Hier finden Sie 10 Tipps rund um Einreise und Visum, zum Zahlungsverkehr und andere wichtige Fakten

Sie besuchen das erste Mal Russland?

Gerade wenn man das erste Mal eine Reise nach Russland plant, gibt es viele Fragezeichen.

 

 

Mit unseren nachfolgenden Tipps möchten wir Ihre Vorbereitungen unterstützen.

 

 

Sollten darüber hinaus noch Unklarheiten bestehen, können Sie sich gern an uns wenden. Benutzen Sie dazu unser Kontaktformular.

 

 

Wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzten.


Tipp 1: Drei Wege zur Beantragung des Visums (Touristenvisum)

Für die Einreise in die Russische Föderation wird ein Visum benötigt. Dieses Visum kann wie folgt beantragt werden:

 

 

 

1. Persönliche Beantragung des Visums beim nächstgelegen Konsulat der Russischen Föderation. Diese Möglichkeit ist dann sinnvoll sein, wenn man in der Nähe wohnt. 

 

Konsulate / Botschaften gibt es in folgenden Städten:

Deutschland: Berlin, Hamburg, Leipzig, Bonn, Frankfurt a.M. , München

Österreich:  Salzburg (nur per Post), Wien

Schweiz: Bern, Genf

 

In der Regel ist dort ein persönliches Vorsprechen nach vorheriger Terminabsprache notwendig.

 

Die Bearbeitungsdauer beläuft sich auf ca. 10 Arbeitstage.

 

Eine schnellere Bearbeitung von ca. 3 Arbeitstagen kann durch das Zahlen einer höheren Gebühr ermöglicht werden.

 

 

 

2. Beauftragung eines Visadienstes,

z.B. unter http://visumcentrale.de.

Solche Dienste erledigen Ihren Auftrag sehr zuverlässig.

 

Zunächst muss ein Visumantrag ausgefüllt werden. Dies kann man auf elektronischem Weg unter: https://visa.kdmid.ru gut im Heimbereich erledigen.

 

Dort findet man eine detaillierte Anleitung. Schritt für Schritt wird das Ausfüllen erläutert.

 

Dieses Ausfüllen des elektronischen Visumantrags ist aber nur der erste Schritt zum Erhalt des Visums. Für die Visumerteilung sind alle erforderlichen Unterlagen, die im Details auf dieser Seite genannt werden, bei der diplomatischen bzw. konsularischen Vertretung der Russischen Föderation oder dem Russischen Visum-Center einzureichen.

 

3. Übertragung des kompletten Auftrages an einen Spezialisten für russische Angelegenheiten. Dies ist die einfachste Möglichkeit an ein Visum zu kommen.

 

 

Gerne vermitteln wir die passenden Adressen.

 

Wir empfehlen ausdrücklich diese 3. Möglichkeit. Sie spart Geld (oft gewähren solche Dienste Rabatte, die zwischen 10-30% Ersparnis beinhalten)  und viel Zeit.


Tipp 2: Einreise in die Russische Föderation

Bei der Einreise in die Russische Föderation erhalten alle Reisenden ein kleines, ausgefülltes Migrationsformular. Dieses Dokument muss sicher aufbewahrt werden, denn es wird bei der Ausreise wieder verlangt und eingezogen.


Tipp 3: Alternativen zum Visum

Schiffsgäste, die einen Kurzbesuch bis zu 72 Stunden durchführen, können ein sogenanntes Tourticket erwerben.

 

Achtung!: mit diesem Tourticket dürfen sich die Reisegäste nur in Begleitung einer Stadtführerin auf dem Gebiet der Russischen Föderation aufhalten!

 

Dieses Tourticket können wir zügig und problemlos für unsere Gäste beantragen und zustellen. Sprechen Sie uns an, indem Sie unser Kontaktformular nutzen.


Tipp 4: Registrierung

Gäste, welche mit einem Visum einreisen, müssen sich unbedingt innerhalb der ersten 7 Tagen registrieren lassen. Gewöhnlich erledigt das gebuchte Hotel diesen Verwaltungsakt.

 

 

 

Sollte z.B. ein privater Vermieter dies nicht leisten, so muss man sich unbedingt selbst darum kümmern.

 

 

 

Es gilt aber zu bedenken, dass man diese Registrierung ohne gute russische Sprachkenntnisse nicht selbständig durchführen kann. Soll von der geplanten Reiseroute abgewichen und weitere im Vorfeld nicht angegebene Orte besucht werden, muss man sich auch an diesen weiteren  Orten registrieren lassen.

 


Tipp 5: Sicherheit

Reisegäste kommen gewöhnlich nicht in die Stadtviertel, die für sie gefährlich werden könnten.

 

 

 

Allerdings ist es in St. Petersburg so, wie in anderen großen Städten auch. Dort, wo sich viele Menschen treffen, sind auch die Taschendiebe sehr aktiv. Touristen aus dem Ausland sind hier die idealen Opfer, weil sie oft nur kurze Zeit verweilen und gewöhnlich die russische Sprache nicht beherrschen.

 

 

Deshalb ist es wichtig, alle Wertsachen und die Reisepässe gut zu verstauen und zu sichern!

 


Tipp 6: Geld wechseln

Das gesetzliche Zahlungsmittel in der Russischen Föderation ist der Rubel. Ausländische Währungen werden in den normalen Geschäften und Restaurants nicht angenommen.

 

Es sollte nicht versucht werden, Bargeld am Geldautomaten abzuheben. Hier gibt es sehr oft Probleme. Außerdem verfügen die Automaten nur im seltensten Fall über ein deutsches Sprachmenü.

 

Reisegäste berichten gehäuft davon, dass es auch nach mehreren Versuchen und mit verschiedenen Karten nicht gelungen ist, auf diese Art und Weise an Bargeld zu kommen

 

In fast allen großen, renommierten Geschäften und Restaurants kann mit der VISA- oder der MASTERCARD bezahlt werden. Wenn der Zahlvorgang erfolgreich von statten ging, so haben wir noch nie gehört, dass es bei der Bezahlung mit der Kreditkarte zu Unregelmäßigkeiten gekommen wäre. Aber auch hier muss gesagt werden, dass man nicht garantieren kann, dass diese Art der Bezahlung immer problemlos getätigt werden kann. Die Technik versagt häufiger ihren Dienst.

 

Wir raten unseren Gästen, die heimatliche Währung mitzunehmen und diese in einer der zahlreichen Bankfilialen zu tauschen. Der Wechselkurs ist etwas günstiger, als z.B. zur gleichen Zeit in Deutschland.

 

Achtung!  Beschädigte oder eingerissene Geldscheine werden von den Banken zum Wechseln nicht angenommen!

 

Zum Wechseln muss neben dem Bargeld auch der Reisepass  vorgelegt werden. Bei kleinen Beträgen wir auf die Vorlage des Reisepasses oft verzichtet.

 

Nach dem Zählen des vorgelegten Geldes durch die Bankangestellte, erhält man einen Beleg, welchen man zunächst unterschreiben muss. Dann werden die Rubel ausgezahlt. Nach dem Erhalt der Rubel sollte man sofort am Bankschalter die Summe nachzählen. Erst wenn nachgezählt und alles korrekt ist, sollte man den Bankschalter verlassen.

 

Oft wollen unsere Reisegäste ihr Geld nicht in Rubel tauschen. Dann legen wir den Betrag aus. Am Ende unserer Tour können die Gäste diese Beträge in ihrer eigenen Währung begleichen.


Tipp 7: Essen und Trinken in der Russischen Föderation

Die Lebensmittel in Russland haben entgegen allen anderen Informationen eine gute Qualität. Es kommen deutlich weniger Chemikalien oder Zusatzstoffe als in der EU üblich,  zum Einsatz. Unsere Reisegäste sind immer wieder erstaunt, welch wohlschmeckendes Obst und Gemüse angeboten wird. Es gibt sehr viele Sorten Honig. Sie sind nicht gestreckt oder vermischt. Milch und Milchprodukte werden fettreich und unkonserviert angeboten.

 

Die Touristen in  Sankt Petersburg halten sich überwiegend im Stadtzentrum auf.

 

Sie haben dadurch nicht alle Möglichkeiten zum Lebensmitteleinkauf wie die Einheimischen. Nur in den Bauernmärkten, die sich im Zentrum der Stadt befinden, werden landwirtschaftliche Produkte aus der Russischen Föderation und den umliegenden Ländern angeboten. Diese sind in der Regel höherpreisig, als man es in  Deutschland gewohnt ist. Man bekommt jedoch für sein Geld sehr hochwertige Produkte.

 

Eine Bitte haben wir:  Lassen  Sie sich nicht auf den Märkten durch Probegaben zum Kauf nötigen.  Suchen Sie die Früchte, welche Sie kaufen möchten, stets selbst aus.

 

Und noch ein Tipp:

 

Das Leitungswasser sollte nicht ständig getrunken werden. Zum Zähneputzen kann es aber benutzt werden.


Tipp 8: Restaurants und Cafés

In  Sankt Petersburg  gibt es neben MC Donald’s  und Co viele russische Restaurants und Cafés. Diese sind preiswert und sehr zu empfehlen!  Oft werden diese Lokale jedoch  nur von Einheimischen besucht.

 

Die Touristen nehmen solche Örtlichkeiten oft nicht wahr oder haben Vorbehalte dagegen. Ein Besuch lohnt sich jedoch. Man kann dabei das Flair der Stadt aufnehmen, typische Gerichte kosten und die Gepflogenheiten der Einheimischen erleben.

 

Tipp 9: Fahrradfahren in Sankt Petersburg

Sehr oft erhalten wir Anfragen,  ob man mit dem Fahrrad Sankt Petersburg erkunden kann. Im Straßenbild kann man immer öfter einzelne Fahrradfahrer erleben, die sich durch den dichten  Verkehr kämpfen.

 

Man kann auch stetig mehr Anbieter im Bereich des Fahrradverleihs finden.

 

Wir raten jedoch von einer Fahrradtour durch Sankt Petersburg ab!

 

Dies hat mehrere Gründe:

 

Wegen unseres relativ kurzen Sommers gab es bislang nur eine kleinere Anzahl von Fahrradfahrern in der Stadt. Man verzichtete somit auf den Bau von Radwegen. Der Schwerpunkt im Straßenbau lag eindeutig bei den motorisierten Verkehrsteilnehmern. Die Radfahrer bewegen sich gemeinsam mit den Autos auf der Straße. Und man muss sagen: die russischen Autofahrer sind sehr sportlich unterwegs! Diese Fahrweise ist der Hauptgrund, weshalb wir vom Radfahren in St. Petersburg abraten.


Tipp 10: Verkehrsmittel in Sankt Petersburg

Die Stadt ist sehr gut mit Metro-  und Busverbindungen ausgebaut.

 

Es ist sinnvoll, dass man sich an den ersten Tagen in St. Petersburg von einer Stadtführerin die Umgebung sowie  die Bus- / Metroverbindungen erklären lässt.

 

 

Danach kann man durchaus alle wichtigen Punkte im Zentrum der Stadt selbständig erkunden.

 

 

Man sollte nicht probieren, sofort spontan die gewünschten Sehenswürdigkeiten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

 

In jedem Jahr gibt es zahlreiche solcher Versuche. Die Reisegäste möchten die Stadt selbständig erobern, scheitern allerdings auf Grund fehlender Sprachkenntnisse und mangelnder Orientierung.

 

Man sollte sich stets vergegenwärtigen, dass St. Petersburg eine Millionenstadt ist, in der die Ausschilderung fast durchweg in  kyrillischer Schrift erfolgt.

 

Mit einer passenden Vorbereitung kann unsere Stadt zu einer unvergesslichen Urlaubserlebnis werden.

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