Der Eremitage ist das größte Museum Russlands und eines der größten Museen der Welt!
Rund 3 Millionen Ausstellungsgegenstände sind in 5 Gebäuden untergebracht. Eine Stadt für sich!
An einigen Tagen, zu den Zeiten der "Weißen Nächte" werden bis zu 40.000 Besucher gezählt.
In diesem Beispiel holen wir die Gäste von einem nahegelegenen Hotel ab und laufen zu Fuß zur Eremitage. 3 Stunden und 30 Minuten dauert unsere Führung in deutscher Sprache durch die Eremitage St. Petersburg.
Vor unserer Besichtigung in der Eremitage, müssen wir uns nicht in die langen Warteschlagen einreihen!
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Ausflug Eremitage
3,5 Stunden |
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| Personen | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
| Preis pro Person in Euro | 45,00 | 42,00 | 40,00 | 38,00 | 36,00 | 32,00 |
Ein besonderes Gebäude am Schloßufer mit seinen Prunkfassaden, ist der berühmte Winterpalast. Dieser gilt als einer der schönsten Schlösser Europas, ist ein baukünstlerisches Denkmal, welches die Regierungsepoche der Kaiserin Jelisaweta Petrowna der Tochter Peters des Großen verkörpert.
Der Winterpalast ist das größte und das älteste Bauwerk von fünf Gebäuden, die das Hauptensemble eines der größten Museen der Welt, der Eremitage bilden.
Der dreigeschossige Winterpalast bildet auf dem Plan ein sich geschlossenes Viereck von gewaltigen Ausmaßen, mit stark vorspringenden Risaliten an den Seiten. Hunderte von hohen Fenstern werden durch glatte, gekoppelte Halbsäulenpaare mit reich ausgestalteten Kapitellen in korinthischer Ordnung voneinander getrennt.
Das niedrige Dach trägt plastischen Schmuck und die Eingänge zeigen zierliche Portiken. Der ganze Stil, in dem der Palast erbaut wurde hat keine direkten Übereinstimmungen mit der europäischen Architektur. Dieser Baustiel erhielt den Namen Jelisaweta- oder Rastrelli- Barock, da hier Elemente des europäischen Barocks und Rokokos mit den Traditionen der russischen Architektur des 17. Jahrhunderts verbunden wurden.
Die Arbeiten an diesem gigantischen Bauwerk gingen im Jahr 1761/1762 nur langsam voran. Als dann im Winter die Kaiserin Jelisaweta Petrowna starb, war die Inneneinrichtung noch nicht vollständig. Die Kaiserin schaffte es nur noch, etwas von der Inneneinrichtung zu genehmigen. Darunter waren auch Arbeiten von Rastrelli, wie die berühmte Parade- oder Jordantreppe und die Schloßkirche.
Unter Katharina II. wurde Rastrelli ehrenvoll in den Ruhestand verabschiedet. Eine weitere Projektierung der Paradesäle setzten die Architekten des Klassizismus Jean-Baptiste Vallin de la Mothe, Juri Velten und Antonio Rinaldi fort.
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Bei unserer Führung durch die Ermitage, erfahren Sie noch viel mehr über die Geschichte dieses einzigartigen Gebäudekomplexes. Unsere Stadtführer für Sankt Petersburg organisieren die Ausflüge in das Umland und die Besichtigungen in den Museen.
Übrigens..... wir bieten auch Stadtrundfahrten und Stadtführungen zu Fuß in Sankt Petersburg an. In russischer, deutscher oder in japanischer Sprache.
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Der Dekabristenplatz (ehemaliger Senatspaltz) ist einer der schönsten Plätze in Sankt Petersburg.
Er liegt im östlichen Bereich der Admiralität und westlich von den Gebäuden des Senats und der Synode.
Das Senats- und das Synodegebäude sind die beiden letzten Schöpfungen des Architekten Rossi und bilden ein festlichen Abschluß zu der goldenen Ära der klassizistischen Sankt Petersburger Baukunst.
Der regierende Senat - das höchste Gericht des Russischen Imperiums - tagte bereits im Jahr 1764 an dem Platz westlich der Admiralität.
Der Senat war ursprünglich im Eckgebäude des Platzes am Newa-Ufer, im ehemaligen Schloss des Kanzlers Bestushew Rjumin untergebracht.
Im Jahre 1834 errichtete der Architekt Carlo Rossi an der Stelle des abgetragenen Kanzlerschlosses ein monumentales Bauwerk mit abgerundeter Eckfassade, welches von der Platzseite einen Durchfahrtsbogen erhielt.
Im rechten Gebäudeflügel wurde der Senat untergebracht, im linken das geistliche Amt der Russisch-Orthodoxen-Kirche.
Im August des Jahres 1782 noch lange vor dem Bau des Senats und des Synods fand auf dem Senatsplatz ein feierliches Ereignis statt. Im beisein der Kaiserin Katharina II. und einer großen Menschenmenge, wurde das Denkmal für Peter den Großen enthüllt.
Diese Idee eines Denkmals für Peter den Großen, hatte die Kaiserin Katharina II. bereits seit ihrer Thronbesteigung.
Im Jahre 1765 beauftragte sie den russischen Botschafter in Paris, den Fürsten Dimitri Golizyn einen Bildhauer zu finden, der dieses Projekt verwirklichen konnte. Von den ihr genannten Kandidaten, wählte die Kaiserin den in Frankreich berühmten Bildhauer Etienne Maurice Falconet aus 1716-1791.
Falconet der unter dem Patronat der Madame Pompadour arbeitete und in Frankreich durch seine erlesenen Arbeiten bekannt war, in denen sich Stilzüge vereinten die typisch für die Epoche Ludwigs XIV waren, begab sich im Jahr 1766 auf anraten des Fürsten Denis Diderot nach Russland.
Die Arbeiten am Modell des Denkmals vom Bronzeguß bis zur Vervollständigung hielten viele Jahre an.
Im Jahr 1778 verließ Falconet Russland, nach seiner Ankunft in Frankreich schuf er keine Kunstwerke mehr.
Mit dem aufstellen, des fertigten Denkmals wurde Juri Velten betraut. Der Idee Falconets nach, sollte die Reiterfigur Peters des Großen auf einem monumentalen Steinblock stehen.
Ein geeigneter Stein dafür, wurde in der Sankt Petersburger Umgebung im Dorf Lachta gefunden.
Unter unglaublichen Anstrengungen, brachte man den Granitmonolithen binnen 9 Monaten nach Sankt Petersburg und stellte ihn im Jahr 1770 auf den Senatsplatz.
Im Endergebnis entstand ein Denkmal, an dem 17 Jahre lang viele Menschen mit großer Mühe gearbeitet hatten und was eines der bekanntesten Denkmäler in der Welt werden sollte.
In den Jahren um 1830 bürgerte sich der Name "Eherner Reiter" für dieses Denkmal ein. So hatte das Denkmal der Dichter Alexander Puschkin in seiner gleichnamigen Dichtung, welche von der schrecklichen Überschwemmung der Stadt im Jahre 1824 berichtet genannt.
Der Dekabristenplatz hatte in seiner abwechslungsreichen Geschichte verschiedene Namen. Diese waren Isaakplatz, Senatsplatz und Petrowski-Platz.
Im Jahr 1825 nach dem Tode Alexander I. wurden auf diesem Platz wie in den vorrangegangenen Jahren die Garderegimenter vereidigt. In diesem Jahr verweigerten die Mitglieder des Geheimbundes welche in Russland eine konstituelle, eingeschränkte Monarchie anstrebten, auf diesem Platz den Eid auf den neuen Kaiser Nikolaus I.
Vertreter der besten Familien Russlands wie Bestushew, Rjumin, Trubezkoj, Wolkonski, Annenkow wollten nicht mehr hinnehmen, dass die politische und wirtschaftliche Entwicklung in Russland durch diese veraltetet Regierungsform gehemmt wird und forderten die Selbstherrschaft der Zarendynastie herraus.
Dieser von der russischen Gesellschaft nicht unterstützte Aufstand wurde schnell niedergeschlagen.
Fünf der Aufständischen wurden auf Befehl Nikolaus I. in der Peter-Paul-Festung gehängt, die übrigen verloren alle Dienstgrade sowie Privilegien und gingen in die sibirische Verbannung.
Diese Vergeltung des Zarenhauses erschütterte Russland und bildetet den Anfang für eine viele Jahre andauernde Diktatur des Zaren Nikolaus I.
Mit der Unterdrückung des Dekrabristenaufstandes, fand die goldene Ära des aufgeklärten Absolutismus in Russland ihr Ende.