Stadtführung Sankt Petersburg - das Stadtzentrum zu Fuß Newski Prospekt Metrotour Miniaturpetersburg. Dauer 5 Stunden!

Tatjana in der Ministadt Petersburg

Wir starten auf dem Newski Prospekt unsere Sightseeing Tour zu Fuß durch Sankt Petersburg. Auf der Hauptstraße und in der näheren Umgebung befinden sich viele Kirchen, Kathedralen und historische Bauten, welche das Bild der Stadt prägen.

Mit unserer Metrotour erreichen wir auch die Ministadt Petersburg.

Die Ministadt - Sankt Petersburg ist noch sehr jung! Erst im Jahr 2011 wurde unsere Ministadt geboren. Um die Details an den historischen Gebäuden zu betrachten, müssen sich die Gäste beugen.

Stadtzentrum zu Fuß, Newski Prospekt, Besichtigung der Kasaner Kathedrale und der Besuch in Miniaturpetersburg,

die Metrotour, Dauer 5 Stunden.

Personen 2 3 4 5 6 7
Preis pro Person in Euro 80,00 74,00 68,00 62,00 58,00 56,00

Die Besichtigung der Blutskirche = Christi-Erlöser-Kirche bieten wir auf Wunsch an!


Newski Prospekt in Sankt Petersburg

Der heutige Newski Prospekt verläuft von der Admiralität bis zum Platz Alexander-Newski-Kloster und ist 4,5 km lang.

Wie bereits Anfang des 20. Jahrhunderts besteht der Newski Prospekt heute noch aus 2 historisch gewachsenen, administrativ-territoriale Einheiten.

Auf der Nordseite liegt der Litejni- (Gießerei) Stadtteil und in Richtung Süden zur Newa hin, den Moskauer Stadtteil.

Ein Schwerpunkt unserer Stadtführung zu Fuß in Sankt Petersburg ist der Newski Prospekt. Hier im Zentrum unserer Stadt, finden wir zahlreich historische Sehenswürdigkeiten. Da der Newski Prospekt sehr groß ist, haben unsere Stadtführerinen auf dieser Seite, nur einige Daten aufgeführt. St. Petersburg privater Reiseführer.

Bei unsere Stadtführung zu Fuß, besuchen wir unter anderem das historische Delikatessengeschäft Jelissejew, die alte Einkaufspassage, die Kasaner Kathedrale, das Haus des Buches und die Blutskirche.

Unsere Stadführerinen aus Sankt Petersburg, haben diese Besuchspunkte in unserer Stadtführung eingebaut, da wir so unsere Reisegäste immer wieder begeistern können!

Der Newski-Prospekt kreuzt in diesem Stadtbezirk eine der ältesten Straßen Sankt Petersburgs, den Litejni Prospekt, welcher sich von der Litejni-Brücke, über die Newa bis zum Wladimirskaja-Platz erstreckt. Diese Straßen gab es bereits unter der Kaiserin Jelisaweta Petrowna.

Auf dem Litejni (Gieß) Prospekt, der seinen Namen einer an der Newa gelegenen Kanonengießerei von 1711 bis 1851 verdankt, wurden in der Mitte des 19. Jahrhunderts große Verwaltungsgebäude errichtet.

Der Wladimirski Prospekt, welcher seinen Namen erhielt um Fjodor Dostojewski zu Ehren, ist baukünstlerisch weniger interessant, da dieser Stadtbereich verhältnismäßig schnell bebaut wurde.

In den Jahren 1736 und 1737 brachen hintereinander zwei verherrende Brände aus.

Ein Grund dafür war, dass hier außerhalb der Paradestraßen nur ungeordnete Holzbauten standen.

Um künftige Brände vorzubeugen, wurde im Jahr 1737 eine Sankt Petersburger Baukommission geschaffen, welche einen Plan für den zukünftigen Stadtbau ausarbeitete.

Berühmte Architekten planten die Bebauung Sankt Petersburgs

Die Ausarbeitung dieses Plans übernahm der Architekt Pjotr Jeropkin 1698 - 1740, den schon 3 Jahre später die Kaiserin Anna Ioannowna wegen einer Kritik an ihrem Günstling Ernst Johann von Biron hinrichten ließ.

Dem Architekten Pjotr Jeropkin verdankt Sankt Petersburg, die dreistrahlige Anlage seiner Hauptmagistralen, von der Admiralität auslaufend.

Gemäß diesem Plan aus dem Jahr 1737 wurde der Newski- Prospekt so erweitert, wie er heute noch das Stadtbild bestimmt. Seine ursprüngliche Breite behielt der Newski Prospekt nur in dem Abschnitt von der Admiralität bis zum Moika-Fluß.

Dieser Plan regulierte nicht nur die Bebauung des Zentrums, sondern auch die Bauvorgaben für die Vororte in Sankt Petersburg.

Darunter waren der Litejni- und der Moskauer Stadtteil, welche sich in östlicher Richtung vom Fontaka-Fluß bis zum Alexander-Newski-Vorort erstreckt.

Unsere St. Petersburg Tour

Wir sind spezialisiert auf individuelle Führungen in Sankt Petersburg. Sollten Sie mit einer Gruppe, eine Reise nach Sankt Petersburg planen, so erstellten wir Ihnen gern ein Angebot für Ihre Gruppenreise nach Sankt Petersburg. Neben dem beantragen des Visums, Buchung der Flüge und des Hotels, führen wir die Ausflüge durch. Wir holen Sie vom Hotel ab und zeigen Ihnen die Sehenswürdigkeiten in Sankt Petersburg. Unsere Stadtführer begleiten Sie, zu den bekannten, oder zu den weniger bekannten Sehenswürdigkeiten.

Sankt Petersburg zu Fuß - das Stadtzentrum erleben

In Jahre 1739 bewilligte die Kaiserin Anna Ioannowna einen von der Baukommission vorgelegten Bauplan für den Newski Prospekt, in dem es unter anderem hieß.....

"Zur Ansiedlung sowohl der Hof- wie auch der Marstall- und Palastbedienung Ihrer "Kaiserlichen Majestät" sind rechts von diesem Prospekt an der Stelle, wo sich die Anitschkow- und die Astrachanskaja-Vorstadt befinden, bis zum Moor Plätze anzuweisen .....

Von diesem Zeitpunkt an, wurde das angrenzende Territorium des Moskauer Stadtteils die "Hofdienst- Vorstadt" oder auch "Schloßdienst- Vorstadt" genannt.

Ob Sie eine Stadtführung zu Fuß oder eine Stadtrundfahrt in Sankt Petersburg durchführen möchten, unsere Stadtführer aus Sankt Petersburg haben viel zu erzählen, über die historischen Ereignisse in dieser Stadt.

Die besten Grundstücke in der Hofdienst-Vorstadt längs der Hauptstraßen Newski Prospekt und Litejni Prospekt wurden an die sogenannten "ersten Ränge" vergeben die auf "Archtiktenbestimmung" ihre Häuser nur auf Steinfundamenten zu errichten hatten.


Zu den ersten Besitzern solcher Grundstücke, gehörten der Fürst Putjatin, der Hofmeister Schepelew, der Graf Golowin und die Fürsten Schachowski.

Sollten Sie noch Ihren Urlaub planen, so beraten wir Sie gern bei der Erstellung eines individuellen Programmes. Ob die deutschsprachige Führung im Zentrum der Stadt, oder eine Ausflug zu den Zarenresidenzen, wie zum Beispiel Zarskoje Selo oder Peterhof, bitte stellen Sie ihre Fragen!

Die übrigen Grundstücke erhielten die sogenannten gemeinen Dienstleute bei Hofe, von denen bis heute die Namen der kleinen Gässchen und Nebenstraßen geblieben sind. Wie die Stremenaja (Reitknecht)-Straße, Kotokolnaja (Glöckner)-Straße, Poworskoi (Koch)-Gasse oder auch Kusnetschni (Schmiede)-Gasse.

Unsere Stadtführung zu Fuß durch St. Petersburg ist bei unseren deutschsprachigen Reisegästen sehr beliebt. Im Zentrum der Stadt auf dem Newski Prospekt starten wir unsere Tour. Die Kasaner Kathedrale ist eine historische Kirche, in der bis zur heutigen Zeit Gottesdienste abgehalten werden. Die Besichtigung der Blutskirche - Christ Erlöser Kirche bieten wir hier auf besonderen Wunsch an. Auch kommen wir an dem bekannten, historischen Kaufhaus Gostini Dwor und an verschiedenen Delikatessengeschäften vorbei.


Unser Unternehmen ist auf individuelle Führungen von einzelnen Gästen oder kleinen Gruppen spezialisiert. Sollten Sie eine Gruppenreise mit einer größeren Gästezahl planen, so freuen wir uns auf Ihre Anfrage!

Von den Gebäuden, welche nicht unmittelbar im Zentrum standen, sind bis heute nur wenige Bauten erhalten geblieben. Unter diesen Gebäuden ist die bemerkenswerte Wladimir-Kathedrale, welche um das Jahr 1760 erbaut wurde.


Mit dem starken anwachsen der Bevölkerung Sankt Petersburgs verloren die Hofdienst-Vororte ihren Vorstadtcharakter und fügten sich in einen immer größer wachsenden Stadtkern ein. Als die Grundstücke dann von Jahr zu Jahr immer teuer wurde, errichteten die neuen Besitzer an der Stelle, wo zuvor einfache Häuser standen, neue prächtigere Bauten.

Trozt seiner Nähe zum Zentrum, wurden nicht alle ehemaligen Hofdienst-Vororte wie auch der benachbarte Litejnaja-Stadtteil zu aristokratischen Bezirken.


Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts interessierte sich die russische Bourgeoisie verstärkt für den im Centrum Sankt Petersburgs, am Newski Prospekt liegenden Bezirk.

Hier wurden die ersten Filmtheater Sankt Petersburgs eingerichtet, gab es viele teuere Hotels und Restaurants. Die reichen Familien wetteiferten mit ihren Gebäuden in der Ausführung der Fassaden, welche immer prächtiger und komplizierter gestaltet wurden. Ein Beispiel für die Baukunst und den Reichtum in dieser Zeit, ist der Wosstanija-Platz.


Dieser Wosstanija-Platz entstand an der Stelle, wo der Newski Prospekt, mit dem alten Weg verschmilzt und auf dessen Linie der Ligowski Prospekt weitergeführt wird.

Auf diesem Platz errichtete der Architekt Fjodor Demerzow in den Jahren von 1794 bis 1804 die Snamenskaja-Kirche. Zugleich war hier auch ein wichtiger Kreuzungspunkt der Straßenbahnlinien.


In den Jahren von 1844 bis 1851 wurde nach dem Entwurf von Konstantin Thon der Nikolajewski- Moskauer Bahnhof errichtet. Dieser wurde notwendig, für die erste russische Eisenbahnlinie zwischen Sankt Petersburg und Moskau.

Nach dem Jahr 1917 wurde von den neuen Machthabern, die Snamenskaja- Kirche abgerissen, der Platz in den Wosstanija-Platz umbenannt und an der Stelle, wo einst die Kirche stand, im Jahr 1955 der Pavilion der Metrostation "Ploschad Wosstanija" errichtet. Dieses Bauwert ist ein Beispiel für den sogenannten "Satlinistischen Klassizismus".

St. Petersburg privater Reiseführer

Bei unserer Stadtführung zu Fuß und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, ist natürlich der Newski Prospekt ein großer Schwerpunkt. Von hier aus können wir zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten in Sankt Petersburg erreichen. Unsere Stadtführer aus Sankt Petersburg geben Ihnen gern über weitere Möglichkeiten Auskunft! Sehr beliebt bei unseren Gästen, ist ein Besuch der Delikatessenläden und der historischen Einkaufspassagen. Von Bernsteinschmuck bis Poljot-Uhren finden unsere Gäste hier Erzeugnisse, welche in Deutschland nicht angeboten werden. Ihr privater Stadtführer aus Sankt Petersburg hilft Ihnen gern die gewünschten Geschäfte zu finden.

Im Jahr 1985 wurde der 40. Jahrestag des Sieges im großen vaterländischen Krieg gefeiert. Um an diesem Feiertag den gefallenen Soldaten zu gedenke, wurde ein gigantischer Granitobelisk mit dem Thema "Heldenstadt Leningrad" auf diesen Platz gestellt.


Dieser Obelisk war das letzte, bemerkenswerte baukünstlerische Denkmal auf dem Newski Prospekt.

Die Metro in Sankt Petersburg

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Die Sadowaja- Malajastraße und die kleine Sadowaja-Straße.

Mitten im Zentrum Sankt Petersburgs am Newki-Prospekt, an der Stelle wo heute noch das Kaufhaus Gostiny Dwor steht, wurde in den Jahren um 1730 von dem russischen Architekten Pjotr Jeropkin die Sadowaja (Gartenstraße) errichtet.


Diese 5 km lange, geradlinige Magistrale, welche den Newski Prospekt mit dem Peterhofer Vorortweg (an der Fontanka-Flussmündung am westlichen Stadtvorort) verbindet, ist eine der längsten Straßen Sankt Petersburgs.


Der Straßenname, geht vermutlich auf die anliegenden Gärten des Anitschkow- und Woronzow-Palastes an der Sadowaja-Straße 26 zurück.

Der anliegende Woronzow-Palast, erbaut in den Jahren von 1749 bis 1757 vom Architekten Rastelli, bildet das Zentrum eines riesigen Landsitzes, dessen Territorium sich von der Sadowaja-Straße bis zum Fontanka-Ufer erstreckte.


Michael Woronzow 1714-1767 war der Cousine der Kaiserin Jelisaweta Petrowna, mit Anna Skawronska verheiratet und einer der Hauptteilnehmer an der Palastrevolte des Jahres 1741.


Im Jahr 1744 wurde Michael Woronzow vom Karl VII. die Grafenwürde verliehen und seit dem Jahr 1758 übernahm er des Kanzleramt der Kaiserin Katharina II.

Im Jahr 1763 verkaufte Woronzow diesen Palast an die Krone. Im Jahr 1798 übergab Paul I. diesen Woronzow-Palast an den Malteserorden, der nach der Eroberung der Insel Malta durch Napoleon Zuflucht in Russland gefunden und den russischen Kaiser Paul I. zu seinem Großmeister ernannt hatte.


Für den Malteserorden wurde auf diesem Grundstück in den Jahren von 1798 bis 1800 die Maltesische Kapelle errichtet.


Nach einem Projekt von Giacomo Quarenghi, wurde die U-förmige kathodische Kirche für den heiligen Johannes von Jerusalem errichtet.

Diese Kirche, welche von der Parkseite an den Palast grenzte und einen kleinen Innenhof bildete, hatte eine durchgehende Bogeneinfahrt zum Zentrum des Schlossgebäudes. Diese Einfahrt wurde später zugemauert.


Die Maltesische Kapelle, eine der schönsten Schöpfungen des italienischen Architekten Giacomo Quarenghi ist heute unzugänglich, da sich hier die Suworow-Lehranstalt, eine der berühmtesten Militärschulen Russlands befindet.


Das Gebäude der ehemaligen Assignationsbank, welches mit ihrer Fassade auf den Gribojedow-Kanal gerichtet ist, wurde von dem Architekten Giacomo Quarenghi in den Jahren um 1780 errichtet.


Zum Gedenken an diesen großen Baumeister, wurde im Jahr 1967 vor dieser Prunkfassade die Porträtbüste Quarenghis aufgestellt. (Bildhauer L. Lasarew)

Noch im Jahr 1801 stand an der Ecke Sadowaja-Straße und Newski Prospekt, gegenüber dem Kaufhaus Gostiny Dwor das Gebäude der Öffentlichen Bibliothek, errichtet nach dem Projekt des Architekten Jegor Sokolow.


Sokolow rundete die Eckfassade des Gebäudes und dekorierte diese mit schlanken Säulen ionischer Ordnung. Diese Bauweise wurde später von Rossi bei der Gestaltung der Bibliothekfassade, welche auf den Ostrowski-Platz gerichtet ist kopiert.


Die Öffentliche Bibliothek in Sankt Petersburg, ist eine der größten Büchersammlungen der Welt.

Anfang des 20. Jahrhunderts umfasste sie mehr als zwei Millionen Bücher und stand in ihrer Bedeutung nur der Pariser Nationalbibliothek und der Bibliothek des Britischen Museums nach.


Grundlage für die Bildung der Bibliothek, war ein Testament der Brüder Iosif und Andrj Salusski, welche eine umfangreiche Sammlung an Büchern dem polnischen Staat hinterließen.


Nach der Aufteilung Polens im Jahre 1793 zwischen Preußen, Österreich und Russland, fiel die Bibliothek an Russland und wurde nach Sankt Petersburg geschafft. Anfänglich wurde diese Sammlung im Italienischen Pavilon des Anitschkow-Palastes untergebracht.

Später wurde dann auf Erlass Katharina II. für die Bilbiothek ein spezielles Gebäude an der Ecke Sadowaja-Straße zum Newski Prospekt errichtet.


Im Jahre 1810 befahl der Kaiser Alexander I. in einer Verordnung, dass alle Verleger je zwei Exempare, der von ihnen gedruckten Bücher an die Bibliothek zu schicken haben.


Gleichzeitig wurden in dieser Bibliothek, die gesammelten Werke aus der Eremitage sowie weitere Buchraritäten zusammengetragen, welche sich in den 4 vergangenen Jahrhunderten angesammelt hatten.

Die Bebauung der Sadowaja Straße, erfolgte zeitgleich nach dem Bau des St. Michail-Schlosses, welches mit seiner Ostfassade auf die Sadowaja Straße hinausgeht.


Die Sadowaja Straße, nimmt ihren Anfang zwischen dem Marsfeld und dem Sommergarten, kreutzt dann den Moika-Fluß, welchen hier die gusseiserne Sadowaja-Brücke (1908 Architekt LewIljin) überspannt und geht dann weiter bis zur Italienischen Straße.


Die Italienische Straße, welche Ende des 18. Jahrhunderts errichtet wurde, verläuft parallel zum Newski Prospekt, vom Katharinen-Kanal bis zum Fontanka-Fluss.


Einen Teil der alten Fassade des ehemaligen Schuwalow-Palastes ist auf der Italienischen Straße mit der Nummer 25 erhalten geblieben.

Dieses Schloss aus dem 18. Jahrhundert, nahm damals das Gebiet von der Kreuzung des Newski Prospektes bis zur Malaja-Sadowaja Straße ein.


Besitzer des Schlosses war Ivan Schuwalow 1727-1997 ein Günstling der Kaiserin Jelisaweta Petrowna und Cousin der Grafen Schuwalow. Der Graf Schuwalow, ein nahmhafter russischer Reformator, berühmter Mezähen, wurde von seinen Zeitgenossen als "Vorsitzender aller Museen" bezeichnet. Er war neben Michail Omonossow ein Mitbegründer der Akademie der Künste und der Moskauer Universität.


Ivan Schuwalow, empfing in seinem Palast alle bekannten Kunstschaffenden seiner Zeit. Nachdem der Graf Schuwalow, von Katharina II. der Präsidentschaft in der von ihm gegründeten Akademie der Künste enthoben wurde, lebte er fast nur noch im Ausland.

Die Italienische Straße, kreuzt den kleinen dreieckigen Manege-Platz, den der Architekt Rossi in den Jahren um 1820 bauen ließ. Vom Norden blickt die Stirnfassade der Marställe des St. Michail-Schlosses auf den Manege-Platz. Der Architekt Rossi gestaltete diese Fassade in den Empirestil um und schmückte diese zusätzlich mit glatten Säulen toskanischer Ordnung.


Im Westen des Manege-Platzes, schließt der Marstall mit der Malaja-Sadowaja-Straße diesen Bereich in Richtung Newski Prospekt ab.

An der Ecke vom Newski Prospekt Nummer 56 zur Malaja-Sadowaja-Straße, steht das Handelshaus der Kaufleute Jelisejew. Dieses Gebäude wurde nach einem Projekt des Bauingenieurs Grawriil Baranowski errichtet.


Die Innenräume des im ersten Geschoss liegenden Kaufhauses, gehören zu den wenigen, in Sankt Petersburg erhaltengebliebenen Inneneinrichtungen im Jugendstiel.

Von der Malaja Sadowaja-Straße, eröffnet sich der Blick auf die gegenüberliegende Straßenseite des Newski Prospektes, wo auf dem Abschnitt zwischen der Sadowaja- Straße und dem Fontanka-Fluss, in der Mitte des 18. Jahrhunderts nur der Garten des damals im Bau befindlichen Anitschkow-Palastes zu sehen war.


In den Jahren um 1830 wurden hier am Ostrowski-Platz, der Anitschkow-Palast mit dem Kabinettgebäude errichtet, an deren Schaffung sich die vier größten Sankt Petersburger Architekten - Semzow, Rastrelli, Quarenghi und Rossi beteiligten.