Die schönsten Plätze der Altstadt besuchen wir in Sankt Petersburg zu Fuß.

- Sankt Petersburg zu Fuß

- Stadtrundgang mit Besichtigung der Christi-Erlöser-Kirche, auch Blutskirche genannt

- Besichtigung der Ermitage

Unser Programm beginnen wir um 9:30 Uhr. Auf dem Newski Prospekt zeige ich meinen Gästen die alten, historischen Theater, Kinos, Paläste und Kirchen.

Sie werden staunen, was für schöne Gebäude die schweren Zeiten überstanden haben!

Beginnen werden wir in einem sehr schönen, alten, historischen Delikatessgeschäft Jelissejew (eine Beschreibung finden Sie im unteren Bereich auf dieser Seite), welches Sie sicher in Deutschland oder Frankreich in dieser Form nicht finden werden. Weiter gehen wir dann durch die alte Einkaufspassage, wir besuchen die Kasaner-Kathedrale und das Haus des Buches.

Weitere Stationen sind dann der Sommergarten und das Marsfeld.

In der Cristi-Erlöser-Kirche werde ich dann ausführlich erklären, warum diese Kirche vom Volk den Namen „Blutskirche“ bekommen hat.

Dann gehen wir zum Isaak-Platz, wo sich das erste Denkmal Russlands befindet, welches unser Dichter Puschkin den "Eherner Reiter" genannt hat.

Gegen 13:00 Uhr beenden wir dann unseren Rundgang durch Sankt Petersburg.

Nach einer netten Kaffe-Pause besichtigen wir dann die Ermitage.

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Unser Reiseleiter Sankt Petersburg ist Tatjana!

Delikatessengeschäft Jelissejew auf dem Newski Prospekt - Eine interessante Station bei unserem Stadtrundgang zu Fuß durch Sankt Petersburg

Delikatessengeschäft Jelissejew auf dem Newski Prospekt

Ein interessanter Haltepunkt für unsere Gäste ist das berühmte Delikatessengeschäft Jelissejew auf dem Newski Prospekt.

In unserem Programm Sankt Petersburg zu Fuß, ist ein Besuch im Delikatessengeschäft Jelissejew fest eingeplant. Hier eine kleine Beschreibung.

Ein sehr auffälliges Gebäude auf dem Newski Prospekt, mit der Nummer 56 ist das berühmte Delikatessengeschäft Jelissejew. Das im Jugendstil errichtete Gebäude war ein Werk des Architekten Gawriil Baranowski. Die dafür typischen Elemente wie die riesigen Fenster, die Statuen aus Bronze und Granit verziert, lassen das Gebäude wie vor einhundert Jahren erstrahlen.

Dieses von den Gebrüder Jelissejew in Auftrag gegebene Gebäude wurde ursprünglich im Jahr 1903 eröffnet. Jetzt nach 5 Jahren Renovierung, konnte dieses historische Delikatessengeschäft am 08.03.2012 wieder eröffnet werden.

Im inneren des Gebäudes strahlen Spiegelwände, Marmortresen, Kronleuchter in Form stilisierte Blumen, edelste Holzvertäfelungen, bunte Fensterscheiben, pyramidenförmige Warenregale und Messingläufe. Die hochwertigen Auslagen ergänzen sehr schön das historische Interieur.

Ansprechend präsentiert werden Luxusartikel von Kaviar, Krimsekt, Kuchen und Brot, über Tee und Kaffee bis hin zur Schokolade. Es ist ein besonderes Erlebnis, in dieser Kulisse mit dieser Atmosphäre auf einem der historischen Stühlen zu sitzen und Kaffee zu trinken.

Im hinteren Bereich, auf dem oberen Stockwerk befindet sich

das historische Restaurant a la cart, welches mit gehobenerer Küche die Gäste verwöhnt.


Die Erlöserkirche auf dem Blute - Die Blutskirche bei einer Stadtführung in Sankt Petersburg!

Am 1. März des Jahres 1881 wurde am Moika-Ufer, in der Nähe des Michailowski-Palastes der Kaiser Alexander II. von Terroristen getötet. Dies war der siebente Mordanschlag auf den Kaiser.

Bereits am nächsten Tag beschloss sein Sohn der Thronfolger Alexander III, an dieser Stelle eine Kirche zu errichten.


Für den Bau der Kirche erfolgte eine Ausschreibung. Bei dieser öffentlichen Ausschreibung gewann der Architekt Alfred Parland in Zusammenarbeit mit dem Archimandriten Ignati I. Malyschew.

Stadtführung Sankt Petersburg

Neben dem Delikatessengeschäft Jellissejew in St. Petersburg können wir bei unserem Stadtrundgang zu Fuß weitere wichtige historische Orte besuchen. Neben der Blutskirche - Cristi-Erlöser-Kirche bietet sich der Isaaksplatz mit der Isaakskathedrale, die Kasaner Kathedrale, das Kaufhaus Gostini Dwor und die alte Einkaufspassage für eine Besichtigung an.


Unsere Reiseleiter für St. Petersburg zeigt Ihnen auch den Weg vom Newski Prospekt zur Eremitage.

Auf den speziellen Wunsch des Kaisers Alexander III wurde ein Entwurf im Stil der russischen Architektur des 16. und 17. Jahrhunderts ausgearbeitet.


Diese Vorgabe ließ die Christi-Auferstehungs-Kirche, auch bekannt als Erlöser-Kirche auf dem Blute, zu einer der exotischsten Bauten in Sankt Petersburg werden.

Für den Bau der am 19. August 1907 eingeweihten Kirche, wurde die damals unvorstellbare Summe von drei Milionen sechshunderttausend Silberrubel ausgegeben. Diese Summe stieg im Laufe des Baus nochmals um eine weitere Milionen.


Die weitverbreitete Legende, dass diese Kirche aus Opferspenden errichtet sei, entspricht nicht der Wirklichkeit.

Besichtigung Sankt Petersburg

Die geplante Bausumme wurde aus der Kronkasse gezahlt und die fehlende Summe beglich die Kaiserfamilie aus ihren persönlichen Mitteln.


Der Architekt Alfred Parland 1842-1919, der diesen Bau auch leitete, hatte vor dem Bau der Erlöserkirche auf dem Blute, bereits Kirchen und Privathäuser in den Städten Nowgorod, Pskow und Smolensk errichtet.

Viele Jahre lang studierte der Architekt Alfred Parland eingehend die altrussische Baukunst, was ihm dazu verhalf, dieses einzigartige Kunstwerk zu schaffen.

Als Vorbild für diese Kirche, diente ihm die Architektur der russischen Stadt Jarolawl des 16. und 17. Jahrhunderts. Hier war es ihm möglich, den russischen Geist in Form eine Kirche darzustellen.

Unser Paket 4 ist für alle Gäste, welche zu Fuß und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Sankt Petersburg erkunden möchten. Hier können wir bei unserem Stadtrundgang in St. Petersburg ganz individuell auf die Besichtigungswünsche der Gäste eingehen. Ein Schwerpunkt bei dieser Tour ist immer der Newski Prospekt mit seinem Delikatessengeschäft Jelissejew. Dieses historische Gebäude im Jugendstil sollten Sie unbedingt besuchen. Gern können Sie dort auch mit Ihrem Reiseleiter aus Sankt Petersburg ein Caffe trinken. Wir hatten auch schon öfter Gäste, welche dort augiebig gegessen haben. Vom Newski Prospekt aus lassen sich viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Dazu zählt in erster Linie die Blutskirche Auferstehungskirche. Aber auch der Isaaksplatz mit seiner Isaakkthedrale ist nicht weit entfernt. Gern zeigen wir Ihnen bei dieser Tour auch die Eremitage. Bitte beachten Sie, dass Eintrittskarten für die Eremitage vorbestellt werden sollten, damit wir keine längeren Wartzeiten haben.

Gerade zu dieser Zeit, gingen die russischen Baumeister von dem traditionellen Kuppelabschluss der Kirchen und Kathedralen zu mehr komlizierten Überdachung über, welche sich mit Zeltdächern vereinten. Den Kirchenbau, mehr profanen (nicht dem Gottesdienst dienenden) Charakter annehmend.

Die Zeltdacharchitektur, deren Blütezeit ins 16. bis 17. Jahrhundert fällt, erlebte Ende des 19. Jahrhunderts eine Wiedergeburt.


Damals führte das anwachsen des nationalen Selbstbewußtseins und ein patriotischer Aufschwung in Russland zu vielfältigen Einflüssen auf die Geschichte und die Kultur.

Hier einige Fotos aus Sankt Petersburg von einem autofreien Tag.

Der Kirchenbau nach Art der Kirchen aus der vorpetrinischen Epoche wurde zu einer allgemeinen Erscheinung.

Außer verschiedenen Kuppeln und Zeltdächern, verwendete Parland auch eine ganze Reihe andere konstruktiver und dekorativer Bauelemente des 16. und des 17. Jahrhunderts.

Dies waren Vortreppen, Zeltdächern, kielbogenförmige Abschlüsse der Gewölbe, Bögen mit hängenden Mittelzapfen und Mosaike.

Die Gesamtfläche der Mosaike, welche die Fassaden schmücken, beträgt mehr als 400 Quadratmeter.

Fünf der neun Kuppeln sind mit kostbarer Juwelieremalie überzogen (Gesamtfläche 1000 Quadratmeter). Die hohen Gewölbe und mächtigen Halbsäulen im inneren der Kathedrale, bedeckt ein Tepich von Mosaiken mit Darstellungen von Heiligen mit biblischen Szenen.

Beleuchtet werden diese von einem weichen Licht, dass durch enge Fensteröffnungen in die Kuppeltrommel einfällt. Diese geben jene Atmosphäre wieder, welche für altrussische Kirchen typisch ist.


Viele Darstellungen in der Blutskirche, wurden nach Originalen nahmhafter russischer Künstler wie Andrej Rjabuschkin, Michail Nesterow und Viktor Wasnezow geschaffen.


Außer den Mosaiken, fanden für die Ausstattung der Kathedrale kostbarer italienischer Marmor verschiedener Nuancen, Jaspis aus dem Ural und dem Altaigebirge, sowie Rodonit Verwendung.

Etwas nördlich der Kirche, steht eine im Jahr 1881 vom dem Architekten Leonit Bnois errichtete Kapelle.


Gleichzeitig mit dem Bau der Blutskirche, wurde das Gelände des Michailowski-Gartens, mit einenem schönen Gusseisengitter umzogen (gegossen nach einer Zeichnung von Parland).


Das aufgestellte Gitter gab dem Ensemble seinen Abschluss und ist gleichzeitig ein Schmuckstück für den daneben liegenden alten Kunjuschennaja (Marstall-) Platz.