Der Peterhofer Park ist 115 Hektar groß, befindet sich an der Küste des Finnischen Meerbusens. Mann nennt diese Zarenresidenz "russisches Versaille".
Auf dieser Seite finden Sie einige historische Daten, aus der Geschichte dieser Residenz Peterhof.
Zarskoje Selo - Puschkin
Auf dem Foto die Palastkirche des Katharinenpalastes mit den vergoldeten Zwiebelkuppeln. Im Palast sind über 30 große Räume im Barockstil prunkvoll ausgestattet. Darunter das Bernsteinzimmer.
Informationen über die geschichtliche Entwicklung, Zarskoje Selos - Puschkin finden Sie hier.
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Ausflug Peterhof und Puschkin ,
8 Stunden |
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| Personen | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ||
| Preis pro Person in Euro | 173,00 | 150,00 | 125,00 | 112,00 | 103,00 | 93,00 |
Wie in unseren übrigen Angeboten, bietet die Reiseleitung für St. Petersburg Ausflüge in deutscher, in russischer und in japanischer Sprache an.
Peterhof wurde als Vorortresidenz im Jahre 1705 gegründet. Zar Peter I. ließ hier ein kleines Haus bauen, um einen Rastplatz auf dem Weg nach Kronstadt zu schaffen.
Im Jahre 1714 beschloss Peter I., dieses bislang wenig genutze Landgut von Peterhof in eine Paraderesidenz umzuwandel.
Damals war noch nicht abzusehen, dass sich dieses Territorium bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts in einen gigantischen Komplex, mit einem Gebiet von mehr als 100 Hektar, aus 11 Parks, mit mehr als 200 Fontänen, dutzenden von Gebäuden und Pavilons herausbilden würde.
Diese Parks schmücken heute, hunderte von Skulpturen, in den Schloßräumen sind mehrere hunderte von Gemälden und tausende Werke der dekorativen Kunst ausgestellt.
Um unseren Besuchern schon im Vorfeld einen kleinen Einblick über die Geschichte dieses Ortes zu geben, so haben unsere Stadtführerinen diese historischen Daten zusammengetragen. In Peterhof empfehlen wir die Besichtigung des Parkes unbedingt mit einer Stadtführerin durchzuführen.
Bitte fragen Sie uns nach weiteren Sehenswürdigkeiten ins Sankt Petersburg, wir helfen Ihnen gern weiter!
Übrigens.... neben Ausflügen in Sankt Petersburg, bieten wir das komplette Programm bis zu einer Pauschalreise unseren
Gästen.
Bereits in den Jahren von 1714 bis 1715 erfolgten auf dem Landsitz von Peterhof umfangreiche Bauarbeiten.
In den Jahren von 1714 bis 1724 wurden die oberen Gemächer errichtet, nördlich davon entstand der sogenannte untere Park, den noch heute der große Seekanal teilt. Zu diesem unteren Park gehören die großen Kaskaden, welche mit den oberen Gemächern durch Terassen verbunden sind.
Auf den Terassen wurden in den Jahren von 1715 bis 1722 mehr als 40 Skulpturen angebracht.
Peter I. hinterließ seinen Nachkommen eine herausgebildete Residenz, welche eine einzigartige Verbindung zwischen der westeuropäischen und russischen Architektur darstellte.
Der untere Park hat eine Größe von etwa 100 Hektar, der obere Garten eine Fläche von 15 Hektar. Zwischen diesen beiden Grundstücken besteht ein Höhenunterschied von fast 16 m.
Das Schloß steht am Rande des oberen Gartens, mit einem wunderschönen Blick auf den unteren Park.
Bei Ihrer Reise nach Sankt Petersburg darf ein Besuch in Peterhof nicht fehlen. Unsere Stadtführer zeigen Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und des Umlandes. Unseren Ausflug nach Peterhof können wir mit einer Besichtigung in Zarskoje Selo (Puschkin mit Katharinenpalast und Bernsteinzimmer) kombinieren, da diese beiden Zarenresidenzen nicht sehr weit voneinander entfernt liegen.
Da der Peterhofer Park sehr groß ist, so werden unsere Stadtführer in St. Petersburg nicht nur zu den Zeiten der Weißen Nächte die Besichtigung so gestalten, dass wir an den Schwerpunkten nicht zugleich mit anderen, großen Besuchergruppen stehen.
Bitte sprechen Sie uns darauf an, ob Sie einen Ausflug, eine Städtereise oder Pauschalreise wünschen.
In den Jahren von 1715 bis 1725 wurde die große Kaskade mit der Fontänenallee gebaut, welche als Wasserkanal zum Finnischen Meerbusen dienen. Diese Allee bildet das Zentrum des unteren Parks. Auf der westlichen Seite liegt der Park Marly, auf der östlichen Seite Monplaisir.
Die große Kaskade gilt auf der Welt als einzigartig, mit ihrer gewaltigen Wasserkraft speist sie 17 Wassertreppen und 75 Fontänen.
Nach Planung Peter I. wurde das Wassernetz für die Versorgung der Fontänen in Peterhof gebaut.
Nachdem Peter I. die Quellen in den Ropschaer Höhen untersucht hatte, sprach er von der Idee, diese höher gelegenen Quellen für eine selbstlaufende Wasserleitung nach Peterhof zu nutzen, da der natürlicher Wasserdruck ausreichte, um höhe Fontänenstrahlen zu erzeugen.
Mit einem Feuerwerk im Jahr 1723 wurden die Wasserfontänen festlich in Betrieb genommen.
Die Skulpturen aus vergoldeten Bleiblech für Peterhof, wurden gleichzeitig von verschiedenen Bildhauern in England, Holland und Russland gefertigt.
Die zentrale Skulpturengruppe "Samson, dem Löwen den Rachen aufreißend", welche mit dem zentralen Wasserwerfer auf der Kaskade, einen Wasserstrahl von 21 m Höhe bildet, wurde unter der Kaiserin Anna Ioannowna im Jahr 1735, zu Ehren des 25. Jahrstages des Sieges bei Poltawa aufgestellt.
Da Peterhof etwas außerhalb der Stadt liegt, so holt Sie unser Stadtführer, von Ihrem Hotel in Sank Petersburg mit dem Fahrzeug ab. Unsere Stadtführer achten immer darauf, dass die Fahrzeuge in einem ordentlichen Zustand sind. Darauf können sich unsere Reisegäste verlassen!
Bei uns erfahren Sie die geschichtlichen Hintergründe der Sehenswürdigkeiten aus Sankt Petersburg.
Übrigens, wir bieten neben Einzelpersonen auch kleinen Gruppen unseren Service. Ob Sie einen Ausflug unternehmen, oder eine Pauschalreise buchen möchten.
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Ursprünglich wurde diese Skulpturengruppe von Bartolomeo Carlo Rastrelli gefertigt. Als im Jahr 1801 diese Bleiskulpturen der Peterhofer Fontänen durch bronzene Skulpturen ersetzt werden mussten, fertigte diese Michail Koslowski an, der die Vorgaben Bartolomeo Carlo Rastrellis genau beibehielt.
Die große Kaskade gleicht einer prächtigen Paradetreppe, welche in erste Linie auf das große Schloß gerichtet ist. Das Schloß wiederum schaut mit seiner Nordfassade auf die Kaskade.
Das ursprüngliche Schloß mit den oberen Gemächern, wurde in den Jahren von 1714 bis 1725 unter der Leitung von Johann Braunstein und Niccolo Michetti errichtet.
Im Jahr um 1740 ließ die Kaiserin Jelisaweta Petrowna umfangreiche Umbauarbeiten am Schloß in Peterhof durchführen. Architekt war der große Bartolomeo Francesco Rastrelli, Sohn des Bildhauers Bartolomeo Carlo Rastrelli.
Das 17 Meter hohe Schloß schwebt buchstäblich über den Peterhofer Park und scheint wegen seinem geschweiften Mansardendach, das typisch für den Petrinischen Barock ist, noch höher zu sein.
Neben dem aufstocken des Schloßes baute Rastrelli an den Seitenflügeln des Schloßes zwei weiteren Gebäude an.
Auf der östlichen Seite wurde eine Kirche und auf der westlichen Seite das sogenannte Wappengebäude mit einer Wetterfahne errichtet.
Rastrelli schmückte diese Gebäude mit vergoldeten Zwiebelkuppeln auf hohen Trommeln, welche in ihrer Art zu Symbolen des neuen Stils in der russischen Architektur, mit einer Verbindung zu den altrussischen Traditionen wurde.
Die Schloßinnenausstattung zeigt die hohe Kunstfertigkeit der russischen Dekorationskünstler und Restauratoren. Im Laufe von anderhalb Jahrhunderten, haben die besten Architekten Russlands wie Leblond, Rastrelli, Vallin de la Mothe, Velten oder auch Stakenschneider hier gearbeitet.
Dies zeigt sich gerade am großen Schloß, welches während der Okkupation im Jahr 1944 von den Faschisten gesprengt und nach dem Krieg liebevoll wieder aufgebaut wurde.
Monplaisier ist ein zierliches, eingeschossiges Schloß, welches in den Jahren von 1714 bis 1723 nach dem Projekt von Braunstein, Leblond und Michetti mit Blick zum Finnischen Meerbusen, auf der östlichen Seite des Seekanals errichtet wurde.
Es bildet das östliche Zentrum und nimmt zugleich die größte Fläche des unteren Peterhofer Parks ein. Dieses umfasst sechs kleine Gärten, den Monplaisier-, den Menagerie-, den Chinesischen-, den Orangerie-, den Pyramiden- und den Parterre-Garten.
Wie groß die Phantasie war, welche ihrer Schöpfer bei der Errichtung des Parkes in ihre Werke einbrachten, zeigt sich im System von Alleen, welche miteinander von Parterre-Gärten verbunden sind und in deren Zentrum Fontänen in vielfältiger Art den Besucher überraschen.
Das Schloß Monplaisier selbst besteht aus einem Mittelgebäude mit daran angrenzenden Galerien. Es ist aus Kleinziegeln gebaut und besitzt ein ungewöhnliches Außendekor.
Dem Dekor fehlen, wie vielen Bauten aus Petrinischer Zeit, ein Anordung von Säulen. Typisch für die Innenausstattung von Monplaiser sind Eichentäfelungen an den Wänden und eine herrliche Bemalung mit Temperaturfarben, welche nach Entwürfen von Philippe Pillement die Künstler der Moskauer Rüstkammer A. Sacharow und S. Buschujew gefertigt haben.
Das Marly-Ensemble, welches den westlichen Teil des unteren Parks einnimmt, erhielt den Namen Marly nach dem berühmten Königspark Marly bei Paris, der zu Zeiten Ludwigs XV. mit Versaille wetteiferte, aber während der Französichen Revolution zerstört wurde.
Peter I. besuchte im Jahr 1717 das Schloß Marly in Frankreich, wo er Skizzen machte, welche er später während des Baus am Peterhofer Ensembles verwendete.
Mittelpunkt des Marly-Ensembles ist die Marmorkaskade "Goldener Berg", von dessen höchsten Punkt, sich der Blick auf den Finnischen Meerbusen und auf das ganze Marly-Ensemble eröffnet.
In dessen Zentrum befindet sich ein in den Jahren von 1720 bis 1723 erbautes Schloß, welches nach einem Projekt des Architekten Braunstein von einem System mit Teichen umgeben ist.
In diesen Teichen wurden damals Fische gezüchtet und um das Schloß herum wurden Obstgärten angelegt.
Außerdem wurde ein hoher Wall mit einer Stützmauer errichtet, welcher das Schloß vor den vom Finnischen Meerbusen wehenden Winden schützte. Dies war ein erster Versuch, den traditionellen russischen Landsitz in ein europäisches Architekturensemble umzugestalten.
Der Historiker Wassili Ossipowitsch Kljutschewski bemerkte über Peter I., dass dieser bis zum Lebensende an seinen Gewohnheiten fest hielt, er liebte keine große und hohe Säle.
Deshalb wurde das bescheidene zweigeschossige Marly-Schloß mit seinen kleinen gemütlichen Zimmern zum Liebligsschloß Peter I. in Peterhof. Hier sind seine Biblothek und die Gemäldegalerie erhalten geblieben.
Im östlichen Teil des Marly-Parks näher zum Finnischen Meerbusen wurde in den Jahren von 1721 bis 1725 das Gebäude mit dem Namen Eremitage errichtet.
Ein Gebäude von gleichem Bautypus wie das Marly-Gebäude, war für die Erholung des Kaisers im Kreise seiner Familie bestimmt.
Die von einem breiten Wassergraben umgebene Eremitage, auf die man über eine Ziehbrücke gelangte, war nicht nur ein Schloßbau an sich, sondern war vielmehr einer der zahlreichen Peterhofer Belustigungsorte wie auch die Scherzfontänen in Form von wassersprühenden Bänken.
Für das Gebäude der Eremitage, wurden die Balkon- und Fenstergitter nach Vorlagen des berühmten Schiffes "Ingermanland" gefertigt, welches Peter I. befehligte.
Selbst der Mittelsaal des Pavillons, der das ganze Obergeschoß einnahm, glich mit seinen hohen und breiten Fenstern, welche einen weitreichenden Blick auf den Finnischen Meerbusen öffneten einem Steuerhaus.
Hier gab es auch diesen Tisch, der nach dem Signal der großen Glocke, mit der Hilfe eines komplizierten Aufzuges, aus dem unteren Geschoß in das Obergeschoß gehoben wurde.
Später, im Jahr 1759 unter der Regierung der Kaiserin Jelisaweta Petrowna schmückten die Wände des Pavillonsaals, zahlreiche Gemälde westeuropäischer Maler des 17. und 18. Jahrhunderts, darunter war auch die "Schlacht bei Poltawa", eine Kopie des Deckengemäldes von Iwan Nikitin aus dem Jahr 1727.
Der obere Garten wurde im Jahr 1724, nach Entwürfen Peter I. später als die übrigen Peterhofer Gärten projektiert.
Damals gab es hier bereits, das geschweifte nach Plänen von Leblond erbaute Wasserbecken, heute noch das größte von fünf Wasserbecken.
Im Zentrum dieses oberen Gartens wurden die beiden sogenannten Quadratteiche mit einer Länge von 54 m x 45 m angelegt.
Bereits in der Zeit unter Peter I. wurde dieser obere Garten mit Obstbäumen und Beerensträuchern bepflanzt.
In den Jahren von 1733 bis 1739 begannen nach einem Erlaß der Kaiserin Anna Ioannowna, im Zuge der Erneuerung der Peterhofer Fontänen auch die Arbeiten an der Umwandlung des oberen Gartens in einen parademäßigen Partere-Park mit einer Schloßeinfahrt.
Mit diesen Arbeiten wurden die Architekten M. Semzow, I. Blank, I. Dawydow und der Bildhauer Rastrelli beauftragt.
Damals gabe es schon die beiden Wasserbecken mit einem geschweiften Bassin. Die Fantänenmeister P. Sualem und A. Iwanow versahen diese Becken mit hydraulischen Systemen, welche die Fontänen mit dem notwendigen Wasserdruck versorgten.
Im Laufe von zwei Jahrhunderten wurden die Skulpturen mit den Fontänen mehrmals ausgewechselt. Die Hauptfontäne des oberen Gartens blieb immer die Neptun-Fontäne im geschweiften Mittelbecken. Bereits im Jahr 1738 stellte man hier diesen vielfigurigen Neptunwagen auf.
Angefertigt wurde diese Skulpturengruppe in den Jahren von 1650 bis 1660 in Nürnberg, aber erst viele Jahre später vom Thronfolger Pawel Petrowitsch - den künftigen Paul I., ursprünglich für das Schloß Gatschina gekauft.
Von 1754 bis 1760 erweiterte der Architekt Bartolomeo Francesco Rastrelli gleichzeitig mit dem Umbau des großen Schloßes den oberen Garten und fasste ihn in eine Gitterumzäunung mit Pilastern. Diese Gitter zusammen mit den festlichen Seitenbauten - dem Wappengebäude und der Kirche vollendeten das Ensemble.
Alexandria
An die östliche Grenze des unteren Parks schließt sich die kaiserliche Seeresidenz "Alexandria" an, die ihren Namen von der Kaiserin Alexandra Fjodorowna, der Gattin Nikolaus I. erhalten hat. Nikolaus I. schenkte ihr dieses Land und ließ hier für sie ein Schloß in romantischem Stil erbauen, was auf englische Manier "Cottage" hieß.