1. Tag die Stadtrundfahrt Sankt Petersburg mit Besichtigung der Peter-Paul-Festung und am Nachmittag Besichtigung der Ermitage

2. Tag Ausflug nach Peterhof

Peterhof

Der 1. Tag

9:30 Uhr beginnt unsere Stadtrundfahrt, Abfahrt von Ihrem Hotel!

Tatjana - als Fremdenführer für Sankt Petersburg, wird über die Geschichte sprechen und das heutige Leben im "Venedig des Nordens" erklären.

Von der Isaak-Kathedrale, dem Newskiy Prospekt, dem Platz der Künste, der Erlöser-Kirche, wird Tatjana viel zu erzählen haben. Abschließen wird sie die Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Peter-Paul-Festung. In der Peter-Paul-Kathedrale sind fast alle russischen Imperatoren und Mitglieder der Familie aus der Romanov-Dynastie beigesetzt.

Nach dem Mittagessen (bitte zusätzlich bestellen) besichtigen wir dann die Ermitage, das größte Museum Russlands. Beim Rundgang wird Tatjana die ältesten Kunstsammlungen dieses Museums und die Perlen der Malerei vorstellen. Außerdem erhalten Sie viele Informationen über die Geschichte der russischen Kunst und Kultur.

Für diese Ermitage Besichtigung sind 2 Stunden eingeplant.

Der 2. Tag

Abholung von Ihrem Hotel und 9:30 Uhr Abfahrt nach Peterhof.

Die Sommerresidenz der russischen Zaren befindet sich an der Küste des finnischen Meerbusens.

Wir verbringen diesen Vormittag am Meer, besichtigen die wunderschöne Parkanlage mit den 115 Fontänen. Die kleine Stadt Peterhof ist bekannt wegen der außergewöhnlichen Harmonie zwischen Wasserkunst und Architektur. Dieser Ausflug wird etwa 4 Stunden dauern.

Gern beantworten wir Ihre Fragen! Bitte nutzen Sie unser Kontaktformular.

Oder möchten Sie zurück zur Startseite.

Peterhof im August. Hier einige Ansichten vom unteren Park. Viele Musikkapellen sind am Wochenende oft zu sehen und zu hören.


Die geschichtliche Entwicklung Sankt Petersburgs

Die im Jahr 1703 von Peter dem Großen gegründete Stadt Sankt Petersburg, liegt in der nordwestlichen Region des russischen Staates, weit entfernt von den ältesten wirtschaftlichen und politischen Zentren, war diese Stadt entscheidend für die historische Reformierung des mittelalterlichen alten RUS in ein Russisches Imperium.

Nach dem bildlichen Worten eines europäischen Historikers, wurde diese Stadt für Russland zum Fenster für Europa für Europa jedoch zu einer der schönsten Städte, großem kulturellen und wissenschaftlichen Zentrum, zur Perle der nordischen Seen.

Die frühesten schriftlichen Mitteilungen über die Newa-Ufer, beziehen sich auf das

12. Jahrhundert. In einer von den Wissenschaftlern auf das Jahr 1110 datierten Chronik und aus alten Erzählungen, gibt es Beschreibungen der frühmittelalterlichen Handelswege.

St. Petersburg Stadtrundfahrt

Mit diesem Ausflugspaket lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Sankt Petersburg kennen. In diesen 2 Tagen erleben Sie eine kleine Rundreise durch die Geschichte Sankt Petersburgs. Ihre private Stadtführung beginnen wir bereits an Ihrem Hotel. Mit einem modernen und sehr gut ausgestatteten Fahrzeug führen wir dann unsere Stadtrundfahrt durch, in der die Besichtigung der Peter Paul Festung eingeschlossen ist. In der Peter Paul Kathedrale besichtigen wir dann die letzte Ruhestätte der Zarenfamilie.

In den alten Nowgoroder Chroniken des 15. Jahrhunderts wurde das Newa-Ufer als unbewohntes Land, mit einer unwirklich-ursprünglichen Natur beschrieben.


Für die Nowgoroder hatte die Newa damals nur eine Bedeutung als Handelsweg mit den Hanseländern, zwischen dem Ladogasee und der Ostsee. Als dieser Landesteil, im Laufe der Jahre immer wichtiger als strategischer Standort wurde, entwickelte sich dieser immer mehr zum Streitobjekt zwischen dem RUS und den Schweden.

Selbstverständlich können unsere Reisegäste Sonderwünsche äußern, wir werden unser Ausflugspaket individuell den Wünschen unserer Gäste anpassen.


Für viele Gäste ist auch der Ausflug nach Peterhof interessant, da unsere Anfahrt mit einem Kleinbus erfolgt. Hier sehen Sie auch etwas vom Umland Sankt Petersburgs und dem gewöhnlichen Leben der Bewohner Russlands.

Die berühmte Newaschlacht im Jahr 1240, als der russische First Alexander Jaroslawitsch das schwedische Heer besiegte, ist nur eine der Episoden dieses Jahrhunderte anhaltenden Kampfes.


Anfang des 17. Jahrhunderts, als die RUS durch innere und äußere Kämpfe geschwächt war, gelang es den Schweden verschiedene Stützpunkte an der Newa zu errichten.

Unsere private Stadtführung in St. Petersburg können wir mit einem Ausflug nach Peterhof verbinden. Bei der Fahrt nach Peterhof lernen unsere Reisegäste auch die Umgebung außerhalb der Touristenbereiche kennen. Oder Sie verbinden die Besichtigung in Peterhof mit dem Ausflug nach Zarskoje Selo, auch Puschkin genannt.

Die Schweden eroberten den alten russischen Vorposten am Lodogasee, die Festung Oreschek und nannten diese in Noteburg um.


Am Zusammenfluss der Newa mit der Ochta, befestigten sie das Newa-Ufer und errichteten die Festung Nienschanz. Das von den Schweden eroberte Land nannten sie in Ingermanland um.

Mit der Thronbesteigung Peter des Großen, wendete sich die russische Außenpolitik der Ostsee zu, dieses führte zu dem nordischen Krieg von 1700 bis zum Jahr 1721.


Schon in seine ersten Kämpfe, wurden dank des militärischen Aufwandes Peter I. und seiner Mitstreiter zu einem großen Erfolg. Der RUS entriss den Schweden auch die Festung Noteburg, welche den Namen Schlüsselburg erhielt und später in Nienschanz umbenannt wurde.

Eine Reihe von Siegen zu See festigten die militärischen Erfolge so, dass diese Gebiete um die Newa herum, im Frühjahr 1703 wieder zu Russland gehörten.


Im Mai des Jahres 1703 legte Peter I. im Newadelta den Grundstein zu einer neuen Festung.

Diese Festung wurde in holländischer Art errichtet und zu Ehren des Apostels Peter auf den Namen Sankt Piterburch getauft. Später nahm die Bezeichnung einen deutschen Klang an.


Die ersten Bauten in der Festung und ihrer nächsten Umgebung wurden in großer Eile vorwiegend aus Holz errichtet, da der nordische Krieg mit wechselndem Erfolg seine Fortsetzung nahm.

Noch einige Jahre versuchten die Schweden, das verlorene Land zurück zu erobern.


Dieses Vorhaben verhinderten einerseits, geschickten Aktionen der russischen Herrführer und andererseits auch der Umstand, dass Peter I., zuvor die am Finnischen Meerbusen gelegene Insel Koltin zur Festung Kronschlot ausbauen ließ.


Entscheidend für Peterburg wurde das Jahr 1709 als das russische Herr, die Armee des schwedischen Königs Karls XII. bei Poltawa zerschlug und somit der Wendepunkt im nordischen Krieg zugunsten Russlands statt fand. Von diesem Zeitpunkt, begann die fieberhafte Bebauung Sankt Petersburg mit Steinbauten.

Sankt Petersburg entwickelte sich zur europäischsten Stadt Russlands und wurde im Jahr 1712 zu dessen Hauptstadt, als Peter I. nicht mehr am erfolgreichen Ausgang des nordischen Krieges für Russland zweifelte.

Er überführte aus Moskau zuerst den Zarenhof und später die übrigen Regierungseinrichtungen. In nur wenigen Jahren wurde in der neuen Hauptstadt das ganze Ufer mit Stein befestigt, zahlreiche Paläste für die Vertrauten Peter I. errichtet und öffentliche mit Skulpturen und Springbrunnen ausgeschmückte Gärten angelegt.

Den Bau des Schloss- und Parkensembles in der Sankt Petersburger Umgebung, der sich wie eine Kette am Südufer des Finnischen Meerbusens erstreckte, wurde in Angriff genommen. Zur Förderung Sankt Petersburgs wurde in ganz Russland ein Verbot von Steinbauten erlassen.


Als im Jahr 1725 der erste russische Zar Peter I. in seinem Palast am Schloßufer starb, wurde Europa Zeuge, wie auf dem sumpfigen Newa-Ufa, eine moderne europäische Stadt erbaut wurde. Der Bau mit namhaften europäischen Architekten mit fortschrittlichen städtebaulichen Ideen, verkörperte eine neue Zeit für das alte Russland.

Der Überlieferung nach, spaßte Peter I. manchmal, dass er das "Paradies auf Erden errichten würde". Viele persönliche Ideen des Zaren wurden bei der Gestaltung Sankt Petersburg verwirklicht, welche in den folgenden Jahrhunderten Sankt Petersburg zu einer der schönsten Städte in der Welt werden ließ.


Die Nachfolgerin Peter des Großen, seine Tochter die Zarin Jelisaweta Petrowna wurde im Jahr 1741 von Soldaten und Offizieren des Preobrashensker Garderegiments auf den russischen Thron gehoben.

Mit unserem Paket 2, können Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Sankt Petersburg besichtigen. Neben der Stadtrundfahrt besichtigen wir die Peter Paul Festung mit der Peter und Paul Kathedrale. Hier ruhen fast alle Mitglieder der Zarenfamilie. Diese Festung ist der ursprüngliche Geburtsort unserer Stadt. Von hier aus entwickelte sich unsere Stadt, in 300 Jahren zu einer Metropole für 5 Millionen Menschen. Die Besichtigung der Eremitage ist ein Sprung in der Geschichte. Besser als alle anderen Zarenresidenzen können Sie hier eine Zeitreise zum Herrscherhaus Russlands machen. Die Besichtigung der Eremitage empfehlen wir unbedingt! Am 2. Tag erfolgt unsere Fahrt, unser Ausflug nach Peterhof. Hier ist die Besichtigung des Fontänenparkes der Schwerpunkt. Ihre Stadtführerin aus Sankt Petersburg erklärt Ihnen, welche technischen Möglichkeiten schon in den vorrangegangenen Jahrhunderten genutzt wurden. Bei unserer Fahrt nach Peterhof erfahren Sie viel über das heutige Leben und die Geschichte unserer Stadt.

Die Initiatoren der Palastrevolte, im Jahr 1741 waren Alexej Rasumowski, Michail Woronzow, Alexander-, Pjotr- und Iwan Schuwalow.


Der Kabinettminister und spätere Kanzler Alexej Bestushew-Rjumin, dem die Zarin Jelisaweta Petrowna später fast alle Staatsgeschäfte anvertraute.

Diese Mitstreiter der Zarin Jelisaweta Petrownas waren alle aufgeklärte russische Patrioten und tapfere Heerführer, welche in bedeutendem Maße die politische Macht Russlands festigten, was sich auch in der starken Architektur Sankt Petersburgs zeigte.


Gerade in dieser zwanzigjährigen Regierungszeit der Zarin Jelisaweta Petrowna, entwickelte sich eine Blütezeit der russischen Kultur, welche sich unter anderem in dem sogenannten Jelisawetischen Barok, im Unterschied zum vorangegangenen Petrinischen Barock zeigte.

Die Paläste in der Sankt Petersburger Umgebung, in diesem Stil wurden zum Symbol des Jelisawetischen Russlands, welche in der Errichtung des Winterpalastes ihren Höhepunkt fanden.


Die Kaiserin selbst war von altrussischer Frömmigkeit, was sich in den unter ihrer Regierung zahlreich entstandenen barocken Kirchen und Kathedralen zeigt. Zu den bedeutensten gehören das Smolny-Kloster und die Nikolaus-Morskoi-Kathedrale.

Nach dem Tode der Zarin Jelisaweta Petrowna im Winter 1761-1762 regierte auf dem russischen Thron für weniger als 1 Jahr ihr Neffe Peter III., ein Enkel Peter des Großen.

Nach der russischen Geschichte, war Peter III. nur dazu da, die Tochter des Herzogs von Anhalt Zerbst Sophie Friederike Auguste zu ehelichen, welche bei ihrer Taufe den Namen Jekaterina Alexejewna (künftige Kaiserin Katharina II. ) angenommen hatte.

Jekaterina Alexejewna die sich auf die Garderegimenter stützte, entthronte im Juni 1762 ihren Gatten und wurde so zur Kaiserin Katharina II.


Unter ihrer Regierung, reihte sich Sankt Petersburg in die Zahl der schönsten Hauptstädte Europas ein. Das üppige Jelisawetische Barock wurde vom Katharinischen Klassizismus abgelöst und die vom halbasiatischen Glanz gezeichnete Stadt nahm allmählich strengere Umrisse an, wobei das Vorhaben der Kaiserin, die Einfassung der Newa-Ufer in Granit nicht die letzte Rolle spielte.

Die anwachsende ökonomische Macht Russlands ließ zur Zeit Katharinas, die Stadt Sankt Petersburg zu einem kulturellen und wissenschaftlichen europäischen Zentrum werden, in dem neue Bildungseinrichtungen, Theater, Bibliotheken und systematisierte Gemäldesammlungen erschienen.

In der Epoche des Kaisers Alexander I., des Lieblingsenkels der Katharina II. mit dessen Namen der siegreiche russische Feldzug gegen Napoleon, sowie sogar die Einbeziehung Transkaukasiens, Finnlands, Bessarabiens und eine Reihe von anderen Territorien verbunden war, nahm Sankt Petersburg unwiederholbare Züge einer Hauptstadt von imperialen Stil ein.

Nikolaus I. vollendete die baukünstlerischen Projekte Alexander I. und verwirklichte eine Reihe neuer Bauprojekte, wie zum Beispiel die Alexandersäule und die berühmte Antischkow-Brücke.

Im Jahr 1851 wurde die erste ständige Hubbrücke über die Newa, die Nikolaus-Brücke (heute Leutnant-Schmidt-Brücke) fertiggestellt, welche der Ingenieur Stanislaw Kierbeds projektierte. Ein Jahr später die neue Ermitage, das erste öffentliche russische Kunstmuseum.


Die Regierungszeit Nikolaus I., Alexander II. und Alexander III. waren nicht von Bauprojekten in Sankt Petersburg gekennzeichnet.


Bedingt durch die harte konservative Politik Nikolaus I. im Anschluss an die Jahre der liberalen Regierung unter Alexander I., erfolgte die Gründung einer ganzen Reihe von terroristischen Organisationen.


Nach dem Urteilsspruch einer dieser Organisationen, wurde Alexander II. im Jahr 1881 getötet.


Den Alexander II. auf den Thron folgenden Alexander III. beschäftigte sich vorwiegend mit Reformen im inneren des Landes und mit der Außenpolitik.


Mit der Niederlage im Krimkrieg von 1856, erfolgte eine internationale politische Isolierung Russlands.

Im Jahr 1895 nach dem Tod Alexander III. begann die Regierungszeit des letzten russischen Zaren Nikolaus II.

Die weitere Geschichte Russlands und Sankt Petersburgs wurde in den Jahren von 1985 bis 1914 immer mehr von der Industriellen Revolution beeinflusst. Dieses äußerte sich in einer Welle von Fabrikneubauten in Sankt Petersburg, der Übersiedlung einer riesigen Anzahl von Arbeitern aus den dörflichen Regionen Russlands in die Hauptstadt und durch die Errichtung von Massenbauten. Durch diese neuen Stadtbezirke wurde Sankt Petersburg sehr viel demokratischer und weniger pompöser.

So wie die allgemeineuropäische Entwicklung jener Zeit, wurden baukünstlerische Projekte nun aus den Mitteln der russischen Bourgeoisie finanziert und hingen nicht mehr von der imperialen Politik ab.


Eine Ausnahme bildete dabei die Kirchenarchitektur jener Zeit, in der ein sogenannter altrussischer Stil dominierte.


Die Architekten hatten sich dabei nach den Denkmälern der altrussischen Baukunst zu richten. Ein Beispiel dafür ist die Christi-Auferstehungs-Erlöser-Kirche auch Blutskirche genannt, an deren Stelle Alexander II. getötet wurde. Dieser Kirchenbau ist ein Prototyp der Moskauer Wassili-Blashenny- Kathedrale, erbaut unter Ivan den Schrecklichen.


Beim Bau administrativer Gebäude, war zu dieser Zeit der neoklassizistische und er neoromanische Stil sehr populär.

Eines der schönsten Baudenkmäler im Jugendstiel, von denen es in Sankt Petersburg nicht viele gibt, war die Villa der Tänzerin Mathilda Kschessinska auf dem Troizkaja- Platz.


Das dunkle und trübe Klima der Stadt, regte zu fruchtbringenden Verkörperungen und stürmischen Ideen an, welche für die Werke im Jugendstiel typisch waren.


Außerdem gab es bei den Sankt Petersburger Architekten eine Tradition, eines eigenen besonderen Stiels.

Wobei es zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhunderts in Sankt Petersburg keine Architekten wie Rastrelli oder Rossi mehr gab.


Im Jahr 1914 begann der Erste Weltkrieg, mit dem Bündnis Russland, Frankreich und Großbritannien auf der einen Seite. Auf der anderen Seite, sammelte sich das deutsche Bündnis. Da Sankt Petersburg einen sehr deutsch klingenden Namen hat, wurde die Stadt in Petrograd umbenannt.

Später im Jahr 1917 folgten aufeinander zuerst die bourgeoise Februarrevolution und dann die sozialistische Oktoberrevolution, welche das vom Peter dem Großen geschaffene Imperium zerstörten.


Der Regierungssitz und die Hauptstadt des Arbeiter- und Bauernstaates wurde im Jahr 1918 wieder nach Moskau verlegt.

Im Jahre 1924 nach dem Tode Wladimir Lenins, des Hauptes des sowjetischen Russlands, bekam die Stadt den Namen Leningrad und diesen Namen trug die Stadt bis 1991 als ihr der historische Name zurück gegeben wurde.


In all diesen Jahren, die der Oktoberrevolution folgten, hat der historische Teil von Sankt Petersburg fast keine Wandlungen erfahren. Alle Anstrengungen der Stadtverwaltung wurden auf die Erhaltung und Restaurierung der großen baukünstlerischen Denkmäler aus der Vergangenheit ausgerichtet.

Nach dem Großen Vaterländischen Krieg von 1941 – 1945, in dessen Verlauf insbesondere der Vororte von Sankt Petersburg stark gelitten hatten, erfolgten dort intensive Restaurierungsarbeiten.


Heute gehört Sankt Petersburg zu den schönsten Städten Europas und ist Gemeingut der menschlichen Kultur.


Der Generalstab

Das Gebäude des Generalstabes, welches sich vom Schlossplatz entlag dem Newski-Prospekt bis zur Flusswindung der Moika erstreckt, wurde nach 8 Jahren Bauzeit im Herbst des Jahres 1827 vollendet.


Seine sich über 500 m erstreckende Fassade überraschte durch klassizistische Formen, welche von einem Triumphbogen mit dem Siegesgespann der Glorie gekrönt wird.


Das von dem Architekten Rossi errichtete Gebäude, gilt als eines der komplizierteste Kompositionen in der Weltarchitektur.

Carlo Rossi 1775-1849 geboren in Neapel, wurde in den Jahren um 1780 von seiner Mutter nach Sankt Petersburg gebracht, wo er zum Zögling und Schüler des vom Zaren Paul I. so geliebten Vincenzo Brenna wurde.


In den Jahren von 1802 bis 1804 studierte Rossi an der Akademie in Florenz.


Nach Russland zurückgekehrt, gestaltete er Parkbauten in Pawlowsk und errichtete für die Kaiserwitwe Maria Fjodorowna den Palast auf der Jelagin-Insel.


Der Generalstab eine der schönsten Schöpfungen Rossis, bildete im Plan eine komplizierte Komposition und blickte mit seinen Fassaden auf den Schlossplatz und auf die Moika.

Das Fassadendekor des Gebäudes umfasste schneeweiße Säulen, vergoldete Balkonbalustraden, monumentale, plastische Reliefs und kessonierte Bogenarkaden.


Der Generalstab erinnert an die Baukunst des Römischen Imperiums in seiner Blütezeit.


Der Architekt Rossi war ein Meister des russischen Klassizismus, welcher mit diesem Bau die Bedeutung des russischen Empire darstellen wollte.


In diesem Gebäude waren das Kriegsministerium, der Generalstab des russischen Imperiums, das Finanz- und das Außenministerium untergebracht.

Einige Einrichtungsgegnstände aus der ehemaligen Dienstwohnung des Außenministers Graf Karl von Nesselrode 1780-1862, sind in der Staatlichen Eremitage zu besichtigen.


Diese Gegenstände, sind dem russischen und den französichen Empirestil gewidmet. Zu diesen gehören Arbeiten der Malerei, Grafik, Möbel, Waffen und Kostüme.


Einige Säle dieser Ausstellung, welche der Malerei vorbehalten sind, zeigen Bilder berühmter französischer Maler, wie Maurice Denis und Pierre Bonnard, welche Anfang des 20. Jahrhunderts für die Moskauer Villen der russischen Mäzehen Stschukin und Morosow arbeiteten.