Landausflug St. Petersburg - wir besuchen die Zarenresidenzen

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  1. Landausflug Sankt Petersburg
  2. unsere 5 Zarenresidenzen

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In den letzten Jahren, hat sich die Anzahl der Kreuzfahrschiffe welche in Sankt Petersburg anlegen stark erhöht. Schiffe mit dem Namen AIDA, Costa, Mein Schiff, MSC, Norwegian Getaway, Deutschland und Europa kommen im Sommer fast an jedem Tag an. Von 1 bis zu 3 Tage lang bleiben diese Schiffe dann in unserer Stadt.

 

Für einen Landgang in unserer Stadt, gibt es viele verschiedene Anlässe. Nicht zu Unrecht, gilt der Besuch unserer Stadt bei vielen Gästen als Höhepunkt ihrer Ostsee-Kreuzfahrt.

 

In erster Linie, ist Sankt Petersburg eine moderne Metropole und ein großer Wirtschaftsstandort. Aber auch die bewegende russische Geschichte mit ihren einzigartigen Ereignissen hat hier ihre Spuren und Zeugnisse hinterlassen.

Eine besonderes entgegenkommen der russischen Behörden an die Gäste der Kreuzfahrtschiffe, ist die Ausstellung eines Kurzzeitvisums für ihren Landgang. Da ein normales Visum für die Russische Föderation 80 Euro kostet, ist die deutlich günstigere und einfachere Ausstellung eines Tourtickets für Ihren Aufenthalt vorteilhaft.

 

Empfehlung: Tourtickets für den Landgang der Schiffsgäste.

 

Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Stadt, wie zum Beispiel die Peter Paul Festung oder die Eremitage, gibt es auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, welche sich außerhalb des Stadtzentrums befinden. Diese Zarenresidenzen laden zum Landausflug in Sankt Petersburg ein.

Es gibt die folgenden 5 Zarenresidenzen:

  1. Peterhof (sehr hohe Besucherzahlen)
  2. Puschkin mit Katharinenpalast und Bernsteinzimmer (sehr hohe Besucherzahlen)
  3. Pawlowsk (mittlere Besucherzahlen)
  4. Oranienbaum (war lange geschlossen, wurde viele Jahre renoviert)
  5. Gattschina (die Rekonstruktion aller Räume ist noch nicht abgeschlossen)

Peterhof unsere erste Residenz für einen Landausflug St. Petersburg

Wie ist die Residenz Peterhof zu erreichen?

 

Die Zarenresidenz Peterhof liegt ca. 30 km außerhalb der Stadt und ist mit dem Auto oder dem Schnellboot zu erreichen. Möglich ist auch eine Kombination aus öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Schnellboot. Bei dieser Kombination, würden Sie zunächst mit dem Bus und der Metro bis in die Nähe der Bootsanlegestelle fahren. Mit dem Tragflächenboot geht es dann zum Peterhofer Park, der eine eigene Bootsanlegestelle besitzt.

 

Was sollten Sie in Peterhof besichtigen?

 

Besonderheit in dieser Residenz ist der Park. Daher wird im Sommer oft nur der Park besichtigt. Vor dem Peterhofer Schloss kommt es oft zu größeren Wartezeiten für die Reisegäste, welche eine Innenbesichtigung gebucht haben.

 

Für viele Besichtigungen, können wir den Eintritt an den Warteschlangen vorbei anbieten. Leider ist dies für das Peterhofer Schloss nicht möglich.

Hier eine ausflührliche Beschreibung des Peterhofer Parkes.

 

Empfehlung: Besichtigen Sie in Peterhof nur den Park.

 


Puschkin mit Katharinenpalast und das Bernsteinzimmer, ein Landausflug

Das Bernsteinzimmer befindet sich im Katharinenpalast, welcher in der Kleinstadt Puschkin steht. Zum Katharinenpalast gehört der naheliegenden Katharinenpark, der bei einer Besichtigung des Palastes auch besucht wird. Der Park gilt als Ausstellungsstück russischer Gartenkunst des 18. und des 19. Jahrhunderts.

 

Bekannt ist diese Ortschaft auch unter dem ehemaligen Namen Zarskoje Selo, was in deutscher Sprache das Zarendorf heißt.

 

Da viele Reisegäste das Bernsteinzimmer sehen wollen, erhalten wir sehr viele Zuschriften und Buchungen für diesen Ausflug. Selbstverständlich erfüllen wir die Wünsche unserer Gäste.

 

Bitte beachten Sie eine frühzeitige Buchung, da es immer wieder zu Engpässen bei den Eintrittskarten kommt. Wenn Sie einen spontanen Besuch des Katharinenpalastes ohne die Beauftragung eines Tourunternehmens planen sollten, so müssen Sie sich auf längere Wartezeiten vor dem Palast einstellen. Die Besucher können dann auch nicht einzeln den Palast betreten, sie werden zu Gruppen zusammengefasst und von einer russisch sprechenden Stadtführerin durch den Katharinenpalast geführt.

 

Empfehlung: Die frühzeitige Buchung der Besichtigung des Bernsteinzimmers.

 

Warteschlange vor dem Katharinenpalast:

Auch wenn das berühmte Bernsteinzimmer als eines der Weltwunder gilt, so empfehlen wir diese Besichtigung nicht unbedingt. Sankt Petersburg bietet viele Möglichkeiten, in denen Sie sehr schöne Paläste besichtigen können. Wenn Sie zum Beispiel die Eremitage besichtigen, so besichtigen Sie eine tolle Palastanlage und können die Fahrzeit besser nutzen.

Eine ausführliche Beschreibung für Zarskoje Selo (Puschkin) mit dem Katharinenpalast und Bernsteinzimmer.


Pawlowsk - auch ein Landausflug zu einer Zarenresidenz

Wie die übrigen Residenzen, befindet sich auch die Sommerresidenz Pawlowsk außerhalb der Stadt, ungefähr 30 km südlich von Sankt Petersburg. Ihren Namen verdankt die Residenz der nahegelegenen Kleinstadt.

 

Der Palast, welcher im klassizistischen Stil errichtet wurde, ist nicht so groß und pompös wir die Paläste der übrigen Zarenresidenzen. Dennoch ergibt aus einer geschmackvollen Einrichtung und der etwas bescheideneren Größe, eine besondere Atmosphäre.

 

Auch in Pawlowsk, gilt der Park als ein Meisterwerk der russischen Landschaftskunst des 18. und des 19. Jahrhunderts.

 

Dieser Park im englischen Stil, besticht durch seine besondere Ausstrahlung.  Durch seine hüglige Landschaft, dem kleinen Flüsschen und künstlichen Seen ist dieser Park eine Besonderheit unter den Parkanlagen in Sankt Petersburg. Passend ausgestattet ist der Park mit Skulpturen, Pavillons, Brücken und romantischen Ruinen.

 

Auf einer Fläche von über 600 Hektar wird den Besuchern eine scheinbar unberührte Natur gezeigt.

 

Errichtet wurde der Palast von dem Architekten Charles Cameron. Den Ausbau und die geschmackvolle Ausstattung des Gebäudes, wurde von der Prinzessin und späteren Zarin Maria Fjodorowna geleitet.

Oranienbaum wird seltener von unseren Gästen gewünscht. Eine Empfehlung!

Die Residenz Oranienbaum, wurde zur gleichen Zeit am Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet, wie Peterhof.

Ursprünglich schenkte Peter der I., dieses Grundstück seinem Freund und Weggefährten Alexander Menschikow.

 

In diesem Landsitz, gab es später kaum Umbauten. Daher gibt dieser, einen genauen Eindruck über das Landleben des russischen Adels aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts wieder.

 

Der zukünftige Zar Peter III. und zukünftige Ehemann Katharinas, ließ in dieser Zarenresidenz, zum Spiel militärische Aufmärsche veranstalten.

 

Peter III., war ein leidenschaftlicher Verehrer der preußischen Armee und des Soldatenkönigs Friedrich des II. Hier wurden Festungsanlagen errichtet, welche zum kleinen Teil heute noch besichtigt werden können.

 

Besonderst interessant für die Reisegäste, ist der chinesische Palast. Dieses Unikat kann allerdings nur im Sommer besichtigt werden. 

Der Name der Residenz Oranienbaum, soll der Überlieferung nach von Alexander Menschikow stammen, welcher davon träumte, Paradiesgärten mit Orangen und Apfelsinen zu schaffen.

 

Die Architekten Giovanni Fontana und Gottfried Schädel, setzten diese Vorstellungen um.

Vom Finnischen Meerbusen, führt ein Kanal zu einem kleinen Hafen, welcher tief genug war auch Schiffe aufzunehmen.

 

Nachdem Alexander Menschikow im Jahr 1727 in die Verbannung geschickt wurde, fiel der Palast mit den Ländereien wieder an die Krone zurück.

Hier ein kleiner geschichtlicher Überblick über die Zarenresidenz Oranienbaum

  • 1742 erhielt der Neffe und Thronfolger Peter diese Sommerresidenz geschenkt
  • 1745 nach seiner Hochzeit wurde der "Kleine Hof" in Oranienbaum gebildet
  • ab dem Jahr 1750 wurde der Architekt Rastrelli mit der Umgestalltung des "Unteren Parks" beauftragt, das Gemälde- Opernhaus wurde abgetragen, dafür der Konzertsaal wurde errichtet
  • ab dem Jahr 1750 gestaltete der Architekt Antonio Rinaldi das Schloss und errichtete die Spielfestung "Peterstadt"
  • 1760 bis 1770 Rastrelli und Rinaldi setzte ihre Arbeit fort, es wurden der Steinsaal, das Chinesische Schloss und die Rutschberge geschaffen
  • 1796 nach dem Tod Katharinas, zählte Oranienbaum nicht mehr zu den Residenzen, es wurde nicht mehr viel Geld investiert, so dass sich langsam der Zustand der Gebäude und des Parkes verschlechterte
  • um das Jahr 1810, ein Teil der Bauten, darunter die "Rutschberge" gingen für immer verloren

Gattchina in Verbindung mit einer anderen Residenz - Ihr Tagesausflug St. Petersburg

Gattschina ist die Zarenresidenz, welche im Gegensatz zu den anderen Residenzen weiter im Süden liegt. Ursprüngliche Erwähnungen des Ortes stammen aus dem Jahr 1499, als der Ort noch Chotschina hieß.

 

Im Jahr 1712 schenkte Peter der Große seiner Schwester Natalja dieses Landgut.  Später im Jahr 1765 kaufte Katharina II. dieses Landgut für die russische Krone und schenkte dieses im folgenden Jahr den Grafen Grigori Orlow.

 

Vom Architekt Antonio Rinaldi, wurde in den Folgejahren auf der Fläche von 170 Hektar ein Landschaftspark mit einem System aus Seen und Teichen angelegt. Westlich vom silbernen See, wurde in den Jahren von 1766 bis 1781 ein Jagdschloss mit 600 Räumen errichtet.

 

Ein Vielzahl von Eichen, Linden, Tannen, Ahornbäumen wurden künstlich angepflanzt, weil der Baumbestand ursprünglich nicht sehr umfangreich war.

 

Im Jahr 1783 erhielt der Thronfolger Paul von seiner Mutter die Residenz Gattschina als Geschenk. Dieser beauftrage den Architekten Vincenzo Benna mit einem weiteren Ausbau. Dieser gestaltete einige Räume des Schlosses um, nahm weitreichende Änderungen im Park vor und ließ zusätzlich Pavillons im Park errichten.

 

Nachdem Paul im Jahr 1796 Zar wurde, ernannte dieser Gattschina zur kaiserlichen Residenz, welches diese auch für sehr lange Zeit beibehielt.

 

Erst im Jahr 1820, gestaltete der Architekt Roman Kusmin die Gemächer des Zaren Nikolaus I. um. 

 

Im 2. Weltkrieg wurde das Schloss von den deutschen Truppen besetzt. Durch einen Brand wurden die Innenräume des Schlosses vollständig zerstört. Nur wenige Räume wurden bis heute wieder hergestellt.

Landausflug - Tagesausflug St. Petersburg

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