Die Peter Paul Festung

 

Auf dieser Seite finden Sie:

 

  1. Die Öffnungszeiten der Peter Paul Festung in Sankt Petersburg
  2. Einen Link zu unserem Blockthema "Haseninsel"
  3. Die Peter Paul Festung - hier begann die Geschichte Sankt Petersburgs!
 

Die Öffnungszeiten der Peter Paul Festung in Sankt Petersburg.

 

Die Festungsanlage ist von 6:00 Uhr bis 20:00 Uhr, auch an den Wochenenden und Feiertagen geöffnet.

Der Eintritt ist frei.

 

 

Die Öffnungszeiten der

Peter und Paul Kathedrale.

 Montag 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Dienstag 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Mittwoch

10:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Sommer geöffnet

(übrige Jahreszeiten, am Mittwoch Ruhetag)

Donnerstag 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sonntag 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Die Stadtrundfahrt in Sankt Petersburg mit Besichtigung der Peter Paul Festung

Die Stadt Sankt Petersburg wurde im Jahr 1703 auf dem Gebiet der Peter Paul Festung gegründet.

 

Diese Insel war der Ausgangspunkt für unsere 5 Millionen-Metropole.

In unserem Block haben wir einen kleinen Text, über die Entstehung der Stadt von einer kleinen Insel, ursprünglich der Haseninsel mit einer Festung, die "Peter-Paul-Festung" zu einer Großstadt aufgeschrieben.

Die Peter Paul Festung - hier begann die Geschichte Sankt Petersburgs!

Die Peter-Paul-Festung hatte in den ersten Jahren den Namen

Sankt Petersburger Festung. Hier war ursprünglich der Gründungsort, welchen Peter der Große für seine neue Stadt wählte.

Diese wurde für mehr als zwei Jahrhunderte Hauptstadt des mächtigen Imperiums.

Am 13.05.1703 wurde im Feldbuch von Peter dem Großen die Grundsteinlegung vermerkt. Damals erhielt die Festung den Namen Sankt Piterburch. Den Namen Peter-Paul-Festung erhielt sie nach der Holzkirche der Apostel Peter und Paul, weil diese auch auf der Insel errichtet wurde.

Ursprünglich wurde Jahr 1323 von Nowgoroder Bürger eine Festung mit dem Namen Oreschek gegründet. Die Festung welche auch unter dem Namen Noteburg bekannt ist, befand sich am Lodoga See, wo die Newa entspringt.

 

Von dort aus setzte sich das russische Herr unter Führung des Generalfeldmarschalls, des Bojaren Boris Scheremetew der Newa entlang in Richtung des Finnischen Meerbusens in Bewegung.

 

Am 01.05.1703 kapitulierte die schwedische Festung Nienschanz an der Mündung von Newa und Ochta. Am 07.05.1703 griffen russische Truppen, welche nur Ruderboote hatten, die schwedischen Schiffe auf der Newa an. Bei diesem Gefecht eroberten die Russen zwei schwedische Fregatten.

Nach diesem Sieg über die schwedischen Truppen, hielt Peter der Große einen Kriegsrat ab. Bei diesem wurde vom Militär beschlossen, die Festung Nienschanz nicht auszubauen, sondern eine neue Festung an einer günstigeren Stelle zu errichten.

 

Für diesen Festungsneubau wurde die Haseninsel gewählt, weil dort die Newa sehr breit war.

Die Planung und Durchführung des Festungsbaues leitete Peter der Große persönlich. Es sollten die ursprünglichen Umrisse der Insel für den Bau genutzt werden.

 

Die Festung sollte sechs Bastionen haben, mit verbindenden Kurtinen. Diese sollten direkt am Newa-Ufer stehen und diese Festung unbezwingbar gegen Landtruppen und Artillerie machen. Fünf von den sechs Bastionen erhielten die Namen der Mitstreiter Peter I., die sechste Bastion erhielt zu Ehren Peter I. den Namen Herrscher-Bastion. So wurde der erste Bau aus Holz und Erde errichtet.

Schon am 30.05.1706 begann unter der Leitung des Architekten Domenico Trezzini der Austausch in Ziegel- und Steinmauern.

40.000 Pfähle wurden in den sumpfigen Untergrund gerammt. Diese Bauarbeiten wurden erst im Jahr 1740 abgeschlossen.

 

Domenico Trezzini (1670 - 1734) hat in Sankt Petersburg noch weitere Gebäude errichtet. Beispiele sind die Peter und Paul Kathedrale, der Sommergarten und das Sommerschloß Peter des Großen.

Als erster Architekt Sankt Petersburgs prägte Domenico Trezzini den „Petrinischen“ Baustil.

 

Zuvor arbeitete der in der Schweiz geborene Trezzini viele Jahre am Hofe des dänischen Königs. Daher erklärt sich auch ein Einfluss der europäischen Architektur, mit fast flachen Fassaden, hohen Dächern und Spitzen.

 

Es ist bekannt, dass es umfangreiche Verhandlungen mit dem Architekten gab, um diesen für Arbeiten in Sankt Petersburg zu gewinnen. Trezzini kam im Jahr 1703 nach Sankt Petersburg und verließ die Stadt bis zu seinem Tode nicht mehr.

Die Festungsbastionen haben eine Breite von zwanzig Meter und bestehen aus zwei Mauern. Die Außenmauer hat eine Breite von acht Meter und die Innenmauer von zwei Meter. Dazwischen nahem die Kasematten den Platz für die Geschütze, die Munition und für die Unterbringung der Garnison ein.

 

Schon in den ersten Jahren, wurden die Kasematten auch als Gefängnis genutzt.

 

Auch der Thronfolger Alexej wurde hier inhaftiert. Die Festung wurde im Volksmund auch russische Bastille genannt.

Überschwemmungen und das sehr feuchte Klima, schonten die Mauern der Festung nicht. Auf der Newaseite wurde in den Jahren von 1770 bis 1780 eine 700 m lange Granitverkleidung angebracht.

Die Peter und Paul-Kathedrale besichtigen wir natürlich auch!

Das bedeutendste Bauwerk auf der Festung ist die Peter und Paul Kathedrale 1712 – 1733. Dieser Bau missfiel damals der rechtgläubigen russischen Kirche. Erst die Zarin Jelisaweta Petrowna förderte diese Tradition wieder.

Ursprünglich wurde eine Holzkirche an dieser Stelle errichtet. Im Todesjahr Peter des Großen standen nur die Grundmauern der zukünftigen Kirche.

 

Im Plan der Peter und Paul Kathedrale ist eine dreischiffige Basilika mit einem Glockenturm verzeichnet, der im westlichen Teil eine Spitze und über dem östlichen Altarteil eine Kuppel trägt.

Mit seiner gekrönten Spitze in Gestalt eines fliegenden Engels und einem Kreuz in der Höhe von 122,5 m gilt die Peter und Paul Kathedrale, heute noch als höchstes Gebäude Sankt Petersburgs.

 

Im Jahr 1768 zerstörte ein Brand das ursprüngliche Außendekor. Der West- und Südeingang erhielt Portiken, welche nicht den ursprünglichen Plänen entsprachen.

Entgegen den Grundsätzen der russischen Kirchenarchitektur, gibt es in der Kathedrale, keine den Altar verdeckenden Wand, sondern ein durchbrochen geschnitztes Tor, was die Ikonostas mit dem Schnitzwerk der Skulpturen zeigt.

Da diese Kathedrale für die russische Kirche keine besondere Bedeutung als Gotteshaus hatte, wurde diese schon frühzeitig zur Begräbnisstätte der Romanow-Dynastie umgewandelt wurde. Als erster Zar wurde hier Peter der Große beigesetzt.

Hier gelangen Sie zu unsem Katalog für Ausflüge in Sankt Petersburg.

 

Über diesen Kontakt können Sie uns eine Nachricht übermitteln.

 

Wer wir sind, können Sie über unser Team sehen.