Der 1.Tag.
9:30 Uhr Abholung von Ihrem Hotel.
Bei der Stadtrundfahrt zeige ich Ihnen die interessantesten Plätze und Straßen unserer Stadt, die wichtigsten architektonischen Ensemble und die historischen Gebäude, wie z.B. den Palastplatz und die Spitze der Wassiliy-Insel, die Admiralität, den Smolny, die Erlöser-Kirche, die zahlreichen Theater und Paläste.
Anschließend besichtigen wir die Isaak-Kathedrale, die viertgrößte Kuppel-Kathedrale der Welt.
Unser Mittagessen habe ich in einem gemütlichen Restaurant im Zentrum der Stadt vorgesehen (bitte zusätzlich bestellen).
Nach dem russischen Mittagessen besichtigen wir die Ermitage - das größte Museum unseres Landes.
Die Ermitage besteht aus 5 Gebäuden mit mehr als 1000 Räumen, fast 3 Millionen Ausstellungsgegenstände sind dort untergebracht. Wenn wir 30 Sekunden vor jedem Exponat stehen bleiben würden, dann bräuchten wir etwa 3 Jahre ohne zu essen und zu schlafen, um jedes Ausstellungsstück zu sehen. Zur ersten Bekanntschaft mit diesem Museum haben wir unsere Stecke so geplant, dass die wichtigsten Exponate besichtigt werden. Ich bringe Sie gern zurück zu Ihrem Hotel oder an einen anderen Platz in der Stadt.
Diese Führung in der Ermitage dauert etwa 2 Stunden. k
Der 2. Tag. 9:30 Uhr
Nach dem Frühstück, erwarte ich Sie bereits in Ihrem Hotel zu unserem Ausflug.
Wir fahren etwa eine Stunde lang nach Süden, zu einer der interessantesten Sommerresidenzen der russischen Zarenfamilie - Zarskoje Selo - (Zarendorf).
Dort besichtigen wir den Katharinenpalast, wo auch das legendäre Bernsteinzimmer zu sehen ist.
Nach der Besichtigung des Palastes genießen Sie den wunderschönen zauberhaften Park, in dem die Zaren spazierengegangen sind.
Gegen 14.00 Uhr kehren wir in die Stadt oder zu Ihrem Hotel zurück.
Zum zentralen Stadtteil Sankt Petersburgs, gehören die berühmten Gebäude am linken Newa Ufer.
Diese sollen eine Blütezeit des russischen Imperiums, vom 18. bis in zum 20. Jahrhundert und die damit verbunden Vergöttlichung der Kaiserin Jelisaweta Petrowna, der Katharina II. und Alexander I. darstellen.
Diesen Nachfolgern des Zaren Peter I. fiel die bedeutende Rolle zu, Sankt Petersburg zu dieser Blütezeit zu verhelfen.
Die Bereiche des Schlossufers, der Schlossplatzes, der Admiralität und des Isaakplatzes, wurden bereits in der Penitrinischen Epoche angelegt.
Die in der Folgezeit erfolgten Umbauarbeiten, wurden von den berühmten Architekten Rastrelli, Rossi , Sacharow und Montferrand geleitet, was diesen Entsembles einen Platz in der Geschichte der Weltarchitektur bescherte.
Für Ihren Besuch in Sankt Petersburg, können Sie dieses Reisepaket für 2 Tage buchen. Unsere Stadtführer aus Sankt Petersburg zeigen Ihnen voller Stolz die Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt. Ob Sie nun an einer Rundfahrt oder eine Stadtführung zu Fuß teilnehmen möchten, Sie werden von dieser unverwechselbaren Stadt überrascht sein.
Da unsere Stadt eine sehr bewegte Vergangenheit hat, empfehlen wir Ihnen bei einer Reise nach Sankt Petersburg unbedingt einige Besichtigungen durchzuführen. Diese Besichtigungen und Ausflüge können unsere Reisegäste einzeln buchen.
Die Bereiche des Schloss- und des Admiralitätsufer bildeten sich schon mit Gründung der Stadt heraus.
Im Jahr 1704 legte Peter I. den Grundstein für die Admiralität am linken Newa-Ufer. 1710 ließ er dann Flussaufwärts seinen Winterpalast, die erste kaiserliche, winterliche Paradersidenz von Sankt Petersburg errichten.
Nicht alle Kaiserresidenzen am Schlossufer sind bis zum heutigen Tage erhalten gebliebene. So zum Beispiel das Haus des Grafen Fjodor Aprasin (1661 - 1721) eines Mitstreiters Peter I., welcher die russische Flotte im Nordischen Krieg befehligte und President des Admiralitätskollegiums war.
In den Jahren von
1732 bis 1734 wohnte in dem ehemaligen Haus des Grafen Aprasin, die Kaiserin Anna Ioannowna. Im Jahr 1734 bis 1736 erfolgte dann, an dieser Stelle der Neubau
des Winterpalastes, welcher schon in den Jahren um 1750 wieder abgetragen wurde.
Selbstverständlich bieten wir in Zusammenarbeit mit unserem Partnerreisebüro in Deutschland auch Pauschalreisen nach Sankt Petersburg an. So organisieren wir für unsere Reisegäste neben dem Visum, die Flugtickets, die Hotelbuchung und den Transfer vom Flughafen.
Mit unserem Reiseprogramm von der Stadtführung über die Stadtrundfahrt bis zur Kanalfahrt können Sie das Zentrum Sankt Petersburgs individuell kennenlernen. Neben unseren Gruppenreisen sind individuelle Stadtführungen in Sankt Petersburg ein Schwerpunkt unseres Angebotes.
Der Winterpalast ist eine der schönsten Schöpfungen des russischen Klassizismus, heute befindet sich hier eine Fliale des Russischen Museums.
Die südöstliche Fassade des Winterpalastes ist auf den großen Schlossplatz gerichtet, im Süden wird das Gebäude vom Generalstab und im Westen von der Admiralität begrenzt.
Bei diesem Gebäude, mit einer derartigen Länge, in Form eines offenen Vierecks, sind die Seitenflügel der Newa zugewendet.
In unserem Paket 2 haben wir neben unserer Stadtrundfahrt in Sankt Petersburg, die Besichtigung der Eremitage und der Isaakskathedrale vorgesehen. Am zweiten Tag erfolgt unser Ausflug nach Zarskoje Selo - auch Puschkin genannt. Das Schloß in Zarskoje Selo, ist ein Staatliches Russisches Museum. Oft wird von unseren Gästen in Zarskoje Selo die Besichtigung des Bernsteinzimmers gewünscht.
Neben der Admiralität liegt der Dekabristenplaz (ehemals Senatsplatz) mit dem berühmten Denkmal für Peter I.
Ein weiteres berühmtes Baudenkmal am Dekabristenplatz ist die Isaak-Kathedrale im Zentrum des Isaak-Platzes.
Alle diese großen Ensembles am linken Newa-Ufer wurden in weniger als in einem Jahrhundert geschaffen, in einer für historische Maße äußerst kurzen Zeitspanne.
Die Baronesse de Sael schrieb im Jahr 1812 von diesem Sankt Petersburger Phänomen "Fährt man durch einer der schönsten Städte der Welt, so scheint es, dass ein unsichtbarer Zauberer mit dem leichten Wink seines Wunderstabs hierher, auf den wüstenleren Boden, all das gebracht hat, was herrlich in Europa und Asien ist. Die Gründung von Sankt Petersburg spricht von der mächtigen Kraft des russischen Willens der nichts unüberwindliches kennt. Um diese Stadt herum liegt alles auf einer flacher niedriger Ebene, die Stadt selbst ist auf Sumpf gebaut und unter dem Marmor liegen eingerammte Pfähle. Sieht man jedoch die majestätischen Bauten, ..... so verharrt man unwillkürlich in Nachdenklichkeit vor diesem Wunder, wie konnte solch eine herrliche Stadt in so kurzte Zeit entstehen".
Das St. Michail-Schloss oder auch Ingenier-Schloss, ist ein Symbol der kurzen Regierungszeit Pauls I. welche nur 40 Tage lang anhielt.
Später wurden über 2 Jahrhunderte lang, die verschiedensten Einrichtungen in dieses Gebäude aufgenommen, unter denen die Ingenieurschule die bedeutenste war.
Hier lebten und studierten bekannte russische Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Fjodr Dostojewski, der Begründer der russischen Physiologie Iwan Setschenow und der berühmte Militäringenieur der Verteidiger Sewastopols Eduaed Toleben.
Heute gehört das St. Michail-Schloss, welches ein Baudenkmal der russischen Kultur an der Schwelle vom 18 zum. 19. Jahrhundert darstellt zum Staatlichen Russischen Museum.
Das St. Michailschloss wurde in den Jahren von 1797 bis 1801 im Eckviertel zwischen dem Fontanka-Fluss und dem ihr entspringenden Moika-Fluss südlich des Sommergartens erbaut, wo zuvor in den Jahren von 1741 bis 1745 der Architekt Rastrelli für die Kaiserin Jelisaweta Petrowna einen Sommerpalast errichtet hatte.
In diesem Palast, brachte die Großfürstin Jekaterina Alexejewna (die künftige Katharina II.) den russischen Thronerben Paul zur Welt.
Ende des 18. Jahrhunderts geriet das St. Michail Schloss stark in Verfall, so dass Paul I., nach seiner Thronbesteigung im Jahr 1796 in dieses Schloss seine Hauptstädtische Residenz verlegte.
Mit dem Projekt und dem Bau des Gebäudes wurde zunächst Wissili Bashenow 1737-1799 beauftragt, der allerdings bis zur Billigung des Projektes von den Arbeiten wieder abberufen wurde.
Für unsere neuen Reisegäste, welche Sankt Petersburg das erste mal besuchen empfehlen wir mit dem Stadtzentrum zu beginnen. Zum Beispiel könnten Sie Ihre Besichtigung in Sankt Petersburg mit dem Besuch der Eremitage starten mit einer Besichtigung der Blutskirche ergänzen. Im Zentrum unserer Stadt zeigen wir Ihnen dann noch die schönen Einkaufspassagen im historischen Gewand und das außergewöhnliche Delikatessengeschäft Jelissejew im Jugendstil. Für den nächsten Besichtigungstag, können Sie dann entscheiden ob Sie noch eine weitere Besichtigungstour innerhalb Sankt Petersburg wünschen. Für das Zentrum Sankt Petersburg gibt es dafür noch eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Dazu zählt in der ersten Linie die Peter Paul Festung mit der Peter und Paul Kathedrale und der Jussupow Palast. Erst nach mehreren Besichtigungstagen im Zentrum der Stadt, ist es sinnvoll Besichtigungen außerhalb Sankt Petersburgs zu planen. Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt sind die Zarenresidenzen Peterhof, Pawlowsk, Zarskoje Selo mit dem Kathrinenpalast und dem Bernsteinzimmer. Nicht zu vergessen sind Touren nach Novgorod. Hier ist nicht nur eine alte Zarenstadt zu besichtigen, bei Novgorod handelt es sich auch um eine Stadt der Hanse.
Grund für die Abberufung war, die Bevorzugung des Architekten Vincenzo Brenna 1747-1820 durch den Kaiser Paul I. Der gebürtigen Florentiner hatte eine Ausbildung für Architektur in Rom und Paris erhalten.
Anfang der 1780er Jahre arbeitete Brenna in Polen am Hof des Fürsten Tschartoryski, wo er sich als Klassizist der romantischen Richtung erwies.
In den Jahren 1781 bis 1782 unternahmen der Thronfolger Paul und seine Gemahlin Maria Fjodorowna unter den Pseudonymen Graf und Gräfin du Nord ihre berühmte Europareise.
Während ihres Besuches in Polen wurde ihnen Paul I. Brenna empfohlen, der schon im Jahr 1783 nach Russland kam. Nach dem Tode Pauls I. verließ Brenna im Jahr 1802 Russland, da dieser nun in Ungnade gefallen war.
Vor seine Abreise in Sankt Petersburg verkaufte Brenna eine Sammlung an Kunstwerken, darunter Gemälde Tizians, Rembrands und Guido Renis.
Außerdem verkaufte er den heute in der Ermitage ausgestellten "hockenden Knabe" von Micheangelo, welcher die einzige Arbeit des großen Italieners in Russland war.
Die Architektur des St. Michailschlosses war eine Ehrenbezeigung für den Romantismus in der europäischen Kunst an der Wende des 18. zum 19. Jahrhundert und entsprach auch den Geschmack Peter I.
Der Kaiser selbst, schuf den ursprünglichen Entwurf, nach dem der Bau ein im Plan quadratisches Viereck mit einem viereckigen geschlossenen Innenhof werden sollte.
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Der dem Schloss vorgegebene Stil bestimmte die schweren Architekturformen und die massiven Dekorelemente. Das Schloss erhielt seinen Namen nach der Schlosskirche des Erzengels Michail, welche im Westteil angelegt war und mit ihrer Fassade auf die Sadowaja-Straße schaute.
An der Südfassade des Schlosses, begann im Jahr 1798 der Bau der beiden dreigeschossigen Pavilons zur Unterbringung der Hofwache und weiterer Wirtschaftsgebäude.
Im Jahre 1800 wurde auf dem Paradeplatz das Reiterdenkmal für Peter I. aufgestellt, dessen Model der Bildhauer Carlo Rastrelli bereits in den Jahren um 1720 angefertigt hatte. In Bronze gegossen wurde das Denkmal auf Geheiss der Jelisaweta Petrowna in den Jahren um 1740.
Im Dezember des Jahres 1800 als alle Arbeiten an den Schlossensenble beendete waren, betrug die verausgabte Summe an diesen Bauwerk eine damals astronomische Betrag von mehr als 6 Millionen Rubel, was die geplanten Baukosten 2x überstieg.
Das mit Marmor verkleidete, mit Skulptur- und Reliefdekor geschmückte St. Michailschloss, wurde zu einem der prächtigsten und teuersten Bauten des 19. Jahrhunderts in Sankt Petersburg.
Das Schloss war damals von allen Seiten mit Wasser umgeben, die Wassergräben von der Seite der Sadowaja-Straße und des Paradeplatzes wurden später zugeschüttet.
Paul I. herrschte auf dem russischen Thron, in einer Epoche der schwersten Krisen für alle europäischen Monarchen, es war der Höhepunkt der Französischen Revolution, welche Angst und Schrecken auf alle Vertreter der herrschenden europäischen Dynastien ausübte.
Paul I. war da keine Ausnahme, seine unbegründet harten und inkonsequenten Reformen förderten Verschwörungen nahezu.
Im Verlauf einer Verschwörung, wurde er am 11. März des Jahres 1801 in seinem eigenen Schlafgemach im St. Michail Schloss erwürgt.
Als sein Sohn Alexander den russischen Thron bestieg, gab dieser das Versprechen, die Traditionen welche unter der Herrschaft Katharina der Großen gepflegt wurden wieder- zubeleben.
Doch das in Selbstherrlichkeit glänzende 18. Jahrhundert, mit seinen Günstlingen, galanten Würdenträgern, feierlich veranstalteten Feldzügen war für immer vorbei.
Europa vor dem großen Krieg gegen Napoleon, welcher die Illusionen des vergangenen Jahrhunderts zerwehte.
Das St. Michail Schloss, welches vermutlich dem neue Kaiser Alexander I. an die unheilvollen Umstände seiner Thronbesteigung errinnerte, wurde an seine Beamten als Wohnräume übergeben.
Die Schlossausstattung mit Meisterwerken von Rembrandt, Rubens und Tiepolo wie auch Deckengemälde von Antonio Vighi, Carlo Scotti und Pietro Scotti, dazu noch tausende Werke der dekorativen Kunst, wurden in andere Schlösser überführt oder auf Auktionen verkauft.
Von den Fassaden, wurden die Skulpturen und die Marmorsäulen abgenommen.
Im Jahre 1820 übergab man das Schloss der Hauptingenierschule und im Jahr 1823 wurde das St. Michail Schloss offiziell in Ingenierschloss umbenannt.
Später im Jahr 1830 wurde auf Erlass Nikolaus I., das Parade-Einfahrtstor an der Südfassade abgetragen, was aus dieser Kaiserresidenz eine der zahlreichen Verwaltungsgebäude in der Hauptstadt machte.