembles ist die Marmorkaskade "Goldener Berg", von dessen höchsten Punkt, sich der Blick auf den Finnischen Meerbusen und auf das ganze Marly-Ensemble eröffnet.

 

In dessen Zentrum befindet sich ein in den Jahren von 1720 bis 1723 erbautes Schloß, welches nach einem Projekt des Architekten Braunstein von einem System mit Teichen umgeben ist.

In diesen Teichen wurden damals Fische gezüchtet und um das Schloß herum wurden Obstgärten angelegt.

 

Außerdem wurde ein hoher Wall mit einer Stützmauer errichtet, welcher das Schloß vor den vom Finnischen Meerbusen wehenden Winden schützte. Dies war ein erster Versuch, den traditionellen russischen Landsitz in ein europäisches Architekturensemble umzugestalten.

Der Historiker Wassili Ossipowitsch Kljutschewski bemerkte über Peter I., dass dieser bis zum Lebensende an seinen Gewohnheiten fest hielt, er liebte keine große und hohe Säle.

 

Deshalb wurde das bescheidene zweigeschossige Marly-Schloß mit seinen kleinen gemütlichen Zimmern zum Liebligsschloß Peter I. in Peterhof. Hier sind seine Biblothek und die Gemäldegalerie erhalten geblieben.

Im östlichen Teil des Marly-Parks näher zum Finnischen Meerbusen wurde in den Jahren von  1721 bis 1725 das Gebäude mit dem Namen Eremitage errichtet.

 

Ein Gebäude von gleichem Bautypus wie das Marly-Gebäude, war für die Erholung des Kaisers im Kreise seiner Familie bestimmt.

Die von einem breiten Wassergraben umgebene Eremitage, auf die man über eine Ziehbrücke gelangte, war nicht nur ein Schloßbau an sich, sondern war vielmehr einer der zahlreichen Peterhofer Belustigungsorte wie auch die Scherzfontänen in Form von wassersprühenden Bänken.

 

Für das Gebäude der Eremitage, wurden die Balkon- und Fenstergitter nach Vorlagen des berühmten Schiffes "Ingermanland" gefertigt, welches Peter I. befehligte.

Selbst der Mittelsaal des Pavillons, der das ganze Obergeschoß einnahm, glich mit seinen hohen und breiten Fenstern, welche einen weitreichenden Blick auf den Finnischen Meerbusen öffneten einem Steuerhaus.

 

Hier gab es auch diesen Tisch, der nach dem Signal der großen Glocke, mit der Hilfe eines komplizierten Aufzuges, aus dem unteren Geschoß in das Obergeschoß gehoben wurde.

 

Später, im Jahr 1759 unter der Regierung der Kaiserin Jelisaweta Petrowna schmückten die Wände des Pavillonsaals, zahlreiche Gemälde westeuropäischer Maler des 17. und 18. Jahrhunderts, darunter war auch die "Schlacht bei Poltawa", eine Kopie des Deckengemäldes von Iwan Nikitin aus dem Jahr 1727.

Der obere Garten wurde im Jahr 1724, nach Entwürfen Peter I. später als die übrigen Peterhofer Gärten projektiert.

 

Damals gab es hier bereits, das geschweifte nach Plänen von Leblond erbaute Wasserbecken, heute noch das größte von fünf Wasserbecken.

 

Im Zentrum dieses oberen Gartens wurden die beiden sogenannten Quadratteiche mit einer Länge von 54 m x 45 m angelegt.

 

Bereits in der Zeit unter Peter I. wurde dieser obere Garten mit Obstbäumen und Beerensträuchern bepflanzt.

In den Jahren von 1733 bis 1739 begannen nach einem Erlaß der Kaiserin Anna Ioannowna, im Zuge der Erneuerung der Peterhofer Fontänen auch die Arbeiten an der Umwandlung des oberen Gartens in einen parademäßigen Partere-Park mit einer Schloßeinfahrt.

 

Mit diesen Arbeiten wurden die Architekten M. Semzow, I. Blank, I. Dawydow und der Bildhauer Rastrelli beauftragt.

 

Damals gabe es schon die beiden Wasserbecken mit einem geschweiften Bassin. Die Fantänenmeister P. Sualem und A. Iwanow versahen diese Becken mit hydraulischen Systemen, welche die Fontänen mit dem notwendigen Wasserdruck versorgten.

 

Im Laufe von zwei Jahrhunderten wurden die Skulpturen mit den Fontänen mehrmals ausgewechselt. Die Hauptfontäne des oberen Gartens blieb immer die Neptun-Fontäne im geschweiften Mittelbecken. Bereits  im Jahr 1738 stellte man hier diesen vielfigurigen Neptunwagen auf.

Angefertigt wurde diese Skulpturengruppe in den Jahren von 1650 bis 1660 in Nürnberg, aber erst viele Jahre später vom Thronfolger Pawel Petrowitsch - den künftigen Paul I., ursprünglich für das Schloß Gatschina gekauft.

Von 1754 bis 1760 erweiterte der Architekt Bartolomeo Francesco Rastrelli gleichzeitig mit dem Umbau des großen Schloßes den oberen Garten und fasste ihn in eine Gitterumzäunung mit Pilastern. Diese Gitter zusammen mit den festlichen Seitenbauten - dem Wappengebäude und der Kirche vollendeten das Ensemble.


Alexandria


An die östliche Grenze des unteren Parks schließt sich die kaiserliche Seeresidenz "Alexandria" an, die ihren Namen von der Kaiserin Alexandra Fjodorowna, der Gattin Nikolaus I. erhalten hat. Nikolaus I. schenkte ihr dieses Land und ließ hier für sie ein Schloß in romantischem Stil erbauen, was auf englische Manier "Cottage" hieß.