- Stadtrundfahrt mit der Besichtigung der Isaakskathedrale
- Kaffe-Pause
- Ausflug nach Peterhof
Um 9:30 Uhr beginnen wir mit unserer Stadtrundfahrt. Wir werden die folgenden Sehenswürdigkeiten kennenlernen.
Den Newski Prospekt mit den nahegelegenen Plätzen und Sehenswürdigkeiten entlang der Hauptstraße, das Smolny Kloster, die Admiralität, den Winterpalast, den legendären Kreuzer "Aurora" und die Blutskirche.
Im Anschluss besichtigen wir die gewaltige Isaakskathedrale, welche lange Zeit die Hauptkathedrale Russlands war, die 4. größte Kuppelkathedrale der Welt. In der Kathedrale, welche 40 Jahre lang erbaut wurde, ist das Museum der russischen Baukunst untergebracht.
Nach einer Kaffee-Pause, fahren wir dann nach Peterhof.
Peterhof wird von den Russen als „eines der Wunder Russlands“ bezeichnet und ist heute der Lieblingserholungsort für viele Sankt Petersburger.
In diesem großen Park befinden sich 30 kleinere bunte Gärten und 155 Fontänen.
Dort war die offizielle Residenz des russischen Zaren, wo viele wichtige historische Dokumente unterschrieben wurden.
Im Anschluss an unsere Tour, bringen wir Sie wieder zum Hotel oder zum Schiff zurück.
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Die Isaakskathedrale ist eine der größten Kirchen der Welt. Die Höhe beträgt 101,5 m, die Grundfläche ist mehr als ein Hektar groß und der Kuppeldurchmesser mit etwa 22 m gehört unbestritten zur Reihe der bedeutensten Baudenkmäler Europas. Dieses Beispiel russischer Baukunst, zeigt die grandiosen baukünstlerischen Ideen und technischen Möglichkeiten in der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Die heutige Isaakskathedrale ist die 4., zu Ehren Isaak von Damaltien geweihte Kirche. Der erste Bau war eine Holzkirche in der Nähe der Admiralität, errichtet im Jahr 1707.
Da mit dem Geburtstag Peter des Großen, wie auch der Gedenktag zu Ehren Isaak von Damaltien auf den 30. Mai fiel, erfolgte die Weihung der Kathedrale, nach diesem byzantinischen Mönch, Prophet und auch Heiligen.
Die erste bescheidene Holzkirche wurde schon im Jahr 1717 abgetragen.
Nach dem Projekt von Georg Johann Mattarnovi erfolgte an der Stelle, wo heute das Denkmal Peter I. steht ein Neubau der Isaakskathedrale.
Dieser Standort an der Newa, erwieß sich wegen des damals unbefestigten Ufers als nicht sehr gut geeignet. Im Mai des Jahres 1735 zerstörte ein großer Brand die Kirche vollständig.
Unser Besichtigungsprogramm in Sankt Petersburg beginnen wir der Stadtrundfahrt. Anschließend besichtigen wir die gewaltige Isaakskathedrale. An dieser Stelle sind unsere Reisegäste schon überzeugt, dass Sankt Petersburg ein sehr lohnendes Ziel für eine Städtereise ist. In allen Punkten überrascht diese Stadt, ob es nun die Architektur, die gewaltige Größe der Stadt oder unsere Stadtführerin ist. Lassen Sie sich bei Ihrer Reise nach Sankt Petersburg von russischen Gastfreundschaft überraschen.
Mit diesem Programm für 1 Tag lernen Sie neben der Isaakskathedrale auch noch die Zarenresidenz Peterhof kennen.
Im Juli des Jahres 1761 wurde nach einem Beschluss des Senates, der Bau einer neuen Isaakskathedrale verabschiedet. Jetzt etwas weiter vom Newa-Ufer entfernt, dort wo die Isaakskathedrale in Sankt Petersburg heute noch steht.
Ursprünglich vorgesehen war, dass diese Kirche, der Erbauer der Nikolaus-Morskoi-Kathedrale ein Architekt mit dem Namen Sawwa Tschewakinski errichten sollte.
Neben der Stadtrundfahrt, bieten wir noch Sankt Petersburg zu Fuß und die Kanalfahrt an. So können unsere Gäste diese großartige Stadt von allen Seiten kennenlernen. Tatjana hat als Stadtführerin für Sankt Petersburg sehr viel Erfahrung, hier unterscheidet sich, ob diese Städtreise ein Erfolg wird.
Unser Besichtigungsprogramm ist für individuelle Reisen nach Sankt Petersburg ausgerichtet. Sollten Sie eine Gruppenreise planen, so können wir diese selbstverständlich auch planen und durchführen.
Als Katharina II. im Jahr 1762 den Thron bestieg, billigte sie die Wiederherstellung der mit dem Namen Peter I. verbundenen Kathedrale, doch mit deren Projektierung betraute sie den Meister der Marmorfassaden Antonio Rinaldi.
Die Isaakskathedrale hätte eines der besten Bauten von Antonio Rinaldi werden können, doch die Arbeiten gingen so langsam voran, dass der Architekt Antonio Rinaldi schon bald darauf Russland verließ, ohne auf einen Bauabschluss zu warten.
Nach dem Tode Katharinas II. im Jahre 1796 beauftragte Paul I. einen Architekten mit dem Namen Vinceno Brenna, diesen Bau so schnell wie möglich zu vollenden.
Nun kam es dazu, dass Baumaterialien aus Stein und Marmor, welche für die Isaaks-kathedrale vorgesehen waren, zum Bau des St. Michael-Schloßes zweckentfremdet wurden. Für den Weiterbau der Isaakskathedrale wurden nur einfache Ziegelsteinen verwendet.
Da dieser Zustand nicht haltbar war, protestierte die Heilige Synode schon bald und stellte eine Anfrage für den Umbau der Isaakskathedrale.
Im Jahr 1809 wurde auf Geheiss Alexanders I. ein Wettbewerb zur Schaffung eines Rekonstruktionsprojektes für die Isaakskathedrale ausgerufen, an dem namhafte Architekten jener Zeit teilnahmen.
In den vorgelegten Projektentwürfen, wurde die Hauptbedingung des Kaisers, eine unbedingte Beibehaltung der bereits vorhandenen Marmorverkleidungen in der Gebäudemauer nicht berücksichtigt. So das die Rekonstruktion wieder aufgeschoben werden mußte.
Gern unterstützen wir unsere Gäste bei der Reisevorbereitung. Unser Partnerreisebüro in Osnabrück beschafft für Ihre Reise einfach und ohne großen Verwaltungsaufwand das erforderliche Visum für die Russische Föderation. Für unsere Schiffsgäste beantragen wir Tour Tickets, damit ersparen Sie sich, die Beantragung eines Visums.
Unser Paket 3 beinhaltet, die Stadtrundfahrt, die Besichtigung der Isaakkathedrale und der Ausflug in den Peterhofer Park an einem Tag. Sollten Sie noch Informationen über weitere Sehenswürdigkeiten wünschen, so schreiben Sie uns per Mail. Unsere Stadtführerinnen aus Sankt Petersburg beantworten gern Ihre Fragen. Für Ihre Anreise, können wir auch den erforderlichen Transfer vom Flughafen zum Hotel organisieren. Auch die Buchung der Hotelzimmer für Ihre Gruppenreise St. Petersburg ist über unser Unternehmen möglich.
Erst im Jahr 1816 nach dem Sieg über Napoleon erfolgte ein Weiterbau an der Isaakskathedrale. Alexander I. fasste den Entschluss, unverzüglich mit dem Umbau der Isaakskathedrale zu beginnen. Dafür wendete er sich an Auguste Bethencourt, der damals das Sankt Petersburger Komitee für öffentliche Bauten leitete. Dieser sollte nun einen Architekten finden, dem man die Leitung dieser noch umfangreichen Bauarbeiten anvertrauen konnte.
Auguste Bethencourt empfahl dem Kaiser, einen jungen Architekten mit dem Namen Auguste Montferrand 1786-1858, welcher an der Königlichen Schule für Bauingenieurwesen in Paris gelernt und sein Praktikum in den bekannten Werkstätten von Charles Percier und Pierre Fontaine, den Gründern des Empirestils absoviert hatte.
Im Jahr 1816 kam Auguste Montferrand nach Russland, wo er die Möglichkeit erhielt, seine Projekte zu verwirklichen und zu einem der namhaftesten Architekten des Jahrhunderts aufzusteigen.
Auguste Montferrand vereinte in sich sowohl die Meisterschaft eines Architekten wie auch eines Bauherren, was ihm erlaubte, in mehr als 40 Jahren den Bau einer der größten Kathedralen der Welt zu leiten.
Die von ihm vorgelegten Projektentwürfe begeisterten Alexander I. derartig, dass bald darauf auf Geheiß des Kaisers, Auguste Montferrand zum Hofarchitekten ernannte wurde.
Nach den neuen Projektentwürfen des Architekten, wurde zunächst die von Rinaldi hochgezogene Westmauer abgetragen, was dem Wunsch Alexander I. entsprach. Der neue Entwurf der Isaak-Kathedrale sah ein rechteckiges Kirchengebäude, unter Einbehaltung der Gewölbehöhe auf dem früheren Niveau vor. Für die Nord- und die Südseite wurden Portiken mit Kolonnaden in korintischer Ordnung projektiert. Das Zentrum der Kathedrale krönt eine Kuppel mit 4 Seitenkuppeln.
Nach Bestätigung des Generalplans im Jahre 1818 erfolgte die Bauplanung. Am 26.06.1819 wurde mit einer feierlichen Zeremonie, der Grundstein für die Isaak-Kathedrale gelegt. Erst im Todesjahr Montferrands im Jahr 1858 wurde die Isaak-Kathedrale vollendet.
Die Kuppel der Isaak-Kathedrale, war der erste bautechnische Versuch, Eisen als Konstruktionsmaterial im großen Umfang zu verwenden. Damals wurde auch erstmalig in der Welt, die von Boris Jakobi 1801-1874 erfundene Galvanoplastik angewendet.
Nur namhaften russischen Maler, Bildhauer, Steinschneider und Mosaikkünstler erhielten Aufträge zur Gestaltung der Isaak-Kathedrale. Sie ist richtungsweisend, für die bildende und für die dekorative Kunst in der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Der Sommergarten, einer der bekanntesten Stadtgärten der Welt, war einer der ersten öffentlichen Parks in Europa.
Dieser Park,welcher das Sommerschloß Peter I. umringte, wurde um das Jahr 1700 geschaffen.
In diesem Park veranstaltete Peter I. seine berühmten, ersten Bälle in Russland.
Der mit Skulpturen und einstmals mit zahlreichen Fontänen geschmückte Sommergarten (diese gaben im 18. Jahrhundert dem Fontanka-Fluß seinen Namen) wurde zum einem Symbol für Sankt Petersburg.
Damals träumte der Gründer Sankt Petersburgs noch davon, das sumpfige Newadelta in ein Paradies zu verwandeln.
Im April des Jahres 1714, erteilte Peter I. das Verbot zur Errichtung von Holzbauten zwischen Newa und Moika.
Schon einige Jahre früher, im Jahre 1710 ließ Peter I. am linken Newa-Ufer zwei Schlösser errichten.
Diese waren der Winterpalast und das Sommerschloß am Zusammenfluss der Newa, mit der damals noch namenlosen Fontanka.
Es ist nicht überliefert, welcher Architekt das
Sommerschloß, ein kleines zweistöckiges Gebäudes im holländischen Stil entworfen hat.
Erhalten geblieben sind einige Dokumente die zeigen, dass die Inneneinrichtung und die Fassade des Schlosses von Peter I. persönlich gestaltet wurde.
Weitere Dokumente belegen, die Anweisungen Peter I. von der Newa zur Moika (parallel zur Fontanka) einen Kanal auszuheben, der später den Namen Schwanenkanal bekam.
Das dem Sommerschloß anliegende Teritorium zwischen der Moika, Fontanka und Newa wurde dank diesem Kanal zu einer Insel mit einer Fläche von etwa 112.000qm (mehr als 11 Hektar).
Peter I. der auf seinen Europareisen in den Residenzen der anderen Herrscher diese Art von Parks kennengelernt hat, ließ diesen Garten mit Fontänen, Skulpturen und Pavillons gestalten.
Er bestellte in Europa und in Südrussland Bäume, Sträucher und Blumen. In seiner heutigen Form, errinnert der Sommergarten weniger an die Schöpfung Peter des Großen.
Nicht erhalten geblieben ist das Fontänensystem aus Petrinischer Zeit, da dieses im Jahr 1777 von der Überschwemmung zerstört wurde. Auch fehlen die Pavilons der Orangerie und einige Blumenbeete.
Allerdings ist die eigentliche Anlage mit den Alleen und Parkskulpturen, ein Erbe aus der Petrinischen Epoche.
Bekannt ist auch, dass die berühmte Taurische Venus, welche heute in der Staatlichen Eremitage ausgestellt ist, damals den Sommergarten schmückte.
Peter I. meinte, dass in der Kunst das belehrende mit dem schönen und dem nutzbringenden im Einklang stehen sollte, so befahl er im Sommergarten Skulpturen zu den Äsopischen Fabeln aufzustellen. Leider sind diese im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen.
Im Jahre 1856 wurde im Sommergarten zur Huldigung der Petrinischen Tradition, das Bronze- denkmal für Iwan Krylow den "russischen Äsop" aufgestellt. (Bildhauer Pjotr Klodt).
Um das Jahr 1760, als auf den Erlass Katharina II. die Ufer der Petersburger Flüsse und Kanäle mit Granit verkleidet wurden, erfolgte am Sommergarten der Bau von zwei Granitbrücken. Diese ware die Waschbrücke über den Fontanka-Fluß und die obere Schwanenbrücke über den Schwanenkanal.
Damals wurde das Newa-Ufer auf dem Abschnitt des Sommergartens erweitert und im Jahre 1784 mit sehr schönen Gittern des Architekten Juri Velten ausgestattet. Dieses Gitter besteht unter anderem, aus 36 Granitsäulen mit etwa 4 m Höhe. Zwischen diesen Säulen, spannen sich die von Tulaern Meistern geschmiedeten Gitter.
In den Jahren um 1820 wurden im Sommergarten zwei weitere Gartenpavillons errichtet, das Teehäuschen (Architekt L. Charlemgne) und das Kaffeehäuschen (Architekt Carlo Rossi).
Das Kaffehäuschen steht an der Stelle, der ehemaligen Grotte, welche Mattarnovi und Semzow unter Peter I. errichtet haben. Rossi bewahrte die alten Mauern des Petrinischen Bauwerkes und verlieh diesem damit klassische Züge. Der Architekt Charlemagne erschaffte damals, das Gartengitter auf der Seite des Moika-Flusses.