Noch viel schöner, als mit dem Auto ist es, diese Stadt vom Schiff aus zu entdecken. Hier sehen wir die Stadt von einer „anderen Seite“. Wenn wir abschließend unsere Gäste fragen, was das schönste Erlebnis in Sankt Petersburg war, bekommen wir oft als Antwort „die Kanalfahrt“.
Ein besonderes Erlebnis ist es, Sankt Petersburg vom Schiff aus zu entdecken. Unsere Gäste schwärmen am Ende einer jeden Reise davon und zählen es stets zu den Highlights Ihres Aufenthalts.
Wenn Sie durch die vielen kleinen Brücken vorbei an den wunderschönen Palästen fahren, dann sehen Sie den schönsten und breitesten Abschnitt der Newa, die Spitze der Wassiliinsel und die Peter-Paul-Festung sowie die großen Brücken, die in der Nacht hoch gezogen werden.
Übrigens können wir Ihnen die Kanalfahrt - Kanalrundfahrt in St. Petersburg bei jedem Wetter empfehlen!
Wir beantworten gern Ihre Fragen! Unser Kontaktformular. Oder zur Startseite.
Die Lage Sankt Petersburgs im Delta der Newa, ist einer der jüngsten und breitesten europäischen Flüsse, was eine entscheidende Rolle im Anblick der Stadt spielt. Von der Quelle bis zur Mündung beträgt die Länge der Newa nur 74 km.
Vor etwa 7000 Jahren als das alte Litoriameer nach Westen in den Bereich der heutigen Ostsee zurückwich, hinterließen die Wassermassen eine Meerenge, welche die Ostsee mit dem gigantischen eiszeitlichen Ladogasee verbindet. Die Meerenge verflachte allmählich und verwandelte sich in einen Fluß.
Diese Entwicklungen bestimmten die geologischen Besonderheiten der Newa. Im Delta bildeten sich viele Inseln, welche von breiten wasserführenden Bereichen getrennt waren, dazu kam eine starke Wasserführung von mehr als 2500 Kubikmeter in der Sekunde.
Ein Hauptgrund für die Überschwemmungen in Sankt Petersburg, sind die aus Richtung Westen kommenden Winde, welche das Wasser an der breiten Mündung der Newa ansteigen lassen und deren Ausfluss versperren. Das Wasser, das keinen Ausgang in den Finnischen Meerbusen findet, füllt das niedrig liegende Delta.
Im Kampf gegen die Überschwemmungen in Sankt Petersburg, wurde die Stadt mit einem Netz von Kanälen durchzogen, die das Wasser verteilen und somit die Überschwemmungen eindämmen sollten.
Die tiefliegenden Ufer und eine Breite der Newa, welche im Stadtbereich zwischen 350 m und 1200 m liegt, machten bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts den Bau ständiger Brücken unmöglich.
Projekte für den Bau von neuen Brücken, wie die Bogenbrücke von Ivan Kulibin aus dem Jahr 1780 wurden abgelehnt, weil diese das Bild des Newa-Ufers stören könnten.
Zu dieser Zeit, wurde alljährlich wenn das Eis taute und die Schifffahrtssaison begann Pontonbrücken über den Fluß gelegt, deren sich öffnendes Mittelteil die Schiffe durchließ.
Es gibt nicht sehr viele Städte auf der Welt, in denen Sie eine Kanalfahrt wie in Sankt Petersburg durchführen können.
Lassen Sie sich von der Stadtrundfahrt auf dem Wasser "verführen". Eine Kanalfahrt in Sankt Petersburg ist bei jedem Wetter ein Erlebnis. Mit unserer deutschsprachigen Stadtführerin erfahren Sie
bei dieser Tour viel über die Geschichte und die Gegenwart von Sankt Petersburg. Ihre St. Petersburg Stadtführung auf deutsch!
Ob Sie eine Pauschalreise oder eine individuellen Besuch in Sankt Petersburg planen, ob als einzelne Person oder als Gruppenreise, ob zu den Weißen Nächten oder im Winter, unsere Reiseleitung Sankt Petersburg beantwortet gern Ihre Fragen!
Erst später, mit Entwicklung der Technik und dem aufkommen neuer Konstruktionen, wurden über die Newa aufziehbare Brücken gebaut.
Die erste Brücke mit dieser Technik, war die Nikolaus-Brücke welche in den Jahren um 1850 erbaut wurde. Ihr folgten die Litejni-Brücke (Alexander-Brücke 1878), die Trotzki-Brücke 1903, die Bolscheochtinski-Brücke (Peter-des-Großen-Brücke 1911), die Finnische Eisenbahn-brücke 1913 welche im Jahr 1982 umgebaut wurde und die Schlossbrücke im Jahr 1916.
Alle diese Brücken sind nicht nur hervorragende ingenieurtechnische Bauten, sondern durch ihre architektonische Ausführung auch einmalige Denkmäler der Baukunst.
Unsere Stadtführerinnen zeigen den Gästen Sankt Petersburgs die Sehenswürdigkeiten, die Stadtführung erfolgt in deutscher Sprache. Außerdem ist es möglich, diese Stadtführung auch in russischer oder in japanischer Sprache durchzuführen.
Die Kanalfahrt in Sankt Petersburg gehört zur Stadtführung zu Fuß oder zur Stadtrundfahrt. Allerdings ist unser Angebot
weitaus größer. Neben individuelle Stadtführungen bieten wir auch für größere Gruppen Führungen an. Ihre St. Petersburg Stadtführung auf deutsch.
In Zusammenarbeit mit unserem Partnerreisebüro, können Sie komplette Pauschalreisen buchen. Von der Beschaffung der Visa, über die Buchung des Fluges, der Buchung des Hotels, dem Transfer vom Flughafen, die Beschaffung der Theaterkarten, der Durchführung dieser Stadtführungen bieten wir auch Touren zu den Zarenresidenzen Zarskoje Selo und Peterhof an. Die Anfahrt nach Zarskoje Selo (Besichtigung des Bernsteinzimmers) erfolgt mit dem Auto.
Da Sankt Petersburg nur 6 Grad südlich vom nördlichen Polarkreis liegt, können wir von Ende Mai bis in den Juli die sogenannten Weißen Nächte beobachten.
Diese Erscheinung ist auch für weitere nordeuropäische Städte wie Stockholm, Oslo und Helsinki typisch, allerdings ist nur Sankt Petersburg wegen dem Zusammenhang mit den hochziehenden Brücken dafür bekannt.
Das hochziehen der Brücken über die Newa mit ihren gewaltigen Flügel welche sich gleichzeitig langsam über dem Wasser erheben, verwandeln die Sankt Petersburger Weißen Nächte in ein märchenhaftes Schauspiel.
Die Ausschmückung des Newa-Ufers ist seit der Zeit Peter des Großen, Teil der Staatspolitik.
Nach dem Erlaß der Zarin Katharina II. in den Jahren um 1760, erfolgten intensive Ausbauarbeiten mit Granitverkleidungen nicht nur am Newa-Ufer. Diese Uferbefestigungen wurden auch am Katharinenkanal, sowie am Moika- und Fontanka-Fluß durchgeführt.
Die zahlreichen Anlegestellen mit ihren granitenen Skulpturen erinnern daran, was für eine wichtige Rolle die Newa für Sankt Petersburg spielt.
Unsere Kanalfahrt - Bootsfahrt - Bootstour auf der Newa ist wie die Stadtrundfahrt auf dem Wasser zu sehen. Unsere Stadtführerin erzählt Ihnen bei der Kanalfahrt viel über die geschichtliche Entwicklung Sankt Petersburgs. Da die von uns gewählte Anlegestelle mitten im Stadtzentrum liegt, so können wir diese mit Besichtigungen im Zentrum der Stadt kombinieren. Sollten Sie ein Tour mit der Stadtführerin zu Fuß und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gebucht haben, so passen wir während der Tour unser Programm Ihren Wünschen an. Sprechen Sie unsere Stadtführer aus Sankt Petersburg bitte darauf an. Weitere Besichtigungsmöglichkeiten im Zentrum Sankt Petersburgs sind die Blutskirche, die Isaakkathedrale, die Eremitage, den Jussupowpalast, die Peter Paul Festung, mehrere historische Einkaufspassagen und Delikatessenläden.
Der Fontanka-Fluß mit einer Länge von 6,7 km ist kein Fluß, sondern ein Durchfluß des Newadeltas. Dieser Durchfluß beginnt an der Newa und mündet auch wieder in die Newa.
Dadurch entsteht ein weitläufiges Landgebiet, zwischen dem Fontanka-Fluß und der Newa, welches ursprünglich auch mit Wasser bedeckt war.
Es ist kaum vorstellbar, dass vor Entstehung Sankt Petersburgs, hier nur Sumpfgebiete der Flüsse Mja (Moika) und Kriwuscha (Gribojedow-Kanal) waren.
Durch das mit der Newa und Fontanka, in der Mitte des 18. Jahrhunderts angelegte System an Kanälen, bildeten sich sehr viele Inseln.
Ihren Namen erhielt der Fontanka-Fluß erst im 18. Jahrhundert, als der Sommergarten am rechten Ufer der Newa angelegt wurde, dort wo der Fontanka-Fluß seinen Anfang aus der Newa nimmt.
Grundstücke auf dem Gelände längs der Fontanka-Ufers, bekamen in der Petrinischen Zeit nur die höchsten Würdenträger zum Bau ihrer Landsitze vom Kaiser zugewiesen.
Im 18.Jahrhundert wurde an den Ufern der Fontanka ein ganzes System von Schloss- und Parkensembles angelegt. Als erstes entstanden der Sommergarten mit dem Sommerschloss Peter I.
Die Hauptfassaden dieser Adelshäuser waren damals größtenteils auf den Fluss gerichtet.
Von diesen berühmten Schlössern sind nur noch wenige erhalten geblieben. Deshalb sind diese um so wichtigere Zeitzeugen.
Beispiele dafür sind das St. Michail-Schloss, das Scheremetew-Schloss, der Anitschow-Palast und der Woronzow-Palast. Außerdem das Schloss des Fürsten Jussupow mit dem Park (Fontanka-Ufer 115, erbaut in den Jahren um 1790, Architekt Quarenghi), der sich zwischen dem Fontanka-Fluss und der Sadowaja-Straße befindet. Sowie das Schloss des Dichters Gawrili Dershawin (Fontanka-Ufer 118, erbaut in den Jahren um 1790 Architekt N. Lwow).
Mit dem wachsen der Stadt Sankt Petersburg, wurde der Fontanka-Fluß immer mehr in das Stadtbild einbezogen. So erhielt das Ufer des Flusses in den Jahren von 1780 bis 1789 eine granitene Verkleidung.
Diese Befestigung des Ufers und der damit verbundenen Schutz vor Hochwasser, sorgte ab dieser Zeit am Fontanka-Fluß, westlich der Tschernyschew-Brücke für einen Bauboom mit Wohnhäusern und Verwaltungsgebäuden, welche allmählich die Landsitze aus der Penetrinischen Zeit verdrängten.
Längs der linken Ufer des Fontanka-Flusses, wurde noch unter Peter I. die Vorstadt der Garderegimenter gegründet, von denen das Ismailowski-Regiment, eines der ersten Penetrinischen Regimenter das berühmteste war.
An dieses Garderegiment, erinnert der Name des zur Fontanka herrausgehenden Ismailowski-Prospekts sowie die Troizki-Kathedrale (Ismailowski-Kathedrale), welche in den Jahren von 1828 bis 1835 nach einem Projekt des Architekten Wassili Strassow erbaut wurde. Die Troizki-Kathedrale wurde an der Stelle errichtet, an der zuvor eine gleichnamig Kirche aus dem 18. Jahrhundert stand.
Die erste Steinbrücke über der Fontanka- Fluß, war die im Jahr 1769 errichtete Waschbrücke, welche ihren Namen vom Waschhof am linken Ufer des Fontanka-Flußes erhielt.
Gleichzeitig mit den Bauarbeiten für die Granitverkleidung des Flußufers, wurde im Jahr 1780 die schönste Brücke über den Fontanaka-Fluß, die Anitschkow-Brücke errichtet.
Von den damals 7 gleichartige Brücken, sind nur noch 2 erhalten geblieben. Dies sind die Lomonossow-Brücke (ehemalige Tschernyschew-Brücke) und die alte Kalinkin-Brücke am westlichen Stadtrand.
Alle diese Brücken, hatten viersäulige Türmchen mit Kuppeln, waren aufziehbar und die Türmchen verbargen Hubmechanismen.
Dokumente darüber, welche Architekten diese Brücken gebaut haben, sind nicht erhalten geblieben.
Heutzutage überspannen den Fontanka-Fluß 14 Brücken verschiedenster Konstruktionen, welche größtenteils im 18. Jahrhundert errichtet wurden. Jede dieser Brücken wurde eigenständig gestaltet und ist somit ein Baudenkmal ihrer Zeit.
Am rechten Ufer des Fontanka-Flusses, an der Stelle des Hauses mit der Nummer 185, stand ein Haus, in dem der Dichter Puschkin in den Jahren von 1817 bis 1820 wohnte.
Im gleichen Haus verstarb, der große Baumeister Carlo Rossi.
An der westlichen Grenze von Kolomna, dort wo sich die alte Kalinkin-Brücke über den Fontanka- Fluss erhebt, befindet sich an ihrem linken Ufer der in den Jahren um 1760 geschaffene Repin-Platz, ehemals Kalinkin-Platz.
An diesem Platz kreuzen sich die Sadowaja-Straße, der Gribojedow-Kanal und der alte Peterhofer Weg, woran der marmorne Werstein aus dem Jahr 1782 von den Architekten Antonio Rinaldi erinnert.
Westlich von diesem Platz liegt die Admiralswerft, die älteste Schiffswerft Sankt Petersburgs, erbaut auf dem Grund der ehemaligen Penitrinischen Werften.
In dieser Werft, liefen der erste russische Dampfer "Jelisaweta" im Jahr 1815, der Kreuzer Aurora im Jahr 1900 und der erste weltweite Atom-Eisbrecher "Lenin" vom Stapel.