Im Moment ändern wir unsere Webseite. Mit dem folgenden Link, finden Sie unseren aktuellen Text über das Bernsteinzimmer.

 

Informationen über Pawlowsk finden Sie hier.

Zarskoje Selo - Puschkin mit dem Bernsteinzimmer und Pawlowsk die zwei Sommerresidenzen der russischen Zaren sind voneinander geographisch nicht weit entfernt.

Unser Ausflug dauert 7 Stunden, da wir diese beiden Ziele mit dem Auto besuchen.

 

In Zarskoje Selo - Puschkin besichtigen wir den Katharinenpalast mit dem berühmten Bernsteinzimmer.

 

Der Pawlowsker Palast ist etwas jünger aus dem 19. Jahrhundert. Dieser wurde im Krieg zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut. Hier der Ausflug mit Besichtigung des Palastes.

Zarskoje Selo - Puschkin mit dem Katharinenpalast und dem Bernsteinzimmer

Der Katharinenpalast in Zarskoje Selo

Im Jahr 1750 begann Rastrelli mit dem Bau eines neuen Schloßes an der Stelle des alten Katharinenpalastes. Als Vorbild nahm er das Schloß in Peterhof, das auch er zuvor umgebaut hatte. Für dieses 300 m lange Schloß wurde der ursprüngliche Name Katharinenpalast beibehalten. Die südliche Stirnseite des Gebäudes endet mit der Paradetreppe, an der nördlichen Stirnseite des Gebäudes schließt sich die Palastkirche an.

 

Auf der südöstlichen Fassadenseite des Schloßes ersteckt sich der Paradehof in einem Umfang von 35000 m2. Dieser Paradehof wird von zwei eingeschossigen Gebäudetrakten umfasst. Zwischen den Circumferentia sind gußeisenvergoldete Tore angebracht. Rastrelli bezeichnete diesen Palast später, als sein schönstes Werk! Unter Katharina II. gab es an diesem Palast kaum Umbauarbeiten. Erst am Ende ihrer Regierungszeit wurde an der nördlichen Stirnseite ein kleiner Flügel angebaut, welcher durch eine Galerie mit der Kirche verbunden war.

Im Jahr 1811 wurde dieser Palastflügel, dem vom Alexander I. gegründeten Lyzeum übergeben. Zu den ersten Studenten an diesem Ort, gehörte damals Alexander Puschkin.

 

Die während der deutschen Besetzung zerstörten 55 Prunkräume, wurden in vielen Jahren liebevoll wieder aufgebaut.

 

Von dem was Rastrelli als Interieur entworfen hat, ist noch viel erhalten geblieben, diese Kunstwerke befinden sich hauptsächlich im Großen Saal welcher eine Fläche von mehr als 800 m2 hat. Dazu kommt noch der Gemäldesaal mit seinen 130 Gemälden aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Zarskoje Selo - Zarendorf

Nachdem Peter I., seiner Gemahlin Katharina I. dieses Land geschenkt hatte, wurde auf diesem Landgut ein Schloß erbaut und es wurden zahlreiche Gärten angelegt.

 

Das Schloß erhielt den Namen Katharinenschloß. Dieser Landsitz ging laut dem Testament von Katharina I. an ihre Tochter Jelisaweta Petrowna über, welche im Jahr 1741 Kaiserin wurde. Diese ließ umfangreiche Umbauarbeiten am Schloß und die Erweiterung des Parkes durchführen.

 

Ab dem Jahr 1740 leiteten in Zarskoje Selo die Architekten Semzow, Kwassow und Tschewakinski die Arbeiten. Sie errichteten einen 300 m langen grandiosen Palast. Vor der südöstlichen Fassade, wurde ein Garten angelegt, der in einer zweiteiligen Komposition die beiden Pavillons, den Pavillon Eremitage und den Pavillon Grotte einschloss.

 

In diesen Garten der nach Südwesten gerichtet ist, baute Rastrelli erstmalig seine gestalteten Rutschberge, welche später zum Prototyp der Rutschberge in Oranienbaum wurden.

Auf der nordwestlichen Seite, grenzte an das Schloß an den Paradehof.

Eine weitere Entwicklung in Zarskoje Selo erfolgte nach der Thronbesteigung Katharinas II. Für diese Arbeiten wurden hervorragende Architekten des klassizistischen Stils wie Quarenghi, Charles Cameron, oder auch die Meister der Landschaftsarchitektur John Bush sowie Ilja und Wassil Nejelow herangezogen. Zu dieser Zeit wurde der Umfang des Schlossparkes deutlich erweitert. Der vom Schloß und von den Hauptalleen gelegene östliche Teil bekam den Namen Katharinenpark, der westliche Teil erhielt den Namen Alexanderpark, nach dem auf der Nordgrenze im Jahr 1790 erbauten Alexanderschloß.

 

Im weitläufigen Südteil des Katharinenparkes mit einem großen Teich, wurde von 1770 bis 1790 wie ein Landschaftspark gestaltet, wo so bekannte Bauten wie die Cameron-Galerie und die Kalten Bäder mit den Achatzimmern zu sehen sind.

Im Jahr 1794 errichtete Charles Cameron an der Stelle an der Rastrelli ehemals die Rutschberge bauen ließ, eine graniterne Rampe in der Form einer monumentalen, mit einer Bronzeskulptur geschmückten Arkade. Diese Bronzeskulptur wurde später durch einen antik gestalteten Leuchter ersetzt.

 

Zusätzlich wurde an der Südgrenze des Katharinenparks die Marmor-Brücke Palladio-Brücke und der romantische Ruinenturm gebaut.

 

Im Alexandergarten, an der Stelle wo die Tiergehege standen, wurden zahlreiche Bauten im chinesischen Stil errichtet, was zu dem Namen Chinesisches Dorf für diesen Bereich führte.

Ab dem Jahr 1790 bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts wurden dann keine Bauarbeiten in Zarskoje Selo mehr durchgeführt. Von 1808 bis 1810 errichtete der Architekt Luigi Rusca an der Stelle der Rastrelli-Rutschberge eine Granit-Terrasse. Nach dem Jahr 1820 gestaltete dann der Architekt Wassili Stassow, das von Cameron geschaffene Chinesische Dorf um.

 

Im 2. Weltkrieg, brannte der Katharinenpalast vollständig aus, was blieb war nur noch eine Ruine. Das legendäre Bernsteinzimmer, was durch die deutschen Besatzer an einen unbekannten Ort verbracht wurde, musste neu geschaffen werden. Nach sehr vielen Jahren der Restaurierungsarbeiten wurde das Ensemble von Zarskoje Selo fast vollständig wieder hergestellt.

Zu unserem Ausflug gehört auch ein Spaziergang im Park von Zarskoje Selo.

Das Schloß- und Parkensemble in Zarskoje Selo gehört neben Versailes, den kaiserlichen Gärten von Peking und Sanssouci zu den schönsten der Welt. Dieses baukünstlerische Denkmal, ist aus einer Zeit, als auf dem russischen Hof die europäischen Moden aufkamen. Neben der französischen Spache, entwickelten sich damals in Russland die ersten humanistischen Anfänge.

 

Bemerkenswert zu damaliger Zeit war, dass Jelisaweta Petrowna 1709-1761 wärend ihrer Regierungszeit kein einziges Todesurteil unterzeichnete. Sie machte Zarskoje Selo zum Zentrum des politischen und höfischen Lebens in Russland und den Katharinenpalast zu ihrer Hauptresidenz.

 

Das Ensemble des alten französichen Gartens, den Rastelli in den 1750er Jahren vor der südöstlichen Fassade des Schlosses erschaffte, ist eines der schönsten Vororte von Sankt Petersburg. Zugrunde lag der schon von Katharina I. geschaffener Park. Rastrelli baute auf einem vom Schloß weit entfernt liegenden Teil des Parks einen Pavilion, mit dem Namen Ermitage und am Ufer des großen Teiches einen Pavilon mit dem Namen Grotte.

 

Da diese beiden Pavilons zu den Meisterwerken der Parkarchitektur gehören, wurden sie später zu Prototypen für die russische Architektur.