Tagesausflug Tagestour St. Petersburg

Auf dieser Seite:

  1. Ein möglicher individueller Tourenvorschlag für unsere Reisegäste
  2. Die historische Entwicklung Sankt Petersburgs
  3. Noch weiter Landausflüge finden Sie auf unserer speziellen Seite dafür

 

Kleingruppentouren: wir sammeln weitere Reisegäste für diese preiswerten Touren. Die Touren werden ab 2 Erwachsenen durchgeführt, wir sammeln bis zu 10 Reisegäste pro Tour.

 

individuelle Touren: Sie bleiben nur mit unserer Stadtführerin zusammen. Diese Touren sind im Preis höher.

 

1. Tag die Stadtrundfahrt Sankt Petersburg Besichtigung der Peter-Paul-Festung, der Ermitage

2. Tag unser Tagesausflug von St. Petersburg aus zum Peterhofer Park Tagestour


Dauer am 1. Tag 8 Stunden

Dauer am 2. Tag 5 Stunden

Unser individueller Tourenvorschlag:

Heute haben wir neben der Stadtrundfahrt, auch die Innenbesichtigungen der Eremitage und der Peter und Paul Festung geplant. Auf der Festung, werden wir die Kathedrale besuchen.

 

Wir müssen beachten, dass die Eremitage am Montag seinen Ruhetag hat. Da wir bei dieser Toure 2 Tage zur Verfügung haben, könnten wir die Touren der beiden Tage auch tauschen.

 

Planung für den ersten Tag: Wir haben die Innenbesichtigungen der Eremitage (Winterpalast) und der Kathedrale auf der Peter und Paul Festung geplant. Eine Stadtrundfahrt mit Fotopausen runden unsere Tour ab.

 

Abholung unserer Gäste

Alle Touren, beginnen mit der Abholung unserer Reisegäste vom Passagierschiffhafen oder vom Hotel.

 

In diesem Beispiel, holen wir die Gäste vom Passagierschiffhafen ab.

 

Sofort nach der Abholung unserer Gäste, beginnt die Arbeit unserer deutschsprachigen Stadtführerin. Weil bei den individuellen Touren, keine weiteren Gäste dazu kommen, so holen wir auch keine weiteren Gäste ab.

Wenn wir den Passagierschiffhafen von Sankt Petersburg verlassen, passieren wir zunächst bei der Ausfahrt die Sicherheitskontrolle.

 

Wir sehen den neuen Gaspromtower, das neue Fußballstadion und einen Teil der großen Umgehungsstraße.

 

Unser Weg führt uns dann vorbei, an neu errichteten Wohnhäusern, an alten Wohnblöcken aus der Sowjetzeit, bis sich das Straßenbild ändert. Nun sehen wir überwiegend alte Industrieanlagen und alte Betriebe.

 

Wir durchqueren die größte und zugleich am frühesten bebaute Insel unserer Stadt, die Wasiliinsel.

Plötzlich erreichen wir die Newa, sehen den berühmten Eisbrecher Krassin, fahren vorbei am Bergbauinstitut, welches Peter I. noch hier errichten ließ.

 

Weiter geht es entlang der Newa, vorbei an dem U-Boot. Oft liegen hier noch bis zu 3 Passagierschiffe.

Bei den Sphinxen halten wir für unsere erste Fotopause

Hier noch vor dem Stadtzentrum, bei den Sphinxen, bietet sich unserer erster Fotostopp an. Von hier aus haben wir einen tollen Blick über die Newa. Wir sehen die Palastbrücke, die Eremitage, die Admiralität, die Isaakskathedrale und den ehernen Reiter.

 

Nach unserer Fotopause, geht es weiter entlang der Newa. Wir fahren vorbei am Menschikow-Palast, vorbei an der Kunstkammer, vorbei an vielen Gebäuden der Universität, bis wir die Rostrasäulen erreichen.

Die nächste Fotopause an den Rostrasäulen

Von den Leuchttürmen - Rostrasäulen aus, haben wir einen tollen Blick über die Newa zur Peter und Paul Festung und zur Uferstraße der Eremitage.

 

Unsere Stadtführerin erklärt Ihnen in deutscher Sprache, alle Gebäude und beantwortet Ihre individuellen Fragen.

 

Nun geht es weiter in Richtung Zentrum, wir fahren über die Palastbrücke. Noch vor der Admiralität biegen wir nach rechts ab. Nun fahren wir entlang der Newa auf der rechten und entlang der Admiralität auf der linken Seite in Richtung Senatsplatz.

 

Wir erkennen den Senatsplatz am ehrenen Reiter.

Am Senatsplatz, biegen wir nach links ab um in Richtung Isaakskathedrale zu fahren. Auf dem Isaaksplatz, bleiben wir wegen unserer nächsten Fotopause stehen. Wir halten an der neu restaurierten Reiterstatue.

 

Am Isaaksplatz befindet sich ein kleiner grüner Park, der zum Spaziergang einläd. Umgeben ist der Platz von der ehemaligen deutschen Botschaft, von der Isaakskathedrale, vom Hotel Astoria und vom Rathaus.

 

Nicht zu erkennen ist, dass sich hier die breiteste Brücke unserer Stadt, die blaue Brücke befindet.

Vom Isaaksplatz, fahren wir nun dem Newski Prospekt entlang, um dort noch weitere Punkte anzusehen und Fotopausen durchzuführen, bevor wir zum Palastplatz kommen.

 

Vom Palastplatz aus, betreten wir das Gebäude des Winterpalastes, weil wir heute die Besichtigung der Eremitage geplant haben.

Unsere Besichtigung der Eremitage, dauert ca. 2 Stunden. Wir gehen davon aus, dass Sie noch nie die Besichtigung der Eremitage gemacht haben.

 

Deshalb besichtigen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Wenn Sie schon einmal die Eremitage besichtigt haben, so informieren Sie uns darüber, damit wir eine andere Tour für Sie ausarbeiten.

Nun haben wir heute noch die Besichtigung der Peter und Paul Festung geplant. Vor der Eremitage am Palastplatz, steigen wir nun in unser Fahrzeug und fahren in Richtung Peter Paul Festung.

 

Je nach Wetter, fahren wir nun auf die Festungsanlage, oder laufen über die alte Holzbrücke zur Festung. Wir empfehlen den netten Fußweg über die alte Holzbrücke!

 

Unser Ziel auf der Festungsanlage, ist die Kathedrale. In dieser wurden fast alle Zaren beigesetzt. In einer Seitenkapelle, wurde der letzte Zar mit seiner Familie beigesetzt.

 

Mit dem Fahrzeug, müssen wir wieder zurück über die Kreonwerkskiy Brücke. Wenn wir zu Fuß das Festungsgelände betreten haben, durchqueren wir die Insel, laufen durch die folgenen Tore und verlassen die  Insel über die Johannovskiy Brücke.

 

Die Innenbesichtigung der Kathedrale, dauert 1 Stunde.

In diesem Beispiel, haben wir nicht alle Haltepunkte und Fotopausen aufgeführt. Außerdem sollten wir bei so einer Tagestour einen Imbiss oder eine Mittagspause einlegen.

 

Nach der Tour, bringen wir unsere Gäste zum Schiff oder zum Hotel zurück.




2. Tag unser Tagesausflug von St. Petersburg aus zum Peterhofer Park Tagestour

Am 2. Tag holen wir Sie, unsere Gäste wieder pünktlich zu unseren Landausflug ab.

 

Peterhof war die Sommerresidenz der russischen Zaren. Der Park befindet sich am finnischen Meerbusen. Wir verbringen diesen Vormittag am Meer, besichtigen die Parkanlagen mit den 115 Fontänen.

 

Eine Besonderheit des Parkes, sind die Konstruktionen für die Wasser-zufuhr, welche heute noch ohne Generatoren funktionieren.

 

Für diese Tour haben wir 5 Stunden eingeplant.

Je nachdem wir Sie abgeholt haben, führt uns unser Weg durch das Stadtgebiet, oder über die neue Schnellstraße in Richtung Peterhof.

 

So lernen unsere Gäste auch die Außenbezirke und die russischen Dörfer kennen.

 

Unsere Stadtführerin, führt Sie dann durch den Fontänenpark.


Die historische Entwicklung Sankt Petersburgs von der Gründung aus

Die im Jahr 1703 gegründete Stadt im Nordwesten Russlands, lag weit entfernt von den alten wirtschaftlichen Zentren seiner Zeit. Allerdings war diese Stadt entscheidend für die Entwicklung des russischen Landes zu einem Imperium.

In einer auf das Jahr 1110 datierten Chronik, gibt es Beschreibungen der frühmittelalterlichen Handelswege, die sich auch auf die Newa-Ufer beziehen.

In den Nowgoroder Chroniken des 15. Jahrhunderts wurde das Newa-Ufer in unserem Bereich, als unbewohntes Land mit einer unwirklich-ursprünglichen Natur beschrieben.

 

Die Newa hatte damals, für die Hanseländer als Handelsweg eine große Bedeutung. So war über die Newa der Ladogasee von der Ostsee einfach zu erreichen. Wegen seiner strategischen Position und als Handelsweg, entwickelte sich dieses Gebiet immer mehr zum Streitobjekt zwischen den RUS und Schweden.

Im Jahr 1240 besiegte der russische Fürst Alexander Jaroslawitsch, in der Newaschlacht das schwedische Herr. Dies ist nur ein Beispiel, aus dem Jahrhunderte andauernden Kampf um diese Gebiete.

 

Erst Anfang des 17. Jahrhunderts, als der RUS, durch innere und äußere Feinde geschwächt war, gelang es den Schweden einige Stützpunkte an der Newa zu errichten.

Die Schweden eroberten die russische Festung Oreschek und änderten den Namen in Noteburg um. Sie errichteten die Festung Nienschanz am Zusammenfluss von Newa und Ochta. Das eroberte Land nannten die Schweden dann Ingermanland.

 

Mit Zar Peter dem Großen, wendete sich die russische Politik diesen Konflikten zu. In den Jahren von 1700 bis zum Jahr 1721 führten die beiden Länder den nordischen Krieg. Peter der Große und seine Mitstreiter erlangten große Erfolge in dieser Auseinandersetzung. Auch die Festung Noteburg, welche zunächst den Namen Schlüsselburg und später den Namen Nienschanz erhielt, wurde wieder zurück erobert.

Erste militärische Erfolge der russischen Truppen und die günstige Lage, machten diesen Ort an der Newa zum militärischen Standort.

 

Im Jahr 1703 wurde der Grundstein für die neue Festung gelegt.

 

Zunächst wurde die Festung in holländischer Art errichtet und zu Ehren des Apostels Peter auf den Namen Sankt Piterburch getauft. Später nahm die Bezeichnung einen deutschen Klang an.

 

Da die ersten Bauten in großer Eile errichtet wurden, so war das erste Baumaterial Holz.

Die Schweden versuchten noch weitere Jahre das Land zu erobern.

 

Geschickte Aktionen der russischen Führung, verhinderten diese Bestrebungen. Peter der Große ließ zum Beispiel, die am Finnischen Merrbusen gelegene Insel Koltin zur Festung Kronschlot ausbauen.

 

Die Schlacht bei Poltawa im Jahr 1709 brachte dann die Entscheidung zugunsten Russlands. Ab diesem Zeitpunkt an begann die intensive Bebauung unserer Stadt mit Steinbauten.

Im Jahr 1712 wurde unsere Stadt zur Hauptstadt Russlands. Es war Absicht Peter des Großen, dass sich Sankt Petersburg zur europäischsten Stadt Russlands entwickelt.

 

Zuerst wurde der Zarenhof und später die Regierung aus Moskau überführt. In wenigen Jahren erfolgte die Befestigung des Newa-Ufers mit Stein.

Um die Steinbauten in unserer Stadt zu fördern, wurden in ganz Russland die Neubauten mit Stein verboten.

 

Als im Jahr 1725 Peter der Große starb, war aus dem sumpfigen Land eine moderne europäische Stadt geworden.

 

Neubauten, oftmals durch namhafte europäische Architekten geleitet, mit fortschrittlichen Ideen, brachten dem alten Russland eine neue Zeitrechnung.

Nachfolgerin Peter des Großen, wurde seine Tochter Jelisaweta Petrowna im Jahr 1741. Sie wurde von Soldaten und Offizieren des Garderegiments auf den russischen Thron gehoben.

Unter dieser Zarin festigte sich die politische Macht Russlands, was sich in der Architektur dieser Zeit zeigt. Es war die Blütezeit der russischen Kultur, was sich auch im sogenannten Jelisawetischen Barok zeigt.

Ein Beispiel dafür ist die Errichtung des Winterpalastes.

 

Die Zarin war von altrussischer Frömmigkeit. Dies zeigt sich in den zahlreich errichteten Kirchen und Kathedralen. Zu den bedeutendsten gehören das Smolny-Kloster und die Nikolaus-Morskoi-Kathedrale.

Nach dem Tode der Zarin, regierte ein Enkel Peter des Großen weniger als 1 Jahr das Russische Reich. Dieser Enkel mit dem Namen Peter III. ehelichte die Tochter des Herzogs von Anhalt Zerbst Sophie Friederike Auguste, welche bei ihrer Taufe den Namen Jekaterina Alexejewna (künftige Kaiserin Katharina II.) angenommen hatte.

Jekaterina Alexejewna stürzte im Juni 1762 ihren Gatten und wurde so zur Kaiserin Katharina II.

 

Die wachsende ökonomische Macht Russlands, ließ die Stadt zu einem kulturellen und wissenschaftlichen Zentrum werden. Es entstanden neue Theater, Bibliotheken und Gemäldesammlungen.

Bedingt durch die harte Politik Nikolaus I.  und im  Anschluss daran, die liberalen Regierung unter Alexander I., erfolgten die Gründungen einer Vielzahl terroristischer Organisationen.

 

Nach dem Krimkrieg und der damit verbundenen Niederlage im Jahr 1856, erfolgte eine internationale politische Isolierung Russlands.

Im Jahr 1895 nach dem Tod Alexander III., begann die Regierungszeit des letzten russischen Zaren Nikolaus II.

 

Von Jahr 1985 bis zum Jahr 1914 erfasste unsere Stadt auch die Industrielle Revolution. Zahlreiche Fabrikneubauten und die Errichtung von Massenunterkünften erfolgten. Viele Arbeiter aus den dörflichen Regionen Russlands drängen in die Hauptstadt.

 

Durch neue Stadtbezirke entwickelte sich unsere Stadt demokratischer und weniger pompöser.

Nun wurden die Neubauten in der Stadt nicht mehr überwiegend von der Imperialen Macht bestimmt. Viele Projekte wurden nun vom Bürgertum finanziert. Eine Ausnahme bildete die Kirchenarchitektur, in der zu dieser Zeit der altrussische Stil dominierte.

 

Ein Beispiel ist die Christi-Auferstehungs-Erlöser-Kirche auch Blutskirche genannt, welche ein Prototyp der Moskauer Wassili-Blashenny- Kathedrale ist.

 

Diese wurde an der Stelle errichtet, an der Alexander II. getötet wurde.

Architekten wir Rastrelli oder Rossi prägten die Bauten zur Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert.

 

Im Jahr 1914 begann der 1. Weltkrieg. Russland stand zusammen mit Frankreich und Großbritannien auf der einen Seite. Da der Stadtname sehr deutsch klang, wurde die Stadt in Petrograd umbenannt.

Im Jahr 1917 folgten die Februarrevolution und dann die Oktoberrevolution. So wurde schon im Jahr 1918 der Regierungssitz des Arbeiter- und Bauernstaates nach Moskau verlegt.

Nach dem Tode Lenins, bekam die Stadt den Namen Leningrad, diesen trug sie bis zum Jahr 1991. Nach einem Volksentscheid, wurde der Stadt ihr historischer Name zurückgegeben.

 

In all diesen Jahren nach der Oktoberrevolution, hat die Stadtverwaltung sich intensiv darum gekümmert, durch Restaurierungen den historischen Teil zu erhalten.

Im Großen Vaterländischen Krieg von 1941 bis 1945, wurden haupt-sächlich die Vororte zerstört. Intensive Restaurierungsarbeiten waren neben dem Neuaufbau nach dem Krieg notwendig.

Wenn Sie fragen haben, so nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

Eine Übersicht der Sehenswürdigkeiten in unserer Stadt finden Sie unter dem folgenden Link.

 

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Weitere Landausflüge und Tagesausflüge finden Sie unser diesem Link.