Ihre St. Petersburg Stadtführung

Jussupow Palast - Rasputin auf der Spur! Mit unserer Stadtrundfahrt in Sankt Petersburg!

Ein Foto vom Haupteingang des Jussupo Palastes
Der Haupteingang vom Jussupow Palast

 

 

Ganz in der Nähe der Isaakkathedrale, am Maika-Fluss befindet sich ein besonderer Palast unserer Stadt. Dieser Palast gehörte bis zur Oktoberrevolution der Familie Jussupow. Diese Familie, hatte damals noch 3 weitere Paläste in Sankt Petersburg  und noch 2 Paläste in Moskau. Die Jussupows, galten damals, als eine der reichsten Familien in Russland. Ursache dieses Reichtums, waren die vielen Landgüter in 17 Gebieten Russlands.

 

Große Bekanntheit erlangte das Gebäude am Moika-Fluss durch die dramatische Tötung des Geistlichen Rasputin.

 

Fest steht: Grigorij Rasputin war ein enger Vertrauter der Zarenfamilie. Er half und schützte den Sohn und Zarennachfolger, der die Bluterkrankheit hatte.

  • Ein Heiliger? Ein Hellseher? Ein Scharlatan? Ein Verrückter?
  • Warum war die Familie Jussupow so reich?
  • Was hatte Rasputin mit der Familie Jussupow zu tun?
  • Warum wurde er umgebracht?

 

Tauchen Sie ein in die Geschichte, erfahren Sie bei der Führung im Palast, warum das Gift bei Rasputin nicht wirken wollte und wie dramatisch die letzten Stunden des Grigorij Rasputin waren.

 

Bedingt, durch die dann folgende geschichtliche Entwicklung, sind viele Exponate im Original in dem Zustand, so wie vor 100 Jahren erhalten geblieben.

 

Unsere Führung dauert 2 Stunden

 

Achtung: Die Besichtigung des Jussupow-Palastes wird oft preisgünstig angeboten. Bei diesen preisgünstigen Angeboten, sind die Besichtigungen der Kellerräume und die Rasputin-Geschichte nicht dabei!

 

Tipp: Bei der Besichtigung des Jussupow-Palastest sollte unbedingt die Rasputin-Geschichte dabei sein!

 


Die Familie Jussupow

Der Palast des Fürsten Jussupow, liegt am Moika-Ufer und hat die Hausnummer 94.

 

Der Stammbaum dieser Familie Jussupow geht auf den tatarischen Jusuf zurück, dessen Söhne im 16. Jahrhundert, in den Dienst des Zaren Ivan IV. aufgenommen wurden.

 

Ein Nachfahre des Mursa, war der zum Christentum konvertierte Grigori Jussupow 1676 - 1730, ein Mitstreiter Peter I. und Leiter der Geheimkanzlei.

Ihre St. Petersburg Führung können wir mit dieser Besichtigung kombinieren

Unsere Besichtigungen in den Wohnräumen der Familie Jussupow, bieten wir mit den Kellerräumen an, in denen der Felix Jussupow versuchtet den berühmten Rasputin zu vergiften. Da Rasputin bereits damals als Wunderheiler berühmt war und das Gift nicht wirken wollte, sind bis zum heutigen Tag viele Legenden entstanden. 

Der berühmte Enkel - Fürst Nikolai Borissowitsch Jussupow

Auch durch eine sehr kluge Heiratspolitik, entstanden äußerst fruchtbare, verwandschaftliche Beziehungen.

 

Das berühmteste Familienmitglied der Jussupows, war dessen Enkel, der Fürst Nikolai Borissowitsch Jussupow, welcher eine der Nichten Potemkins mit dem Namen Tatjana Potemkina geheiratet hatte.

 

Nikolai Borissowitsch Jussupow 1750 - 1831 war ein angesehener Diplomat, ein in Russland bekannter Mezän und Besitzer des berühmten Landsitzes in Archangelskoje. Er erfreute sich der Gunst Katharinas II. und begleitete in den Jahren um 1790 den Thronfolger Paul bei dessen Reise durch Europa. 

Besuchen Sie diesen historischen Ort und lassen Sie sich erklären, wie hier vor fast 100 Jahren Geschichte geschrieben wurde.

Wann kauften die Jussupows diese Villa

In St. Petersburg wo sich der Fürst fast nie aufhielt, besaß er ein Landsitz am Fontanka-Fluß, welchen er an die Krone verkaufte.

 

Bevor er sich von seiner Frau trennte, im Jahr 1830 kaufte er für diese bei der Gräfin Branizkaja, einer Schwester der Fürstin Jussupow eine Villa am Moika-Fluß.

 

Die Gräfin Branizkaja ihrerseits hatte diese Villa noch früher bei einem der Erben des Grafen Pjotr Schuwalow erworben, dem das in der Mitte des 18. Jahrhunderts gebaute Schloß mit dem dazugehörigen Garten gehörte. Dieser Garten ging damals auf die Morskaja-Straße hinaus. Später wurde diese in Offizierskaja-Straße umbenannt. Heute trägt sie den Name Dekabristen-Straße.

Das Schloss des Grafen Pjotr Schuwalow, verglich man schon damals wegen der Kunstsammlung des Grafen mit einem Museum.

 

Im Jahr 1754, wurde hier die Geburt des Thronfolgers Paul mit einem prächtigen Maskenball gefeiert.

 

Nachdem die Jussupows das Haus mit Garten gekauft hatten, erfolgte sofort ein Umbau.

Nach dem Tod des Fürsten Nikolai Jussupow im Jahr 1831, wurden viele Kunstgegenstände aus Moskau in den Palast am Moika-Fluss gebracht. Nach der Oktoberrevolution im Jahr 1917 wurden diese Kunstwerke entweder verkauft oder der Eremitage übergeben.

 

Auch schon sehr früh, richteten die Jussupows im Palast ein Privattheater ein, welches damals, als das schönste Privattheater Sankt Petersburg galt. Im Jahr 1890 erfolgte dann eine Umgestaltung  in den Rokokostiel, wofür der Architekt Alexander Stepanow den Auftrag erhielt.

Die Stadtführung zu Fuß oder eine Stadtrundfahrt führen unsere Stadtführer für Sie  in der deutschen Sprache durch. Unsere Gäste können wählen, ob sie eine Stadtführung zu Fuß oder eine Stadtrundfahrt durch Sankt Petersburg mit dem Auto wünschen. Eine Besichtigung der Isaakkathedrale kombinieren wir gern mit einem Besuch des Jussupow Palastes. Ihre St. Petersburg Führung!

 

 

 

Hier können Sie sehen wie mit diesem Mord an Rastputin die Geschichte Russlands geschrieben wurde, was die Wahrheit und was Legende ist. Eine individuelle Führung durch den Jussupow Palast können unsere Gäste in russischer, in der japanischen und in der deutschen Sprache buchen.

 

Die Jussupows, waren mit der Zarenfamile verwand:

 

Die männliche Linie der Familie Jussupow wurde bereits beim Enkel Nikolai Jussupow (ebenfalls Nikolai) unterbrochen.

 

Dessen Tochter Sinaida Jussupowa, eine berühmte Schönheit am Hofe Alexanders III. heiratete den Grafen Felix Sumarokow Elston, der mit der Zarenfamilie verwandt war.

 

Auf Erlaß des Zaren, bekam Sinaida Jussupowa das Recht, den Titel, Fürst Jussupow zu tragen wie auch ihr Gemahl und ihre direkten Nachfahren.

 

Fürst Felix Jussupow, der jüngste Sohn der Fürstin Jussupow und des Grafen Sumarokow-Elston trug als letzter seiner Familie diesen Fürstentitel, nachdem der ältere Bruder nach einem Duell verstab.

Führungen in deutscher Sprache

Gern empfangen wir Sie als unsere Reisegäste in Sankt Petersburg. Für viele Gäste unserer Stadt ist der Besuch des Jusupow Palastes mit der Rasputingeschichte wichtig. Wenn Sie es wünschen, verbinden wir diese Führung mit einer Stadtrundfahrt durch St. Petersburg. Diese Führung durch den Jussupow Palast, unsere Stadtführungen und Stadtrundfahrten führen wir in der deutschen Sprache durch.

 

 

 

In Zusammenarbeite mit unserem Partnerreisebüro in Deutschland, bieten wir den vollständigen Service von der Erstellung der Visa, Buchung der Flüge, Buchung der Hotelzimmer, dem Transfer vom Flughafen bis zu den Stadtführungen. Wenn Sie Fragen haben, so sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gern weiter!

 

Dieser Felix Jussupow heiratete Irina Alexandrowna, die Nichte Nikolaus II..

 

Er war eines der aktivsten Mitglieder der höfischen Oppositionsbewegung, welche sich gegen Grigorij Rasputin bei Hofe gebildet hatte.

 

Er ist in die russische Geschichte im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember 1916 eingegangen.

 

Drei Monate vor der Thronabdankung des Zaren Nikolaus II. spielten sich im Jussupow-Palast dramatische Dinge ab. Diese fingen mit der versuchten Vergiftung des Grigorij Rasputin an und endeten mit deren Erschießung  auf dem Hof des Palastes.

 

Unter den Beteiligten dieses Mordes, waren neben dem Felix Jussupow, der Großfürst Dmitri Pawlowitsch und der Deputierte der Staatsduma Purikewitsch.

 

Im Jahr 1919, musste die Jussupows mit allen Verwandten der Kaiserwitwe Maria Fjodorowna Russland fluchtartig verlassen. Das Privathaus wurde verstaatlicht.


Die Ufer des Gribojedow Kanals

Wo heute das Kaufhauses Gostiny Dwor liegt, begann erst im Jahr 1740 die Herausbildung des Stadtteils. An dieser Stelle lag ursprünglich die Quelle des Flüsschens Kriwuscha.

 

 

 

Weil die Überschwemmungen verherrende Außmaße annahmen, übergab der Militäringenier Illarion Kutusow, der Zarin Jelisaweta Petrowna einen Entwurf, über die Anlage eines Kanals.

 

 

 

Nach der Bewilligung des Bauplanes, durch die Zarin, wurde der Gribojedow Kanal errichtet, der das Flüsschen Kriwuscha mit der Moika verband.

 

 

 

Der neue Kanal, welcher quer zum Newski Prospekt verläuft, erhielt zunächst den Namen Konjuschenny (Marstall)-Kanal, später Katharinen-Kanal und wurde erst im Jahr 1923 in Gribojedow Kanal umbenannt.

 

 

 

In den Jahren von 1764 bis 1790 wurden umfangreiche Bauarbeiten am Flüsschen Kriwuscha durchgeführt. Bei diesen Arbeiten, wurde das Ufer mit einer Granitverkleidung versehen und auf einer Länge von etwa 5 km erfolgte die Vertiefung des Flussbettes.

 

Wenn Sie eine Städtereise nach St. Petersburg planen, so können Sie unsere Stadt zu Fuß und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto kennenlernen. Viele Gäste aus der Schweiz oder aus Österreich nutzen ihre Ferien zu einem kennenlernen. Ihre Anreise erfolgt überwiegend per Flugzeug. In den letzten Jahren, hat sich die Besucherzahl deutlich erhöht, welche per Schiff unsere Stadt besucht. Für diesen Kurzbesuch, welcher überwiegend 2 Tage dauert, benötigen unsere Gäste kein Visum. Wenn Sie uns per Mail eine Kopie Ihres Reisepasses zusenden, so lassen wir für Sie die sogenannten Tourtickets erstellen. Wichtig ist, dass für die Tourtickets, die geplante Tour bei den Behörden mit eingereicht wird und das der Aufenthalt auf russischen Boden an unser Unternehmen gebunden ist. Wenn wir unsere Gäste dann im Hafen nach der Zollkontrolle abholen, können wir sämtliche Sehenswürdigkeiten unserer Stadt besichtigen. Neben der Besichtigung des Jussupow Palastes und der Isaakkathedrale, empfehlen wir unbedingt die Besichtigung der Peter Paul Festung, die Besichtigung der Blutskirche und natürlich auch der Eremitage.

Am Konjuschennja-Platz errichtete in den Jahren von 1720 bis 1723 der Architekt Nikolai Gerbel das Gebäude des Marstallamtes mit den höfischen Marställen.

 

Dies war ein Gebäude, mit einem geschlossenen Innenhof. Seine auf die Moika blickende Fassade hatte einen hohen Turm mit einer Spitze.

 

Dieses Gebäude, stand so etwa einhundert Jahre und wurde im Jahr 1823 von dem Baumeister Wasili Stassow umgebaut.

 

Typisch für dieses Bauwerk sind die ungewöhnlichen Eckbauten und die gerundete Westfassade mit seinen Kolonnaden.

 

Im südlichen Gebäudeteil, befand sich die Kirche mit einer nicht von Menschenhand geschaffenen Erlöserikone.

Im Jahr 1850 wurde auf der gegenüberliegenden Seite, das neue Gebäude des Marstall-Museums errichtet. (im Stil des Jelisawetischen Barocks, unter Leitung Pjotr Sadownikow)

 

Neben den im Gebrauch befindlichen Hofequipagen, wurden in diesem Museum alle kaiserlichen Kutschen seit der Zeit Peter I. ausgestellt. Zum Anfang des 20. Jahrhunderts kamen dann Automobile dazu.

Vom Konjuschennsja-Platz, über den Gribjedow-Kanal, ist die breite Konjuschenny-Brücke gespannt, welche diesen Platz mit der Blutskirche verbindet.

 

Einen sehr schönen Aussichtspunkt auf das Panorama des Gribojedow-Kanals nahe des Newski Prospektes, bietet die zierliche Bankbrücke aus dem Jahr 1826. (Ingenieur Georg Tretter, Greifenfiguren vom Bildhauer P. Sokolow)

 

Diese Bankbrücke wurde genau an der Stelle über den Kanal errichtet, wo das geradlinige Flussbett endet und der Gribjedow-Kanal sich weiter in südwestlicher Richtung schlängelt, bis er in den Fontanka-Flusses mündet.

Von hier aus eröffnet sich nach Westen ein Blick, der wegen seiner eintönigen Bebauung bekannt ist. Dieser Stadtbereich wird mitunter als Dostojewski-Petersburg bezeichnet.

 

Ein scharfer Kontrast, zu dem malerisch nördlichen Panorama mit dem Blick auf den Ausfluss des Kanals, wo sich die berühmten Erlöserkirche auf dem Blute erhebt.

 

Links am Kanal-Ufer, an der Ecke des Newski Prospektes mit der Nummer 28 steht das Haus des Buches. Dieses Gebäude wurde in den Jahren von 1902 bis 1904 erbaut, nachdem die amerikanische Gesellschaft Singer das Grundstück erworben hatte. (Architekt Pawel Sjusor).

Die Bankbrücke führt von diesen Bauten des Klassizismus, über den Gribojedow-Kanal zum Gebäude der ehemaligen Assignationsbank.

 

Die Gründung der Assignationsbank erfolgte im Jahr 1769 im Zuge einer Finanzreform.

 

Durch Katharina II. wurde damals das Papiergeld (Assignationen) in Umlauf gebracht. Die dafür gegründeten zwei staatliche Wechselbanken, wurden im Jahr 1786 zur Assignationsbank zusammen geführt.

 

Zwischen Katharinen-Kanal und der Sadowaja-Straße wurde im Jahr 1790 nach dem Projekt von Giacomo Quarenghi dieses Bankgebäude errichtet.

 

Vom Uferteritorium, wird das Bankgebäude durch eine niedrige Bogenmauer getrennt, in deren Zentrum sich eine einfache Stützbalkenkonstruktion in toskanischer Säulenordnung befindet, welches als Einfahrtstor dient. Das Gitter wurde im Jahr 1817 nach einem Projekt von Luigi Rusca angebracht.